Wladiwostok | Animationsfilme
Animation in der Nazizeit
Hitlers persönliche Begeisterung für den Trickfilm ist nicht nur aus den Tagebucheintragungen von Joseph Goebbels bekannt. Beiden schwebte vor, ein deutsches Pendant zu Walt Disney zu schaffen. Die Förderung des deutschen Zeichentrickfilms wollte sein kommerzielles Potenzial ausschöpfen und ihn darüber hinaus für die nationale Propaganda einsetzen. Neben antisemitischen oder militaristischen Filmen entstanden jedoch hauptsächlich Komödien, die von den politischen Geschehnissen ablenken sollten.
Außerhalb der staatlich subventionierten Animationsfilmproduktion, an der auch Filmemacher partizipierten, die im Nachkriegsdeutschland überaus erfolgreich waren, gab es nur wenige abstrakte Avantgardefilme. Sie entstanden in der inneren Emigration und galten bei den Nazis als »verfemte« Kunst.
Details
Zentrum für zeitgenössische Kunst „Zarya“
Prospekt 100 Jahre Wladiwostok 155
Wladiwostok
Sprache: Deutsch mit russischen UT
Preis: Eintritt frei
+7 (423) 231 71 00
anna.morosowa@goethe.de
Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Die Geschichte des deutschen Animationsfilms in vier Teilen.