Entsprechend des Mottos der diesjährigen Frankfurter Buchmesse „Fragilität der Existenz“ steht beim Programm des ukrainischen Standes die Anfälligkeit und mögliche Zerstörung von Natur und Umwelt in Kriegszeiten im Mittelpunkt. Der Stand hat eine eigene Bühne, auf der täglich Veranstaltungen in englischer und deutscher Sprache stattfinden, beginnend mit der Diskussion „Bilder der Verwüstung: Die Zerbrechlichkeit der Natur in Kriegszeiten festhalten“ am 18. Oktober um 12 Uhr. Moderator Kyrylo Beskaravajny führt durch die Veranstaltung mit dem Leiter der ukrainischen NGO Truth Hounds Roman Avramenko sowie den Wissenschaftler*innen Kateryna Shavanova und Pavlo Goldin.
Neben Diskussionen über die aktuelle Situation in der Ukraine werden die Veranstalter die Besucher*innen mit der ukrainischen Kultur, Buchgestaltung und Buchkunst vertraut machen. Unter den Autor*innen und Gästen, die den nationalen Stand repräsentieren, befinden sich Iryna Tsilyk, Maxym Yakovlyev, Kateryna Mykhailitsyna, Anna Novosad, Yuliia Kozlovets, Alona Karavai, Vakhtang Kebuladze, Svitlana Oslavska und viele andere.
Programm „Fragilität der Freiheit“
Gemeinsam mit dem Nationalen Kultur- und Kunstmuseumkomplex „Mystetskyi Arsenal“ veranstalten das Goethe-Institut und andere ukrainische Partner ein internationales Diskussionsprogramm mit dem Titel „Fragilität der Freiheit“. Das Projekt „Fragilität der Freiheit“ ist gefördert durch das Auswärtige Amt zur nachhaltigen Stärkung der Resilienz der ukrainischen Kultur- und Bildungspartner.
Programm „Fragilität der Schaffenden“
Der ukrainische Stand befindet sich in der Halle 4.1/ Stand: B 82 und findet im Rahmen des Projekts „Austausch der deutschen und ukrainischen Buch- und Literaturbranche“ statt, gefördert von der Staatsministerin für Kultur und Medien. Federführend wird das Projekt vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt, in enger Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, der Frankfurter Buchmesse und dem Ukrainian Book Institute sowie der ukrainischen Kulturinstitution Mystetskyi Arsenal, dem Online-Fachmagazin für Buch und Kultur Chytomo.
In diesem Zusammenhang wird das Fachprogramm mit dem Titel „Fragilität der Schaffenden“ angeboten, das vom Goethe-Institut und dem Ukrainischen Buchinstitut kuratiert wird.
