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Filmfestival „DOKer“

Filme aus Deutschland und Workshop

  • Kino „Oktober“ Moskau, Moskau

  • Sprache Deutsch mit russischen Untertiteln
  • Preis 400 Rubel

Uli Gaulke auf dem Filmfestival Cottbus 2016 Foto: privat

Das Festival DOKer zeigt vom 12. bis 17. April aktuelle Dokumentarfilme im Kino „Oktober” (Novyj Arbat, 24). Den Vorsitz der Jury übernimmt der renommierte deutsche Filmemacher Uli Gaulke, der am Eröffnungstag einen offenen Workshop in der Moskauer Schule für Neuen Film (Leningradskij Prospekt, 17) leitet.

Im Wettbewerb des internationalen Filmfestivals sind auch zwei aktuelle Produktionen aus Deutschland zu sehen.

13. April, 18:00 Uhr
Kurzfilm-Wettbewerb

Oh Brother Octopus
Regie: Florian Kunert, 2017, 27 Minuten, Deutschland

Die Seenomaden in Indonesien glauben daran, dass jedes neugeborene Kind einen Zwillingsbruder in Form eines Oktopusses besitzt. Rituale sollen den Bruder im Wasser besänftigen und Unheil abwenden.
Auf Einladung des Goethe-Instituts ist Regisseur Florian Kunert bei der russischen Erstaufführung seines Films anwesend.
Mehr zum Film: https://filmfreeway.com/OhBrotherOctopus

14. April, 22:45 Uhr
Wettbewerb

When the God sleeps
Regie: Till Schauder, 2017, 61 Minuten, Koproduktion: Deutschland/USA/Niederlande

In Wenn Gott schläft porträtiert Regisseur Till Schauder den iranischen Sänger und Rapper Shahin Najafi. Nach der Veröffentlichung eines satirischen Songs im Jahr 2012 war gegen Shahin Najafi eine Todes-Fatwa erlassen worden. Der Fall sorgte auf der ganzen Welt für Aufsehen, es berichtete die internationale Presse von New York Times über Guardian bis Spiegel.
Mehr zum Film: http://www.filmstarts.de/kritiken/256010.html

Offener Workshop mit Uli Gaulke

Im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals DOKer leitet der deutsche Regisseur Uli Gaulke einen Workshop für Studenten der Filmschulen und ein breites Publikum. Im Mittelpunkt stehen folgende Themen: der Dokumentarfilm als Schlüssel zum Identitätsverständnis, der Zugang zu Protagonisten mit verschiedenen Mentalitäten sowie der Einfluss der Digitalisierung auf die Filmproduktion

Uli Gaulke: geboren am 19. August 1968 in Schwerin. Nach dem Abitur studiert er zunächst Informatik und Theater- und Filmwissenschaften, 1995 nimmt er ein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Babelsberg auf. Seine Abschlussarbeit Havanna mi amor über kubanische Telenovela-Fans erhält 2001 den Deutschen Filmpreis. 2003 stellt Gaulke auf der Berlinale seinen Dokumentarfilm Heirate mich vor. Darin schildert er die schwierige Beziehung eines Deutschen zu seiner kubanischen Frau, die ihm nach Deutschland gefolgt ist. Mit der hoch gelobten Produktion Comrades in Dreams – Leinwandfieber legt Gaulke im Oktober 2006 beim renommierten Filmfestival im koreanischen Pusan seinen dritten langen Dokumentarfilm vor. Es handelt sich dabei um ein humorvolles, behutsam beobachtetes Porträt von vier Kinobetreibern aus Afrika, Korea, Indien und den USA.

Auszeichnungen:

Deutscher Filmpreis in Gold (Lola) – Kategorie „Bester Dokumentarfilm“
Deutscher Kamerapreis
Joris-Ivens-Award (Cinema du Reèl)
Bayerischer Filmpreis – Dokumentarfilmpreis
Bester Dokumentarfilm – Filmfestival Sehsüchte
Audience-Award – Filmfestival Pamplona
Grand Jury Award, Nominierung – Sundance Film Festival
Datum Veranstaltung Adresse, Tickets
12. April, 19 Uhr Workshop mit Uli Gaulke und Filmvorführung Comrades in Dreams
Thema: „Dokumentarfilm"
Moskauer Schule für Neuen Film, Leningradskij Prospekt, 17. Eintritt frei!
Anmeldung
13. April, 18 Uhr Filmvorführung „Oh Brother Octopus“, Kurzfilm Wettbewerb Kino „Oktjabr"
Novyj Arbat, 24

Tickets
14. April, 22:45 Uhr Filmvorführung „When the God sleeps“, Hauptwettbewerb
 
Kino „Oktjabr"
Novyj Arbat, 24

Tickets