Konzert 250+1. Jubiläum Ludwig van Beethoven - Programmtag 8

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Sa, 04.12.2021

11:45

Goethe-Institut Mexiko

Das 250 + 1. Jubiläum des berühmten deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven wird im Goethe-Institut mit einer Darbietung seiner 32 Klaviersonaten gebührend gefeiert! Diese werden von einigen der besten Pianisten Mexikos in dieser Beethoven-Reihe aufgeführt. Neun Programme, kuratiert von Pianistin Guadalupe Parrondo, verteilt auf drei Wochenenden!

rogrammtag 8 wartet auf mit den Sonaten 3, 15, 21 und 30, gespielt von Rachid Bernal.

Rachid Bernal genoss eine musikalische Ausbildung in den USA und Mexiko und hatte sein Debüt als Solist im Alter von 16 Jahren mit dem Philharmonischen Orchester von Querétaro. Er trat weltweit auf und wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen geehrt.

Die Klaviersonate Nr. 3 wurde 1795 vollendet. Beethoven widmete sie seinem Lehrer Joseph Haydn und wählte für diese Sonate die viersätzige Form nach Haydnmodell. Sie ist sowohl die schwerste als auch die längste der drei op. 2-Sonaten, dauert mehr als 25 Minuten und weist viele Schwierigkeiten auf, wie z. B. schwierige Triller und knifflige Handbewegungen und Unterarmdrehungen.

Nr. 15 wurde 1801 geschrieben und ist Joseph Edlem von Sonnenfels gewidmet. Das Autograph trägt den Titel Grande Sonata. Das Werk erschien als Grande Sonate pour le Pianoforte und wurde später bei Cranz in Hamburg als Sonata pastorale veröffentlicht. Sie wird allgemein für ihre komplizierte Technik und ihre Schönheit bewundert.

Sonate Nr. 21 „Waldstein“ ist eine dreisätzige Sonate. Gewidmet ist sie dem Freund und Förderer Grafen Waldstein. Beethoven skizzierte sie im Dezember 1803, unmittelbar vor Beginn der Arbeit an der Oper Fidelio. Streng in der Sonatensatzform, kristallklar in Ton und Struktur, sind der erste und dritte Satz von orchestraler Klangfülle. Mehr als alle anderen Beethoven-Sonaten trägt die Waldstein-Sonate Züge eines Klavierkonzerts ohne Orchester.

Nr. 30 op. 109 in E-Dur aus dem Jahr 1820 ist die drittletzte von Ludwig van Beethovens Klaviersonaten. Nach der gewaltigen Hammerklaviersonate op. 106 kehrte er, längst taub, mit ihr zu kleineren Dimensionen und einem intimeren Charakter zurück. Die Sonate ist Maximiliane Brentano gewidmet, der Tochter von Beethovens langjähriger Freundin Antonie Brentano. Musikalisch zeichnet sich das dreisätzige Werk durch einen freien Umgang mit der überlieferten Sonatenform aus. Sein Schwerpunkt liegt auf dem dritten Satz, einem komplexen Variationensatz wie in op. 111.

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