Transatlantic
Gaming Summit

  • Luther Game Jam © Goethe-Institut

  • Harmonix © Goethe-Institut

  • Gamer at MIT © Goethe-Institut

  • Luther Game Jam © Goethe-Institut

  • Gruppenphoto © Goethe-Institut Boston

  • Pax Overview © Goethe-Institut Boston

  • Win a Trip to Gamescom © Goethe-Institut Boston

  • Gameplay © Goethe-Institut Boston

  • Stand © Goethe-Institut Boston

  • Harvard Conference © Goethe-Institut Boston

  • Games&Politics@Harvard © Goethe-Institut Boston

  • Harvard Players © Goethe-Institut Boston

  • Lea Schönfelder Pretty Woman © Goethe-Institut Boston

  • Lea Schönfelder © Goethe-Institut Boston

  • Games&Politics Wallplay © Goethe-Institut Boston

  • Games&Politics Players © Goethe-Institut Boston

  • Game Jam Gruppe © Goethe-Institut Boston

  • Game Jam Players © Goethe-Institut Boston

Deutscher Gemeinschaftsstand bei PAX East in Boston

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr bekommen deutsche Indie-Entwickler 2018 wieder die Chance, sich auf einem der größten Games-Festivals der USA dem Publikum zu präsentieren. Rund 60 deutsche Studios und Entwickler hatten sich für eine Teilnahme bei der PAX East vom 5.-8.April 2018 in Boston beworben. Für neun Designer gibt es Platz am Gemeinschaftsstand (Standnummer 20049) – keine leichte Wahl für unsere Jury, bestehend aus anerkannten Experten der deutschen Games-Szene: Björn Bartholdy (Director des Cologne Game Lab), Thorsten Hamdorf (Marketingleiter des BIU), Sebastian Bulas (Mitgründer, Art Director und Producer von Threaks). Wer geht zur PAX? Hier mehr zu den glücklichen Neun, ausgewählt, um einen Querschnitt des deutschen Games-Nachwuchs abzubilden:


 

 

Alex Zwerger

Hamburg, Studio: rose-engine
Game: Signalis

Alex Zwerger ist bei München mit seiner halbchinesischen Familie aufgewachsen. Nachdem er Computerlinguistik und Kommunikationsdesign in Süddeutschland studierte, hat er 2016 seinen Bachelor in Illustration an der HAW Hamburg gemacht, wo er nun Interaktive Illustration und Game Design im Master studiert. Zusammen mit seiner Partnerin Barbara Wittmann entwickelt er derzeit Signalis, ein klassisches Survival-Horror Spiel mit einer melancholischen Mystery-Geschichte. In seinen Spielen untersucht er Themen wie kulturelle Identität, Sprache, Technologie und Philosophie.
 

Stephan Hövelbrinks

Game: Death Trash

Indie-Entwickler, Autodidakt, Künstler und Programmierer. Entwickler einer Reihe von kleineren Spielen, etwa der Reihe ‚One game a week‘. Sein Spiel Death Trash, zu sehen auf der PAX, ist ein post-apokalyptisches Rollenspiel. Malt jeden Tag, seit über 1000 Tagen. Mitglied der ersten deutsche Indie Games Kollektive, Saftladen Berlin.
 

Daniel Marx

Hamburg, Osmotic Studios
Game: Orwell - Ignorance is Strength

Daniel ist Game Designer und Producer bei Osmotic Studios, einem kleinen Hamburger Team von Spieleentwicklern. Im Jahr 2016 brachte das Studio sein preisgekröntes Debütprojekt „Orwell“, einen interaktiven Thriller über Datenspionage, auf den Markt. Daniel studierte Informatik an der Universität Paderborn. Nach dem Abschluss machte er seine ersten Schritte in der Gamesbranche beim Hamburger Spielestudio Daedalic Entertainment, bevor er an der HAW Hamburg im „Games Master“ weiterstudierte. Im Studiengang entwickelte er im Team das Projekt „GroundPlay“, welches 2013 den Deutschen Computerspielpreis gewann. Zwar wurde „GroundPlay“ nicht fortgeführt, doch ermöglichte der Gewinn die Gründung von Osmotic Studios. Gegenwärtig arbeitet Daniel an der Fortsetzung von „Orwell“ zum Thema Desinformation und Fake News mit dem Titel „Orwell: Ignorance is Strength“.
 

Patrick Rau

Berlin, Studio Mad about Pandas

Game: Hitchhiker

Patrick hat bereits mehrere preisgekrönte Spiele für entwickelt und produziert. Das Spiel “The Great Jitters: Pudding Panic” war das 5.best bewertet iphone Spiel 2011, mit einem Metascore von 95. Patrick sieht sich in der interaktive Welt der Game Industrie als Entwickler, Produzent und Autor.
 

Caroline Flesch

München, Studio Cubinauts
Game: Cubiverse

Caroline hat das 3D Puzzle-Abenteuer “Cubiverse” mit entwickelt. Außerdem arbeitet sie freiberuflich an verschiedenen Projekten in München. Sie hat das Gamecamp München und die Games/Bavaria Vernissage mitorganisiert. Als Produzentin glaubt sie, daß Leidenschaft und Teamwork unbedingt zur Entwicklung von Spielen dazu gehören.

Daniel Helbig

Berlin, Studio: Megagon Industries

Game: Lonely Mountains: Downhill

Daniel Helbig arbeitet seit 2008 als Game Designer in der Spielebranche. 2010 wurde er Teil des Gründungsteams der Game Thinking Agentur „Die Hobrechts” in Berlin, die unter anderem das preisgekrönte Kinderspiel „Die Wimmelburg” entwickelte. 2013 mitbegründete er das Entwicklerstudio „Megagon Industries“. Nach dem Release von „… and then it rained“ und „Twisted Lines“ arbeitet das Studio seit 2017 an dem Downhill Mountain Biking Game „Lonely Mountains: Downhill".

Lukas Krebs

Frankfurt am Main, Studio: LeadFollow Games

Game: Tiny Tanks

Lukas macht gerade seinen Bachelor im Fach games programming. Seit er sieben Jahre alt ist, erweitert er sein Verständnis am Programmieren im allgemeinen. Besonders spannend findet er die „Unity engine“. Obwohl in erster Linie technisch interessiert, hat er auch Sinn für die Ästhetik und den letzten Schliff eines Spiels.

 

Sinikka Compart

Hamburg, Mooneye Studios
Game: Lost Ember

Sinikka hat Englische Literatur und Medien an den Universitäten Hamburg und Manchester studiert. Im gaming hat sie zuerst als Sprecherin für Spiele wie Skyrim, Dishonored and Rage angefangen. Dann begann sie, sich mehr für Spiele-Entwicklung zu interessieren und arbeitete einige Jahre bei Goodgame Studios, Hamburg. 2017 fing sie bei Mooneye an. Zur Zeit arbeitet sie am Spiel Lost Ember, das im Herbst 2018 auf den Markt kommen soll.

Utz Stauder

Köln, Studio: Ludopium
Game: Isometric Epilepsy

Utz Stauder ist Programmierer und Co-Gründer des Kölner Entwicklerstudios Ludopium. Geboren 1989 im Herzen des Ruhrgebiets – Gelsenkirchen – verschlug es ihn nach dem Abitur in die Medienstadt Köln. Hier studierte er Medieninformatik und arbeitete viele Jahre im Film- und TV-Bereich bevor er 2014 das Digital Games Studium am Cologne Game Lab entdeckte und vom linearen in den Bereich der interaktiven Medien wechselte. Das aktuelle Projekt von Ludopium heißt Isometric Epilepsy, ist ein rhythmischer Puzzleplatformer und wurde jüngst als zweitbestes Nachwuchskonzept beim deutschen Computerspielpreis 2017 ausgezeichnet. Zusätzlich zu seiner Arbeit als Spielentwickler unterrichtet Utz Game Programming an der School of Games in Köln.

Gr8ArtGames - Game Jam Boston

Struggling Dreams Team © © Goethe-Institut Boston Struggling Dreams Team © Goethe-Institut Boston


...und der Gewinner ist: Struggling Dreams!

Im Rennen waren elf Spiele, alle entstanden bei unserem 48-Stunden Game Jam vom 19. - 21. Mai am Goethe-Institut Boston. Eine Jury von deutschen Spieleentwicklern hat nun den Gewinner der drei Finalisten ermittelt: Struggling Dreams wird für Boston in die Endrunde gehen und bekommt Hilfe und Unterstützung bei der Weiterentwicklung. Herzlichen Glückwunsch!

Unsere Partner

PAX East 2017 © Goethe-Institut Boston

PAX East

Deutsche Computerspiel-Entwickler bei der PAX East in Boston.

Szene

Über das Projekt

Das Phänomen „Gaming“ spielt in der Bildungsmetropole Boston eine wichtige Rolle: führende Universitäten wie MIT, Northeastern University oder Dartmouth College integrieren Gaming-Module seit Jahren in ihren Lehrbetrieb und auch als Wirtschaftsfaktor ist Gaming mittlerweile eine ernste Konkurrenz etwa zur Filmindustrie. Auch in Deutschland haben sich an den Universitäten beeindruckende Zentren für Spielekultur entwickelt (Cologne Game Lab, Berlin, Kassel, Stuttgart….) Das Projekt Transatlantic Gaming Summit des Goethe-Instituts Boston möchte den Austausch zwischen wichtigen Protagonisten der deutschen und amerikanischen „Gaming Szene“ intensivieren und den Akteuren den Zugang den jeweiligen Märkten erleichtern. Es soll ein Netzwerk von führenden Akteuren dies - und jenseits des Atlantik geschaffen werden, das den Austausch von Ideen und Produkten befördert und zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit einlädt.
Gemeinsam untersuchen wir aktuelle Fragen:
Wie können die Grenzen von Spielen erweitert werden?
Wie können Studenten und Akademiker mit Akteuren aus der Praxis zusammenarbeiten, um neue, spielbare Ideen auf den Markt zu bringen?
Welche Rolle können „Games“ bei der Kommunikation und Reflexion relevanter politischer und sozialer Fragen spielen?

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