Preise

PREISTRÄGER 2016

Das Science Film Festival verleiht sechs Preise, die von einer internationalen Jury ausgewählt werden. Sie sind mit einem Preisgeld in Höhe von je 1.000 Euro dotiert. Der Preis der Jury ist mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert.

Der Preis für visuelle Effekte & Kinematografie

Ausgezeichnet wird ein Film mit höchster visueller Qualität durch Kinematografie oder Animation. Der Anspruch ist, dass die visuellen Effekte nicht nur aus rein ästhetischen Gründen verwendet werden, sondern auch Bildungszwecken dienen, indem sie wissenschaftliche Grundlagen und Prozesse klar und mitreißend erklären.

Gewinner 2016: Wildes Deutschland - Der Chiemsee

Obwohl er seit seiner Entstehung ständig schrumpft, ist der Chiemsee heute Bayerns größter See. 73 Meter misst er an seiner tiefsten Stelle, und seine Wasserfläche überspannt mehr als 80 Quadratkilometer am Fuße der bayerischen Alpen. Vor 10.000 Jahren enstand der Chiemsee aus einem sterbenden Gletscher. Heute wird er von mehreren Flüssen gespeist. Die Dokumentation stellt die Lebewesen vor, die am und im See leben, und zeigt, wie empfindlich der Kreislauf der Natur auf Störungen durch den Menschen reagiert.

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    Der IPST Bildungspreis

    Ausgezeichnet wird ein Film als Paradebeispiel für Wissenschaftsjournalismus für ein Publikum im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Wissenschaftliche Erklärungen werden für junge Zuschauer spannend und verständlich aufbereitet, zudem zeigt der Aufbau des Films eine effektive audiovisuelle Herangehensweise.

    Gewinner 2016: Full Proof – Domes

    Bei „Full Proof“ moderieren Kinder aus verschiedenen Ländern die einzelnen Episoden. In diesem Fall ist es der elfjährige Aung, der in einer Tempelstadt in Myanmar Postkarten verkauft. Er fragt sich, wie die Kuppeln auf den Tempel gebaut wurden und warum sie nicht zusammenbrechen. Dann lernt er, mit Nudeln Brücken zu bauen und auf Eierschalen zu laufen. Zudem erfährt er, wie Dreiecke mit Architektur zusammenhängen. Am Ende soll Aung eine Kuppel bauen, die groß genug für sein eigenes Souvenirgeschäft ist.

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      Der Ökofilmpreis

      Ausgezeichnet wird ein Film, dessen Anspruch es ist, das Umweltbewusstsein zu stärken. Der Film regt dazu an, sich Gedanken über die Natur zu machen und Verantwortung zu übernehmen. Ökologische Themen werden diskutiert und einfach erklärt.

      Gewinner 2016: Seltene Erden – Die Dunkle Seite der Hightech-Metalle

      Seltene Erdmetalle sind grundlegende Stoffe für die grünen Technologien in der Zukunft, etwa für Elektroautos, Windturbinen oder Solarzellen. Doch sie sind nicht so grün, wie jeder denkt: Die Gewinnung der wertvollen Mineralien bedeutet Umweltverschmutzung, Radioaktivität und zerstörte Landschaften. Wissenschaftler suchen nach Wegen, die Bodenschätze intelligent zu recyceln oder sie komplett zu ersetzen. Die Dokumentation geht der Frage nach, ob die seltenen Erdmetalle bald der Vergangenheit angehören werden.

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        Der Entdeckungspreis

        Ausgezeichnet wird ein Film, der herausragendes Beispiel für wissenschaftliche Informationsvermittlung ist. Der Film weckt Interesse und Begeisterung für Wissenschaft und Wissenserwerb und bietet eine gelungene Balance von Bildung und Unterhaltung mit höchster Qualität.

        Gewinner 2016: The Great Math Mystery

        Die mathematische Entdeckungsreise zeigt die Macht der Mathematik und geht der Frage nach, ob es sich dabei um die Sprache des Universums handelt oder um eine menschliche Erfindung. Mathematik ist allgegenwärtig, etwa in der spiralförmigen Anordnung der Kerne einer Sonnenblume. Sie ist die Grundvoraussetzung zahlreicher wissenschaftlicher Meilensteine – von den ersten drahtlosen Funkübertragungen über die Vorhersage und die Entdeckung des Higgs-Bosons bis zur erfolgreichen Landung von Fahrzeugen auf dem Mars.

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          Der Technologiepreis

          Ausgezeichnet wird ein Film, der beschreibt, inwiefern Technologien die Lebensbedingungen und die ökologische Nachhaltigkeit im 21. Jahrhundert in Bezug auf Mobilität, Gesundheit, Kommunikation und Energie verändern.

          Gewinner 2016: Biomaterialien – Patentlösungen aus der Natur

          Die Natur produziert Biomaterialien mit den erstaunlichsten Fähigkeiten. Tiere und Pflanzen können komplexe Materialien wie Spinnweben, Holz oder den exotischen Glasschwamm aus wenigen Grundbausteinen erstellen – und davon wollen Wissenschaftler lernen und die Erkenntnisse für die Forschung an neuen intelligenten Biomaterialien nutzen. Denn in den Vorbildern aus der Natur schlummert Potenzial für technische Anwendungen aller Art: zum Beispiel selbstständig operierende Nanoroboter oder Dächer, die sich bei Regen aufklappen.

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            Der Preis der Jury

            Ausgezeichnet wird ein Film, der die Jury besonders beeindruckt hat. Sein emotionaler und intellektueller Ton macht den Film zu einer besonderen Arbeit des Wissenschaftsjournalismus.

            Gewinner 2016: Der Origami-Code – Forscher entdecken das Falten

            Vieles, was sich in der Natur entwickelt, ist gefaltet: Blütenknospen, Flügel, das Gehirn, die Gene. In den vergangenen 20 Jahren hat auch die Wissenschaft das Origami-Prinzip entdeckt. Origami hat innovative Bereiche der Forschung erschlossen und könnte nun den Weg zur letzten Stufe in der Bionik weisen. Forscher aus Robotik, Medizin, Biologie und Nanotechnologie hoffen, über die Faltungen hochkomplexe mathematische Probleme zu lösen oder daraus einen praktischen technischen Nutzen zu ziehen.

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              Internationale Jury 2016

              Markus Nikel

              Markus Nikel
              Managing Consultant and Commissioning Editor International Projects and Coproductions & Independent Consultant International Television and Crossmedia Production
              RAI Educational

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              Geraldine Mouche

              Geraldine Mouche
              Programme Manager
              AIBD – Asia-Pacific Institute for Broadcasting Development

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              Hanaa Hosny

              Hanaa Hosny
              Head of Programmes and Events Section
              Planetarium Science Center, Library of Alexandria

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              Jean-Marc Leblanc

              Jean-Marc Leblanc
              IRD Resident Representative Burkina Faso
              L'Institut de recherche pour le développement

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              Lapapan Choovong

              Lapapan Choovong
              Special Advisor to the Institute for the Promotion of Teaching Science & Technology in Thailand (IPST) and Former National Programme Officer in the Communication and Information Unit at UNESCO Bangkok

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