Resilienzfond
2026

Seit 2022 unterstützt das Goethe-Institut Ukraine den Kultursektor der Ukraine durch seine Programme Stabilisierungsfond und Resilienzfond. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat weiterhin dramatische Auswirkungen auf das kulturelle Leben des Landes. Die Arbeit von Künstler:innen, Kultur- und Medienschaffenden sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen ist in vielerlei Hinsicht bedroht. Der Resilienzfonds 2026 ist ein Projekt, das darauf abzielt, die Widerstandsfähigkeit von Kulturund Bildungsakteur:innen und Institutionen, die in der Ukraine registriert und dort tätig sind, nachhaltig zu stärken.

Resilienzfond 2026 © Resilienzfond 2026

Lernen Sie die Liste der Projekte näher kennen, die im Rahmen des Resilienzfond 2026 gefördert wurden!


In diesem Jahr werden im Rahmen des Resilience Fund 22 Organisationen aus Kyjiw, Charkiw, Odesa, Lwiw, Dnipro, Iwano-Frankiwsk, Mykolajiw sowie aus den Oblasten Chmelnyzkyj, Riwne und Sumy unterstützt.

Für das Goethe-Institut Ukraine ist es wichtig, dass die meisten Projekte eine nachhaltige Komponente der Zusammenarbeit mit deutschen Partnern beinhalten. Wir möchten daran erinnern, dass die Projekte, die in diesem Jahr im Rahmen des Resilience Fund gefördert wurden, bis Ende Juli umgesetzt werden.


• Construction Archive: 10 Years of Dnipro-Born Festival (NGO “KulturaMedialna”)

Das „Construction Archive: 10 Years of Dnipro-Born Festival“ ist ein Projekt, das sich der Digitalisierung und Bewahrung der Geschichte dieses wegweisenden Festivals für zeitgenössische Kunst und experimentelle Musik widmet. Seit 2014 findet das Festival auf Initiative der Nichtregierungsorganisation „Kultura Medialna“ in Dnipro statt und hat sich zu einem kulturellen Aushängeschild der Stadt entwickelt.  
Im Rahmen des Projekts wird ein digitales Archiv von „Construction“ erstellt, das den Zeitraum von der ersten Festivalausgabe bis heute abdeckt. Das Projekt wird Fotos, Texte, Videos und andere Archivmaterialien enthalten, welche die wichtigsten Ereignisse des Festivals, seine Interaktion mit dem städtischen Umfeld und den lokalen Gemeinschaften, seine Schwerpunktthemen sowie die Herausforderungen, denen es sich stellen musste, dokumentieren.
Das Archiv wird die Geschichte des Festivals, das bereits ein wesentlicher Bestandteil des zeitgenössischen musikalischen und kulturellen Erbes von Dnipro ist, bewahren und einem breiten Publikum zugänglich machen. Diese Initiative wird zur Nachhaltigkeit des Festivals beitragen und die Sichtbarkeit der lokalen Geschichte stärken. Darüber hinaus wird auf der Grundlage der archivierten Materialien eine digitale Version des gedruckten Buches zum 10-jährigen Jubiläum von „Construction“ erstellt.

• Bakota Memory Lab (NNGO Khmelnytske Oblasne Molodizhne Hromadske Obiednannia "Terytoriia")

Das „Bakota Memory Lab“ ist eine 14-tägige interdisziplinäre künstlerische Forschungsresidenz in der Region Bakota, an der 10 Künstler:innen teilnehmen. Das Projekt befasst sich mit der Geschichte und Kultur von rund 30 Dörfern, die während des Baus des Dnister-Wasserkraftwerks überflutet wurden, und stellt einen Bezug zu aktuellen Erfahrungen mit Vertreibung her. Die Künstler:innen arbeiten eng mit der lokalen Bevölkerung zusammen und sammeln persönliche Geschichten, Archivmaterial und Artefakte. Der Prozess wird von einem Kurator geleitet und in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft umgesetzt, wobei zwei Partnerorganisationen aus Deutschland methodische Unterstützung leisten. Das Programm umfasst eine eintägige Forschungsfahrt mit dem Hausboot, die den Zugang zu überfluteten und schwer erreichbaren Orten ehemaliger Dörfer ermöglicht. Auf der Grundlage dieser Recherchen werden die Künstler:innen mindestens 20 neue Werke schaffen und zur Sammlung von mindestens 100 Artefakten und Archivmaterialien beitragen. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer öffentlichen Präsentation für 50 Besucher vorgestellt und in das Museum der versunkenen Dörfer integriert. Langfristig gewährleistet das Projekt den dauerhaften öffentlichen Zugang zu den Ergebnissen über das Museum und stärkt die Arbeit von zehn professionellen Künstlern, die in verschiedenen Disziplinen tätig sind. 

• Documentary Community in Practice: Capacity Development, Networking, and Institutional Growth (NGO Documentary Film Association of Ukraine)

Das Projekt „Documentary Community in Practice: Capacity Development, Networking, and Institutional Growth“ zielt darauf ab, die institutionellen Kapazitäten des Ukrainischen Dokumentarfilmverbands (DFAU) zu stärken und dessen Fachgemeinschaft zu unterstützen.  
Obwohl das ukrainische Dokumentarkino international an Bekanntheit gewonnen hat, ist der Sektor nach wie vor anfällig und hat nur begrenzten Zugang zu beruflicher Weiterbildung und strategischer Unterstützung. Das Projekt geht diese Herausforderungen durch Bildung, Forschung, Vernetzung und institutionelle Entwicklung an.  
Das Bildungsprogramm umfasst sechs praxisorientierte Veranstaltungen für DFAU-Mitglieder, deren Schwerpunkt auf Fallstudien, beruflichen Herausforderungen und rechtlichen Aspekten liegt. Eine auf einer Umfrage basierende Studie wird die wichtigsten Bedürfnisse ermitteln und eine Faktengrundlage für Interessenvertretung und strategische Planung liefern. Die institutionelle Entwicklung wird durch die Erstellung zentraler interner Richtlinien unterstützt.  
Eine Networking-Veranstaltung im Rahmen von Docudays UA wird Filmemacher:innen, öffentliche Einrichtungen und den Projektpartner „Documentary Association of Europe“ zusammenbringen und so den Dialog und die Zusammenarbeit fördern.
Das Projekt wird die beruflichen Kompetenzen, die institutionelle Widerstandsfähigkeit und die Nachhaltigkeit des ukrainischen Dokumentarfilmsektors stärken.

• Traction of the story (Non-governmental organization YERMILOVCENTRE.ARTLABORATORY)

„Traction of the story“ ist eine transmediale Ausstellung zeitgenössischer Kunst im CCA YermilovCentre in Charkiw, kuratiert von Vitaliy Matukhno aus Lysychansk (Region Luhansk), die untersucht, wie sich das künstlerische Bild, die thematischen Schwerpunkte und die emotionale Bandbreite der Darstellung des Donbass bzw. der Ostukraine unter dem Einfluss der Ereignisse seit 2014 bis heute verändert haben. Auf dem Ausstellungsprogramm steht eine Diskussion mit Prof. Dr. Felix Ackermann aus Hagen (Deutschland). Der soziale Kontext des Projekts umfasst Massenvertreibung, humanitäre Krise, tiefgreifende Traumata, den Bruch sozialer Bindungen, demografische Verschiebungen sowie schmerzhafte Fragen der Zugehörigkeit und der gemeinsamen Identität. Das Projekt befasst sich mit der Suche nach dem authentischen Platz des Donbass innerhalb der ukrainischen Kulturlandschaft sowie mit Themen der Bewahrung von Erinnerung und der Darstellung der Stimmen der Bewohner:innen der Region selbst, wobei es die Erfahrungen der an der Ausstellung teilnehmenden ukrainischen Künstler:innen bündelt. Die Bedeutung des Projekts liegt darin, dem dringenden Thema der Dekolonialisierung des Donbass-Konzepts eine greifbare Präsenz zu verleihen und weiterhin künstlerische, ausstellungsbezogene und kulturelle Projekte dazu zu realisieren.

• ARVM Digital Archive: First Selection of Key Works (CHARITABLE ORGANIZATION «ADA RYBACHUK AND VOLODYMYR MELNICHENKO CULTURAL HERITAGE PRESERVATION FUND»)

Ziel des Projekts ist es, die erste öffentlich zugängliche digitale Auswahl aus dem Archiv der ukrainischen Künstler Ada Rybachuk und Volodymyr Melnichenko (ARVM) zu erstellen. Die ARVM-Sammlung umfasst etwa 4.000 Werke, die im ehemaligen Atelier der Künstler in Kyjiw aufbewahrt werden. Zwar existiert bereits ein internes Inventar, doch für die meisten Werke fehlen noch eine professionelle visuelle Dokumentation und für ein internationales Publikum zugängliche Beschreibungen. Im Rahmen des Projekts werden 40–50 Schlüsselwerke, die verschiedene Schaffensperioden und künstlerische Techniken repräsentieren, professionell fotografiert und beschrieben.
Die Auswahl umfasst Gemälde, grafische Arbeiten, Skulpturen, Keramiken und Archivmaterialien sowie Dokumentationen mehrerer bedeutender monumentaler Projekte, die von ARVM in Kyjiw realisiert wurden. Die Materialien werden im Rahmen des im Aufbau befindlichen ARVM-Digitalarchivs auf der Website des Museums veröffentlicht und der Öffentlichkeit im Rahmen einer Veranstaltung im ARVM-Studio-Museum in Kyjiw präsentiert. Dieses Projekt stellt den ersten Schritt hin zu einer größeren langfristigen Initiative dar: der Schaffung eines digitalen Kanons der ARVM-Werke und der künftigen Entwicklung eines umfassenden Werkverzeichnisses.

• Place of Action (NGO "Nahirna" )

„Place of Action“ ist ein internationales Kultur- und Bildungsprojekt, das ursprünglich am Kyjiwer Institut für Automatisierung geplant war. Es vereint die internationale Residenz SPIEGEL HAND, das Bildungsprogramm LAB 207 und das öffentliche Programm der Nichtregierungsorganisation „Nahirna“. Am Kyjiwer Institut für Automatisierung existierte bereits seit mehr als sechs Jahren eine selbstorganisierte Künstlergemeinschaft. In dieser Zeit haben zahlreiche Ausstellungen und künstlerische Veranstaltungen ein wichtiges Umfeld für die unabhängige Kunstszene Kyjiws geschaffen. Die internationale Residenz SPIEGEL HAND findet dort seit drei Jahren auf Initiative des Düsseldorfer Künstlers Paul Maciejewski und mit Unterstützung der NGO „Nahirna“ statt. Sie hat es Künstler:innen aus Deutschland ermöglicht, im ukrainischen Kontext zu arbeiten und ihre künstlerischen Projekte weiterzuentwickeln.
Das Bildungsprogramm LAB 207 umfasst eine offene Ausschreibung für junge Künstler:innen sowie Vorträge, Workshops und Meisterklassen von ukrainischen und deutschen Künstler:innen. Im Rahmen des Projekts werden zudem ein digitales Archiv und eine Website erstellt, die die Geschichte der Künstlergemeinschaft dokumentieren. Die Arbeiten der Teilnehmer:innen werden in einer gemeinsamen Ausstellung und einer Reihe öffentlicher Veranstaltungen präsentiert, die den kulturellen Austausch zwischen der Ukraine und Deutschland fördern. 

• M.E.K. Memory, Exchange, Knowledge (​​​​Non-governmental organization ALEM)

Die Nichtregierungsorganisation ALEM (Kyjiw, Ukraine) wird in Zusammenarbeit mit dem MEK – Museum der europäischen Kulturen (Berlin, Deutschland) und dem Nationalmuseum für die Geschichte der Ukraine und dessen Schatzkammer (Kyjiw, Ukraine) ein partizipatives Kulturprojekt durchführen, das Krimtataren mit ihrem kulturellen Erbe verbindet. Zwischen Mai und Juli 2026 werden etwa zehn Mitglieder der Gemeinschaft, darunter junge Binnenvertriebene aus der Krim, mit digitalen Reproduktionen der Krimtataren-Sammlung des MEK (~600 Objekte) arbeiten.
Die Teilnehmenden werden kurze Texte verfassen, in denen sie sich mit den Artefakten auseinandersetzen; diese werden dann von krimtatarischen Künstler:innen visuell interpretiert. Das Projekt gipfelt in einer viersprachigen (Ukrainisch, Krimtatarisch, Englisch, Deutsch) Publikation, die Texte und Illustrationen zusammenfasst und als Bildungsressource in der Ukraine sowie als Vorbereitungsmaterial für die MEK-Ausstellung 2027 dient. Die Initiative stärkt die kulturelle Identität, verbessert den Zugang zum Kulturerbe für vertriebene Kulturschaffende aus der Krim und fördert die internationale Zusammenarbeit.

• Pinsel.AR: Fragments of Memory (NON-GOVERNMENTAL ORGANIZATION «17»)

Das Projekt zielt darauf ab, das Vermächtnis von Johann Pinsel – dem bedeutendsten Meister der europäischen Barockbildhauerei – zu bewahren und zu erforschen, das aus Buchach und Horodenka stammt, den wichtigsten Zentren seines künstlerischen Schaffens.
Pinsel.AR – eine Initiative zur internationalen Zusammenarbeit zwischen Museen, die wir in Partnerschaft mit der Nationalen Kunstgalerie Lwiw, dem Nationalmuseum Lwiw und dem Bayerischen Nationalmuseum entwickeln.  
Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Skulpturenensembles des Rathauses von Buchach und der Kirche in Horodenka. Die einst einheitlichen und konzeptionell gestalteten Innen- und Außenbereiche dieser Gebäude sind bis heute nur teilweise erhalten geblieben: Eine beträchtliche Anzahl von Werken ist verloren gegangen, und einzelne Skulpturen existieren nur noch als Fragmente, losgelöst von ihrem ursprünglichen Kontext und ihrer ursprünglichen Bedeutung. Vor diesem Hintergrund betrachtet das Projekt die erhaltenen Skulpturen und Fragmente nicht lediglich als einzelne Kunstwerke, sondern als Überreste verlorener Ensembles, die einer Neuinterpretation bedürfen.  
Im Rahmen des Projekts wird Pinsels Vermächtnis digitalisiert und wissenschaftlich erforscht; die daraus resultierenden 3D-Modelle und wissenschaftlichen Materialien werden online veröffentlicht. Das Projekt umfasst zudem eine inklusive Komponente.

• 4-day intensive workshop with a focus on animated TV series development ​​​​​​​(NGO “LINOLEUM”)

Das Projekt ist ein viertägiger Intensiv-Workshop in Lwiw, der darauf abzielt, die fachlichen Kompetenzen der ukrainischen Animationsbranche zu stärken, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Animationsfernsehserien liegt. Es bringt acht ukrainische Animationsfachleute zusammen, darunter vier Teilnehmer:innen mit Serienprojekten in der Entwicklung und vier Teilnehmer, die ihre Fähigkeiten im Bereich des episodischen Erzählens ausbauen möchten. Der Workshop wird von zwei erfahrenen Mentor:innen des deutschen Animationsstudios Blaue Pampelmuse (Regisseurin Eliza Plocieniak-Alvarez und Produzent Carol Leander Ratajczak) geleitet, wodurch der Wissensaustausch zwischen der Ukraine und Deutschland gewährleistet wird.
Die Teilnehmer:innen erwerben sowohl kreative als auch produktionsorientierte Fähigkeiten, die Serienformate, Storytelling, Arbeitsabläufe, Budgetierung und Pitching umfassen. Durch eine Kombination aus Vorträgen, Fallstudien und praktischen Entwicklungssitzungen verfeinern die Teilnehmer:innen ihre Projekte oder entwickeln neue Konzepte, was zu klaren kreativen Ausrichtungen und praktischen Roadmaps für die weitere Produktion führt. Das Projekt trägt zur langfristigen Widerstandsfähigkeit der Branche bei, indem es die Talentförderung unterstützt, die internationale Zusammenarbeit fördert und die Kapazitäten der Ukraine zur Produktion von Animationsserien stärkt.

• ​​​​​​​Two-week practical laboratory on shadow theatre ​​​​​​​(NGO "Kharkiv Residency 'Slovo'"​​​​​​​)

Im Rahmen des Projekts findet ein zweiwöchiges praktisches Labor zum Thema Schattentheater statt, das von Jonathan Ben-Shaul, Noé Forrissier, Camille Gibiliy und Mykola Naboka geleitet wird. Die Teilnehmenden werden sich mit Licht, Schatten und Bewegung auseinandersetzen, um kurze szenische Formen rund um das Thema „Zuhause“ zu schaffen: als Ort, an den man zurückkehrt, den man verlassen hat oder den man in sich trägt. Die praktischen Experimente werden durch offene Diskussionen mit internationalen Expert:innen – Raman Schlemmer und Dr. Evamarie Blattner – ergänzt. Der Workshop gipfelt in einer Präsentation von Arbeiten, die von ukrainischen Märchen und/oder von den Teilnehmenden selbst geschaffenen Erzählungen inspiriert sind und verlorenen, in Erinnerung gebliebenen oder imaginären Räumen Gestalt verleihen.
Unser Ziel ist es, den Teilnehmenden nicht nur technische und künstlerische Fähigkeiten zu vermitteln, sondern ihnen auch einen Raum für Reflexion und Experimentieren zu bieten, um kreative Handlungsfähigkeit, Resilienz und gestalterische Freiheit zurückzugewinnen. Indem das Projekt einen Raum für Austausch, Dialog und Reflexion über zeitgenössische ukrainische und europäische kulturelle Kontexte schafft, sucht es nach universellen künstlerischen Werkzeugen, die in beiden Traditionen Anklang finden. Dieser Prozess bereichert beide Seiten durch gegenseitige Perspektiven, fördert neue Netzwerke und trägt dazu bei, eine gemeinsame Sprache für eine neue Kultur einer neuen Generation zu entwickeln.

• 30 Years of Dzyga in Lviv: Archiving the Cultural Phenomenon ​​​​​​​(NGO “Virmenska 35”)

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Dokumentation und Bewahrung der 30-jährigen Geschichte des Kunstvereins „Dzyga“ (1993–2023) als bedeutendes kulturelles Phänomen in Lwiw. Bekannt für die Förderung kreativer Experimente, genreübergreifender Zusammenarbeit und die Hinterfragung etablierter Normen, hat „Dzyga“ eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der zeitgenössischen Kulturlandschaft in Lwiw gespielt. Das Projekt leitet den Archivierungsprozess durch die Entwicklung eines digitalen Archivs und eines öffentlichen Programms ein, das öffentliche Diskussionsveranstaltungen sowie eine Plakatausstellung umfasst, die die bedeutendsten Ereignisse von Dzyga hervorhebt. 30 Jahre Dzyga in Lwiw: Das Projekt „Archiving the Cultural Phenomenon “ zielt darauf ab, das kulturelle Erbe von Dzyga zu systematisieren und zugänglich zu machen, indem die Grundlage für ein digitales Archiv geschaffen, zwei öffentliche Veranstaltungen mit an Dzyga beteiligten Kulturakteuren organisiert und eine kuratierte Ausstellung mit 50 Plakaten der wichtigsten Veranstaltungen präsentiert wird. Es soll zudem zeitgenössischen Kulturakteuren Wissen und Inspiration aus vergangenen kulturellen Praktiken in Lemberg vermitteln und zukünftige Forschungen zum Phänomen des Kunstvereins Dzyga unterstützen. 

• ​​​​​​​Furnace. Wild Field ​​​​​​​(Book Space International Festival)

„Furnace. Wild Field“ („Hornylo. Dyke Pole“) ist das thematische Programm von „Book Space 2026“, einem jährlich in Dnipro stattfindenden Literaturfestival. Das Programm basiert auf dem Konzept des „Wild Field“ (Dyke Pole). Es entreißt dieses Konzept der russischen imperialen Erzählung, die die Steppe als Leere darstellt, und betrachtet sie stattdessen als Quelle einer eigenständigen regionalen und nationalen Identität. Das Programm umfasst einen thematischen Schwerpunkt, öffentliche Lesungen und Buchvorstellungen, Poesielesungen, Live-Podcast-Aufnahmen sowie Abendkonzerte. Der thematische Schwerpunkt besteht aus Vorträgen und Podiumsdiskussionen, die sich mit historischen und aktuellen Fragen der Steppenregion und ihrer kulturellen Identität befassen.
Das Programm verfolgt drei miteinander verknüpfte Ziele: die Aufrechterhaltung eines aktiven kulturellen Lebens in einer Stadt an der Front und die Bekräftigung ihrer Kontinuität unter Kriegsbedingungen; die Dekolonialisierung des Konzepts des „Wilden Feldes“, indem die Steppe als Raum lebendiger ukrainischer Identität zurückerobert wird und nicht als leere Baustelle für das Kolonialprojekt „Novorossiya“ dient; sowie die Erforschung der eigenständigen historischen und kulturellen Identität der Steppenregion und die Verdeutlichung ihres Platzes innerhalb der umfassenderen ukrainischen nationalen Identität und darüber hinaus.

• ​​​​​​​Herstory: feminist writing circle (NGO "Post impreza")

Im Rahmen des Projekts „Herstory: Feminist Literary Circle“ laden wir Schriftstellerinnen ein, feministische Initiativen in der Region Iwano-Frankiwsk zu erkunden. Es sollen mindestens fünf ausführliche Artikel über pro-feministische Initiativen in der Region Iwano-Frankiwsk entstehen, auf deren Grundlage wir auf eigene Kosten ein Zine veröffentlichen werden. Wir arbeiten mit der deutschen Organisation Oyoun zusammen, die durch künstlerische und kulturelle Projekte die Stimmen marginalisierter queerer und dekolonialer Gemeinschaften verstärkt. Recherchereisen sollen dazu beitragen, wenig bekannte Geschichten über Nataliia Kobrynska und Paraska Plytka-Horytska sowie über den Verband ukrainischer Frauen in Kalusch und Kolomyja ans Licht zu bringen. Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse werden die Autorinnen Texte verfassen, die feministische Prozesse in der Region beleuchten und das Verständnis für die Rolle der Frauen im lokalen kulturellen Umfeld erweitern.
Die Texte werden im Rahmen einer öffentlichen Lesung vorgestellt, und nach Abschluss des Projekts planen wir die Eigenveröffentlichung eines Zines. Das Hauptziel des Projekts ist es, die Gemeinschaft der Schriftstellerinnen zu stärken, den lokalen feministischen Diskurs zu entwickeln und qualitativ hochwertige Artikel zur Frauengeschichte zu verfassen.

• ​​​​​​​Museum of Ukrainian Victory: Immersive 3D Post-War Recovery Exhibition in Odesa ​​​​​​​(Pixelated Realities PO)

Ziel des Projekts ist die Gestaltung einer neuen Ausstellung im Militärmuseum des 59. Offiziershauses in Odesa in einem Bereich, der der russischen Aggression gegen die Ukraine und der Zukunft unserer Gesellschaft nach dem Krieg gewidmet ist. Das Team von „Pixelated Realities“ wird Kunstwerke kuratieren und produzieren, die auf Materialien des Dokumentarfilmprojekts (2022–23), des „Museum of UA Victory“ und dessen gesammelten 3D-Exponaten basieren. Die Ausstellung wird zwei Monate lang zu sehen sein und drei Veranstaltungen umfassen (Eröffnung, öffentliche Diskussion mit dem zeitgenössischen deutschen Künstler Fabian Knecht und finissage). Ziel des Projekts ist es, die Renovierung des Ausstellungsraums zu unterstützen, eine grundlegende Galerieausstattung anzuschaffen, neue Besuchergruppen für ein lokales Museum zu gewinnen und in Odesa eine öffentliche Diskussion über die Zukunft nach dem Krieg und die Rolle des kulturellen Erbes darin anzuregen. Das Konzept und die Methodik verfolgen einen humanistischen, sensiblen, dekolonialen und metamodernen Ansatz bei der Dokumentation und Darstellung historischer Ereignisse des russischen Krieges gegen die Ukraine.

• ​​​​​​​Beyond Silence: Roma Resilience Space and Living Archive (Kherson Youth Roma Society – KYRS)

Das Projekt zielt darauf ab, in Odesa (Ukraine) einen temporären „Resilience Hub“ einzurichten – einen sicheren kulturellen Raum, der dem kulturellen Erbe und der zeitgenössischen Identität der Roma gewidmet ist. Aufbauend auf dem digitalen Archiv „Droma“ und dem Dokumentarfilm „Beyond Silence“ (produziert mit Unterstützung des EVZ) setzt sich das Projekt mit der Unsichtbarkeit der Geschichte der Roma auseinander, indem es diese in ein Instrument für den sozialen Zusammenhalt verwandelt. Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören:
1. Die Eröffnung der interaktiven Ausstellung „Memory Prints“, die die Geschichte des Völkermords an den Roma mit der heutigen Resilienz von Roma-Flüchtlingen verknüpft.
2. Die Organisation von „Cinema & Dialogue“-Abenden mit Vorführungen von „Beyond Silence“ und moderierten Diskussionen zum Thema Menschenrechte.
3. Die Bereitstellung des öffentlichen Zugangs zum digitalen Archiv über interaktive Stationen vor Ort.
4. Die Durchführung von Workshops für Jugendliche, um die Verbindung zwischen den Generationen durch Kunst und Geschichtenerzählen zu erkunden.
Ziel ist es, die institutionellen Kapazitäten der Kherson Youth Roma Society (KYRS) zu stärken und der Gemeinschaft einen Raum für Reflexion und Handeln zu bieten. Durch die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart bekräftigt das Projekt die Eigenverantwortung der Roma im gemeinsamen europäischen Gedächtnis und fördert Empathie in der ukrainischen Gesellschaft während des Krieges.

• ​​​​​​​Octophonic Production Residence ​​​​​​​(NGO Lviv Cultural Centre )

Die „Octophonic Production Residence“ ist ein Projekt, das die Entwicklung der ukrainischen elektroakustischen Musik durch den Zugang zu mehrkanaliger Klangpraxis, insbesondere zur Oktophonie, fördert. Es ist eine Reaktion auf den Mangel an technischer Infrastruktur, Bildungsmöglichkeiten und internationalem Austausch, der durch den umfassenden Krieg verursacht wurde. Das Projekt wird ukrainische Komponist:innen, Musiker:innen und Klangkünstler:innen durch eine offene Ausschreibung, ein Mentoring-Programm unter der Leitung ukrainischer und internationaler Fachleute sowie eine praktische Residenz in Lwiw zusammenbringen, wo die Teilnehmende neue oktophone Werke und Klanginstallationen schaffen werden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Militärkünstler:innen, Veteran:innen und Künstler:innen aus Frontregionen. Ziel des Projekts ist es, die beruflichen Kompetenzen ukrainischer Künstler:innen zu stärken, neue künstlerische Produktionen zu fördern und die Sichtbarkeit der ukrainischen elektroakustischen Szene im internationalen Kontext zu erhöhen. 

• ​​​​​​​MYPH Photo Festival (Public organization MYPHART)

Das MYPH Photo Festival ist eine dreitägige Veranstaltung für zeitgenössische Fotografie in Mykolajiw, die ukrainische Fotograf:innen, Kulturschaffende und lokale Gemeinschaften durch Ausstellungen, Bildungsangebote und internationalen Austausch zusammenbringt. Das Projekt ist eine Reaktion auf die kulturelle Isolation und den eingeschränkten Zugang zu professioneller künstlerischer Weiterentwicklung, die durch den groß angelegten Einmarsch Russlands in die Ukraine verursacht wurden.
Das Festival umfasst drei Ausstellungen zeitgenössischer ukrainischer Fotografie, zwei pädagogische Workshops zu Dokumentar- und inszenierter Fotografie, eine Portfolio-Besprechung mit professionellen Kurator:innen sowie eine öffentliche Diskussion über künstlerische Sichtbarkeit und internationale Zusammenarbeit. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Partnerschaft mit der Ostkreuzschule für Fotografie (Berlin), die zum Wissensaustausch, zu ethischen Ansätzen des visuellen Storytellings und zur Integration in den europäischen Kulturkontext beitragen wird. Das Projekt schafft einen sicheren Raum für künstlerischen Ausdruck, unterstützt die ethische Auseinandersetzung mit sensiblen Themen und stärkt die Widerstandsfähigkeit des lokalen kulturellen Ökosystems. Zudem fördert es die langfristige Zusammenarbeit zwischen ukrainischen und europäischen Kulturakteuren. 

• ​​​​​​​Northern station – studio for experimental music in Sumy ​​​​​​​(Sumy Regional Philharmonic)

„Northern Station“ („Stancija Pivnichna“) ist ein Projekt für ein Studio für experimentelle Musik an der Regionalphilharmonie Sumy, das von einem einmonatigen Praktikum begleitet wird. Ziel dieses Projekts ist es, einen lebendigen Knotenpunkt für experimentelle Musik in der Ukraine zu schaffen – einen Ort, der eine Grenzstadt in den Kontext der ukrainischen zeitgenössischen Kunst einordnet und ein einzigartiges künstlerisches Ergebnis hervorbringt: eine Veröffentlichung mit dem Titel „Nordic Voices“, die elektroakustische Stücke von sechs ausgewählten Komponisten enthält, die während eines vierwöchigen Praktikums unter der Leitung des amerikanischen Kurators Clemens Poole und des deutschen Komponisten Jens „SAGARDÍA“ Müller entstanden sind. Die Studioausstattung umfasst einen Mac-Computer, ein professionelles Audio-Interface, ein quadrophonisches Studio-Monitoring-System mit Subwoofer für die Arbeit mit räumlichem Klang sowie eine Grundausstattung an Instrumentenmikrofonen für die Arbeit mit akustischen Instrumenten. Die Veröffentlichung der Werke der Komponist:innen wird von einem Konzert begleitet, bei dem Musiker:innen des Kammerorchesters „Renaissance“ der Philharmonie Sumy auftreten. 

• ​​​​​​​Topography of Rescue: Residency ​​​​​​​(NGO "CENTER FOR SUSTAINABLE INITIATIVES")

Das Projekt sieht die Einrichtung einer Künstlerresidenz in Zdolbuniv für drei ukrainische Künstler:innen vor. Ziel ist es, das komplexe Erbe des Zweiten Weltkriegs und die Geschichten von Rettungsaktionen während des Holocausts in der Region Wolhynien (am Beispiel von H. F. Gräbe und anderen Retter:innen – Ukrainer:innen, Tschechen, Polen) mithilfe zeitgenössischer Kunst ethisch neu zu reflektieren. Vor dem Hintergrund eines anhaltenden umfassenden Krieges benötigen Gemeinschaften dringend sichere (traumasensible) Räume, um über Verlust, Menschlichkeit und historisches Gedächtnis nachzudenken.
Die Residenz wird zu einem solchen sicheren Umfeld werden und neue künstlerische Werke hervorbringen, die durch Empathie von Schmerz erzählen. Das Projekt stärkt den sozialen Zusammenhalt einer Kleinstadt und schafft eine Plattform für einen offenen Dialog über ein komplexes Erbe. Eine zentrale Komponente ist die deutsche Partnerschaft: Expert:innen des Max-Leven-Zentrums Solingen werden im Rahmen eines Online-Vortrags ihre europäischen Erfahrungen mit Erinnerungskultur teilen und persönlich an der abschließenden öffentlichen Diskussion in Zdolbuniv teilnehmen. Das Projekt stärkt die institutionelle Nachhaltigkeit der lokalen Kultur und prägt neue ethische Standards für den Umgang mit der Vergangenheit, insbesondere durch die fachliche Erfahrung der deutschen Partner:innen.

• ​​​​​​​Hopes and Fears: Research, Co-Production, and Exhibition Development on Technology and Society in Ukraine ​​​​​​​(NGO KUNSHT)

„Hopes and Fears“ ist ein Koproduktionsprojekt, das die Grundlage für eine große interdisziplinäre Ausstellung bildet, in der untersucht wird, wie die ukrainische Gesellschaft den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt vom späten 19. Jahrhundert bis heute vorgestellt, erlebt und interpretiert hat. Das Projekt vereint Kunst, Archivmaterial und wissenschaftliche Perspektiven und untersucht die ambivalente Rolle der Technologie sowohl als Quelle der Hoffnung, des Überlebens und der Innovation als auch als Quelle von Risiken, Gewalt und ökologischen Schäden, insbesondere im Kontext von Krieg.
Das Projekt zielt darauf ab, die aktuellen technologischen Realitäten in der Ukraine kritisch zu kontextualisieren und den öffentlichen Dialog über die Ethik von Wissenschaft und Technologie zu fördern. Mit Unterstützung des Resilience-Fonds wird das Projekt ein umfassendes Ausstellungspaket erstellen, das eine endgültige Objektliste mit bestätigten Leihgaben, gesicherte Ausstellungsorte in Kyjiw und Berlin, ein architektonisches Konzept, vollständige kuratorische Texte sowie einen öffentlichen Vortrag und eine Diskussion in Kyjiw zur Präsentation der Forschungsergebnisse umfasst.

• ​​​​​​​Third Festival of First Plays ​​​​​​​(NGO Theater of Veterans)

Das Projekt „Drittes Festival der Erstaufführungen“ zielt darauf ab, Veteranen des russisch-ukrainischen Krieges und ihre Familienangehörigen zu unterstützen, indem sie als Dramatiker in den zeitgenössischen Theaterprozess eingebunden werden.
Im Rahmen des Projekts nehmen die Teilnehmer an einem Kurs zum Theaterstückeschreiben teil, in dem sie auf der Grundlage persönlicher Erfahrungen eigene Stücke verfassen. Unter Anleitung professioneller Mentoren werden die Drehbücher überarbeitet und für die öffentliche Aufführung vorbereitet. Den Abschluss bildet ein sechstägiges Festival in Kyjiw, bei dem die neuen Stücke in Form von szenischen Lesungen und Theaterskizzen unter Mitwirkung professioneller Regisseure und Schauspieler präsentiert werden.
Das Projekt fördert das Aufkommen neuer Stimmen in der ukrainischen Kultur, erweitert den öffentlichen Dialog über Kriegserfahrungen und schafft Voraussetzungen für die weitere Integration der Texte von Kriegsveteranen in die professionelle Theatergemeinschaft. Das Festival wird zudem als Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Kriegsveteranen, Künstlern, Theaterinstitutionen und der breiten Öffentlichkeit dienen und so den sozialen Zusammenhalt sowie die Entwicklung des zeitgenössischen ukrainischen Dramas fördern.

• Kyanivskyi Garage Cooperative ​​​​​​​(NGO Repair Together )

Es handelt sich um ein interkulturelles Gemeinschaftszentrum, das in einem sanierten Garagenkomplex im historischen Zentrum von Kyjiw untergebracht ist. Das Projekt vereint eine funktionale „Zentrale“ für die Freiwilligenbewegung „Repair Together“ mit einer offenen Kulturplattform.
Es dient als lebendiges Manifest der Selbstorganisation an der Basis, wo ehrenamtliches Engagement auf zeitgenössische Kunst trifft und so einen neuen Anziehungspunkt auf dem Stadtplan schafft. Die NGO betrachtet die Garagenkooperative als archetypische Einheit des städtischen Raums – einen Ort, an dem unabhängige Musik, bildende Kunst und Design entstehen. Das Projekt zielt darauf ab, ein tragfähiges Ökosystem zu schaffen, in dem professionelle Künstler:innen und engagierte Freiwillige durch Ausstellungen, audiovisuelle Performances und kulturellen Dialog gemeinsam eine neue ukrainische Identität gestalten.

INFORMATIONEN ZUM RESILIENZFOND 2026

Wen wir fördern

Ukrainische Kulturorganisationen in den Bereichen Theater, Tanz, Film, Musik, Literatur, bildende Kunst, Performance, Architektur, Bibliotheken, Medien und Museen.

Was wir fördern

Wir unterstützen strukturfördernde Projekte von Kulturorganisationen in der Ukraine, die zur Resilienz und zur Erhaltung der kulturellen Vielfalt beitragen, zum Beispiel:
  • Produktionen neuer künstlerischer Positionen im Kontext der zeitgenössischen ukrainischen Gesellschaft
  • Kulturaustausch durch Koproduktionen und Partnerschaften
  • Projekte zur Digitalisierung von Kunstsammlungen kultureller Organisationen oder Kulturgütern
  • Strukturelle Erhaltungsmaßnahmen wie Schulungen, digitale Entwicklung, Netzwerkaufbau und sichere Räume
  • Beiträge zu Festivals in der Ukraine
Die Fördermittel können die direkt für die Projektziele bestimmten Kosten für Ausrüstung und Infrastruktur sowie Reise-, Personal- und Betriebskosten abdecken.
 

Was für uns wichtig ist

  • Sichtbarkeit des Goethe-Instituts Ukraine
  • Projekte, die einen Bezug zu Deutschland haben, z. B. thematisch oder durch eine Partnerschaft

Förderkriterien

  • Relevanz der Organisation für die lokale Kulturszene und Zivilgesellschaft
  • Qualität und Nachhaltigkeit des Projektvorschlags
  • Plausibles Konzept und Durchführbarkeit in Bezug auf Zeit, Personal und Ressourcen
  • Die Organisation ist berechtigt, internationale Fördermittel zu erhalten, kann deren Verwendung gemäß dem öffentlichen Vergaberecht und den Antikorruptionsstandards sicherstellen und nachweisen und kann innerhalb der vorgegebenen Fristen eine vorschriftsmäßige Berichterstattung liefern
  • Gegen die Organisation wurde kein offizielles Insolvenzverfahren eingeleitet und es ist auch kein solches anhängig
  • Die Organisation befindet sich derzeit nicht in einem laufenden Förderzyklus mit dem Goethe-Institut Ukraine, einschließlich Förderlinien des EU-finanzierten Programms „House of Europe“
  • Pro Organisation darf nur ein Antrag gestellt werden
Zusätzlicher Vorteil:
Thematischer Schwerpunkt auf Themen wie sozialer Zusammenhalt, Vielfalt, Inklusion, dekoloniale Verflechtungen, Ökologie/Ökosysteme.

Liste der vom Resilienzfond 2025 unterstützten Projekte:

Kontakt