Konzertübertragung live
Live aus Berlin: Die Berliner Philharmoniker

Der Saal des Opernhauses
© Henning Larsen Architects

Kirill Petrenko dirigiert ein Programm mit P. Dukas, S. Prokofjew und F. Schmidt

Neue Bühne des Alexandrinski-Theaters

Live-Übetragung aus Berlin: Die Neue Bühne des Alexandrinski Theaters präsentiert mit Unterstützung vom Goethe-Institut das Projekt "Berliner Philharmoniker live" im Rahmen des Programms "Fenster nach Europa". Bis Juni 2018 werden die besten Konzerte der Berliner Philharmoniker live auf der Neuen Bühne übertragen.
 
Am 13. April 2018 um 21 Uhr findet die Live-Übertragung aus der Berliner Philharmonie unter Leitung von dem Dirigent Kirill Petrenko, der in der Saison 2019/2020 zu dem Hauptdirigent und künstlerischen Leiter des Orchesters der Philharmonie wird. Im Konzertprogramm sind fast vergessene symphonische Meisterwerke angekündigt: das choreografische Poem "La Péri" von Paul Dukas (1865-1935), Symphonie Nr. 4 C-Dur von Franz Schmidt (1874-1939) und das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur von Sergej Prokofjew (1891-1953).
 
"La Péri" von Paul Dukas
 
Das Thema dieses choreografischen Poems ist Verführung, Tod und das Streben nach Unsterblichkeit. Paul Dukas, der durch sein symphonisches Scherzo „Zauberlehrling“ (1897) berühmt wurde, hat "La Péri" extra für Sergej Diaghilews "Russische Saisons" geschrieben, wo Natalia Truchanova und Vaslav Nijinsky in den Hauptrollen tanzen sollten. Die Ballettpremiere fand jedoch nicht statt, und Dukas Werk wurde zum ersten Mal 1912 im Théâtre du Châtelet gespielt.
 
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 von Sergej Prokofjew
 
Dieses Konzert klingt an eine modernisierte Stilkopie alter Meister an. Am Klavier - chinesische Virtuosin Yuja Wang. Die Pianistin mit "fliegenden Fingern" hat schon unter Leitung von Dirigenten wie Waleri Gergijew, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Charles Dutoit gespielt und diesmal übernimmt sie den Solopart im Konzert.
 
Symphonie Nr. 3 von Franz Schmidt
 
Der österreichische Komponist und Cellist Franz Schmidt hat die Mahler-Epoche in der Wiener Oper miterlebt, wo er bis 1914 als Cellist gearbeitet hat. Seine symmetrisch konzipierte Vierte Symphonie komponierte er viele Jahre später, erst 1934, nach dem Tod seiner einzigen Tochter. Ein Werk, erfüllt von einer Stimmung des Abschieds.
 

Details

Neue Bühne des Alexandrinski-Theaters

Nab. Reki Fontanki 49A
St. Petersburg

Sprache: Deutsch, Englisch
Preis: Eintritt frei

+7 812 3631125 Julia.Chramtsova@goethe.de