#BleibZuHause - Deutsche Filme online
Goethe On Demand

Fotos Goethe On Demand © Filmgalerie 451

Das Goethe-Institut präsentiert in Zusammenarbeit mit der Filmgalerie 451 GOETHE ON DEMAND, eine sorgfältige Auswahl deutscher Filme. Unter anderem stehen Filme von Angela Schanelec, Heinz Emigholz und Christoph Schlingensief zur Verfügung, die das Goethe-Institut Buenos Aires in den letzten Jahren in umfangreichen Retrospektiven vorgestellt hat.
Weitere Filme stehen mit englischen bzw. französischen Untertiteln zur Verfügung.

12 deutsche Filme
Mit spanischen Untertiteln
Online bis zum 31. Juli 2020.
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Die Filme

Nachmittag

Angela Schanelec,  97 Min, 2007.

Nachmittag © Filmgalerie 451
Drei Sommertage einer Familie in einem schönen Haus am See bei Berlin. Irene besucht mit ihrem neuen Geliebten ihren Bruder Alex, der mit dem schriftstellernden Sohn Konstantin noch in dem gemeinsamen Haus wohnt. Konstantins Freundin kommt auch zu Besuch – und alle entfernen sich immer weiter voneinander. Die Hauptfiguren aus Tschechows Die Möwe, heute, hier, an drei schönen, heillosen Sommernachmittagen.
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Der traumhafte Weg

Angela Schanelec,  81 Min., 2016.

traumhafte-weg © Filmgalerie 451
Griechenland 1984. Kenneth, ein englischer Musiker und Theres, eine junge Deutsche, singen auf der Straße, um sich ihre Ferien zu finanzieren. Sie lieben sich. Als Kenneth die Nachricht erhält, dass seine Mutter verunglückt ist, reist er überstürzt nach Hause und lässt Theres zurück. Ihm wird bewusst, wie sehr er sie braucht, aber sein Versuch, sie erneut zu gewinnen, scheitert. 30 Jahre später, in Berlin. Ariane, eine 40jährige Fernsehschauspielerin, löst sich in einer Krise von ihrem Mann, einem erfolgreichen Anthropologen. Er zieht in ein Appartement am Hauptbahnhof. Von seinem Fenster sieht er einen Obdachlosen. Es ist Kenneth, der nicht weiß, dass auch Theres inzwischen in Berlin lebt.
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Parabeton – Pier Luigi Nervi und römischer Beton

Heinz Emigholz, 100 Min, 2012.

Parabeton – Pier Luigi Nervi und römischer Beton © Filmgalere 451
"PARABETON beginnt mit dem ersten, noch existierenden Kuppelbau aus römischem Beton in Baiae bei Neapel, erbaut im 1. Jahrhundert vor Christi. Dann folgen in chronologischer Abfolge siebzehn in Italien und Frankreich noch erhaltene Bauwerke des italienischen Bauingenieurs Pier Luigi Nervi (1891-1979). Nervi ist als Erfinder stilbildender Konstruktionen der Großmeister des Betonbaus und der Architect’s Architect des 20. Jahrhunderts. Unterbrochen wird die Abfolge der Nervi-Bauten durch filmische Studien antiker Bauten aus römischem Beton aus den ersten Jahrhunderten nach Christi. Der Film verbindet damit Nervis kühne Konstruktionen mit den bahnbrechenden römischen Erfindungen von vor zweitausend Jahren. Der 100-minütige Film PARABETON ist der erste des mehrteiligen Projektes AUFBRUCH DER MODERNE über die Ursprünge, das Schicksal, den Triumph und das Zerbrechen der architektonischen Moderne.
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Weitermachen Sanssouci

Max Linz, Farbe, 80 Min, 2019

weitermachensanssouci © Filmgalerie 451
Die Erde hat nicht die ideale Gestalt einer Kugel. Sie sieht vielmehr aus wie eine Kartoffel. Klimaforscherin Phoebe Phaidon kommt mit einem Lehrauftrag an das Institut für Kybernetik der Berliner Universität, um das Seminar zur „Einführung in die Simulationsforschung“ von Institutsleiterin Brenda Berger zu übernehmen. Diese muss sich ihrem Projekt zur Adquise von Drittmitteln zum Thema virtuelle Simulation des Klimawandels widmen, um das Institut vor der drohenden Einsparung durch die Hochschulleitung zu bewahren. Alles hängt von einer erfolgreichen Evaluation am Ende des Wintersemesters ab. Die Zeit läuft ab. Der jüngste Tag bricht an.
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Die 120 Tage von Bottrop

Christoph Schlingensief, 60 Min, 1997.

120 Tage © Filmgalere 451
Alles geht schief: Regisseur Schlingensief wird zum Aufnahmeleiter degradiert und durch einen gewissen Sönke Buckmann ersetzt, dem Katja Riemann prompt den Bundesfilmpreis überreicht. Film als Albtraum – oder umgekehrt. Irm Hermann liefert sich, in Erinnerung an gute, alte Fassbinder-Zeiten, eine Schlammschlacht mit Margit Carstensen … Letztere stürzt sich frustriert aus dem Fenster, als sie plötzlich realisiert, dass Fassbinder tot ist; Christoph Schlingensief (Martin Wuttke im Gewand des Dornen gekrönten Jesus Christus) verzweifelt an seinen organisatorischen Unfähigkeiten; die größenwahnsinnige Leni Riefenstahl taucht auf dem Kamerabock auf; Irm Hermann mutiert angesichts dieses Umstandes zu Lieselotte Pulver … Und alle fragen sich fortwährend, ob und wann denn nun Helmut Berger am Set eintreffe. Gleichzeitig hetzt Agent Schlingensief mit Anzug und Handy durch das heiße Hollywood, trifft auf japanische Touristen, Udo Kier und den Regisseur Roland Emmerich. Das Filmprojekt muss schließlich scheitern, stellvertretend für den von Schlingensief todgeweihten Neuen Deutschen Film.
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Beethoven: Tage aus einem Leben

Horst Seemann, 108 Min, 1975/76

Beethoven - Days from a lifetime © DEFA
Wien in den Jahren 1913 bis 1819: Ludwig van Beethoven (Donatas Banionis) steht auf dem Gipfel seines Ruhmes. Und obwohl Orchester in der ganzen Welt seine Musik spielen, lebt er in sehr bescheidenen und ärmlichen Verhältnissen. Die Bevormundung seiner beiden Brüder, die Bespitzelung wegen seiner demokratischen Gesinnung und die zunehmende Taubheit treiben den Komponisten immer mehr in die Isolation. Doch seine Vereinsamung und sein Leiden können seine schöpferische Kraft nicht brechen. Er sammelt Ideen für ein neues großes Werk, für seine berühmte 9. Sinfonie.
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The Invisible Frame

Cynthia Beatt, 59 Min, 2009.

El marco invisible © Filmgalere 451
1988 sind die in Berlin lebende britische Filmemacherin Cynthia Beatt und die junge Schauspielerin Tilda Swinton zu einer filmischen Fahrradtour in ein wenig bekanntes Territorium aufgebrochen: Sie folgten dem Lauf der Berliner Mauer um den introspektiven Blick West-Berlins und den Blick über die Mauer nach Ost-Berlin einzufangen. Heute ist „Cycling the Frame“ ein ungewöhnliches historisches Dokument, und Tilda Swinton, die im letzten Jahr mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, ist längst ein Star. 21 Jahre später, im Juni 2009, sind Cynthia Beatt und Tilda Swinton noch einmal jene Linie nachgefahren, die die Mauer durch Berlin geschnitten hat. In „The Invisible Frame“ folgten sie dem gleichen Weg durch die vielfältigen Grenzlandschaften, dieses Mal aber auf der West- und Ostseite Berlins.
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Der lange Sommer der Theorie

Irene von Alberti, 82 Min, 2017

Der lange Sommer der Theorie © Filmgalerie 451
„Was tun?” fragen drei junge Frauen, die zwischen Selbstoptimierung und prekärer Arbeit in Berlin in einer WG leben, die ihnen gekündigt wird. Während Schauspielerin Katja andere Frauenrollen vor der Kamera und Noise-Punk- Sängerin Martina eine Revolte fordern, sucht die Filmemacherin Nola Antworten auf die Frage, ob Theorie auch heute noch in politische Praxisübertragen werden kann. Dafür trifft sie Soziolog_innen, Historiker_innen, Kulturschaffende und Theoretiker_innen. Irene von Alberti inszeniert ein fröhliches Diskurstheater, das sich unbefangen in verschiedenen Filmgenres tummelt und Fragen an die heutige Wirklichkeit stellt.
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Weil ich schöner bin

Frieder Schlaich, 82 Min, 2012.

Weil ich schöner bin © Filmgalerie 451
Charo ist 13, geht mit ihren Freunden in Berlin zur Schule und hat den coolsten aller Jungs im Visier. Ein ganz normales Teenie-Leben. Scheinbar. Denn was niemand weiß: Charo lebt seit Jahren ohne Papiere in Deutschland. Nicht einmal ihre beste Freundin Laura darf das wissen. Die Probleme spitzen sich zu, als ihre Mutter von der Polizei geschnappt wird und mit ihr nach Kolumbien zurück will. Charo muss sich Laura anvertrauen, denn allein schafft sie nicht, was sie unbedingt will: Um ihre Zukunft in Deutschland kämpfen.
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Naomis Reise

Frieder Schlaich, Farbe, 93 Min, 2018.

naomis_reise © Filmgalerie 451
Naomi, 20, lebt mit ihren kleineren Geschwistern in Peru ein einfaches Leben. Nur die große Schwester lebt das scheinbare Glück, verheiratet in Deutschland. Aber dann ist sie tot, ermordet von ihrem deutschen Ehemann. Naomi ist wie betäubt. Die Mutter nach Deutschland zu begleiten, ins Land der Tat, ist das Letzte, was sie sich vorstellen kann. Und dann tut sie es doch und nimmt als Nebenklägerin am Prozess in Berlin teil.
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Ferien

Thomas Arslan, 91 Min, 2007

Ferien © Filmgalerie 451
Sommer. Ein abgelegenes Landhaus in der Uckermark. In dem weltabgewandten Refugium lebt Anna mit ihrem Mann Robert und ihrem Sohn Max. Im Verlauf des Sommers kommt zunächst ihre Tochter Laura mit ihrer Familie aus Berlin, dann noch ihre jüngere Tochter, die unabhängige Sophie, und schließlich ihre Mutter. Eigentlich sehnen sich nur alle nach diesem Ort, doch die Idylle hält nicht lange vor. Vor dem Hintergrund des sonnigen Gartens und der tollenden Kinder spielen sich zunächst verdeckt Eifersuchtsszenen und Sticheleien in alten Wunden ab, bald offenherzige Bekenntnisse und Handgreiflichkeiten. Messerscharf beobachtet und nichts Überflüssiges.
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Otomo

Frieder Schlaich, 84 Min, 1999

Otomo © Filmgalerie 451
Stuttgart im August 1989. Eine simple Fahrausweisprüfung in der Straßenbahn löst eine Tragödie aus: Der Asylbewerber Frederic Otomo wird bei einer Kontrolle festgehalten und gerät in Panik. Als er wenige Stunden später auf einer Brücke gestellt wird, ersticht er zwei Polizisten. Nach einem authentischen Fall.
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