Konferenz
Romantik. Beginn der Moderne
Die internationale wissenschaftliche Konferenz „Romantik in Russland und Deutschland: gestern und heute“ findet anlässlich der Ausstellung „Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland“ statt, in der erstmals Malerei der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Deutschland und Russland gemeinsam gezeigt wird. Im Zentrum der Ausstellung stehen Künstler wie Caspar David Friedrich, Alexej Gawrilowitsch Wenezianow, Carl Gustav Carus und Alexander Andrejewitsch Iwanow. Zeitgenössische Kunstwerke schlagen den Bogen von der Romantik in die Gegenwart. Die Ausstellungsarchitektur hat Daniel Libeskind gestaltet.
Im Rahmen der Tagung werden zentrale Fragen zur Romantik und ihrer Bedeutung für die Gegenwart erörtert. Russische und deutsche Wissenschaftler*innen werden neue Forschungsansätze vorstellen und diskutieren.
Am ersten Tag der Konferenz sprechen Zelfira Tregulova, Generaldirektorin der Tretjakow-Galerie und Hilke Wagner, Direktorin des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, mit den zeitgenössischen Künstlern Wolfgang Tillmans, Susan Philipsz und Andrej Kuzkin, die mit Werken in der Ausstellung vertreten sind, sowie den Kurator*innen der Ausstellung.
Mit ihren aktuellen Themen und oftmals in neuen Medien bildet zeitgenössische Kunst andere Zugänge zu den Fragen, die auch die Künstler*innen der Romantik beschäftigt haben. So entstehen Brücken von der Vergangenheit zur Gegenwart, aber auch Differenzen werden deutlich.
Organisatoren
Die Online-Übertragung in russischer Sprache wird auf dem YouTube-Kanal der Tretjakow-Galerie stattfinden.
Live-Übertragung auf Russisch Die Live-Übertragung in deutscher Sprache findet auf dem YouTube-Kanal des Goethe-Instituts statt. Live-Übertragung auf Deutsch