Stadtkontouren © Tobias Schrank

Zu Besuch in deutschen Städten
Stadtkonturen

Deutsche Städte sind so vielfältig wie die Landschaft, die sie umgibt. In unserer Reihe von Stadtporträts geht es auf große Reise quer durch Goethes Heimat. Unsere Autor*innen haben dabei einen ganz genauen Blick auf die kleinen und großen Dinge geworfen, die ihre Städte so unvergleichlich und liebenswert machen.

Eine Kultur wird, wie wir alle wissen, von ihren Städten gemacht

Derek Walcott

Blick auf Rostock. Foto (Detail): © Adobe

Stadtkonturen Rostock
Auf dem Weg

Der Rostocker Stadtteil Warnemünde hat bundesweit ein positives Tourismusimage: Strand, Leuchtturm, Mole, Fischbrötchen. Die Stadt Rostock verbindet man dagegen allgemein mit Werftenstandort, DDR-Fischereikombinat und Lichtenhagen. Zeit, sich die alte Hansestadt näher anzuschauen.
 

Graffiti und Industriebau vor dem Zeiss-Turm. Foto (Detail): © Adobe

Stadtkonturen Jena
Und in Jene lebt sich’s bene

Reine Plattenbaustadt? Mitnichten: Kommt man mit dem Zug in Jena an, landet man mitten im grünen Paradies. Die Saalestadt ist ambivalent und unperfekt – gerade deshalb findet unsere Autorin Nancy Droese sie so sympathisch.
 

Das Universitätsleben prägt die gesamte Stadt: Rund ein Viertel der Einwohner*innen Göttingens sind Student*innen. Foto (Detail): © picture alliance/dpa/Swen Pförtner

Stadtkonturen Göttingen
Wissensstadt mit Erfindergeist

„Die Stadt, die Wissen schafft“, dieses Zitat begrüßt Neuankömmlinge wie Alt-Göttinger*innen direkt beim Ausstieg am Hauptbahnhof. Es könnte passender kaum sein: Die Göttinger Universität bestimmt das Leben und den Rhythmus der Stadt. Unser Autor Stefan Keitel führt durch Orte voll studentischem Freigeist, emsigem Forschungsbetrieb und politischem Widerstand.

Stadt der Gegensätze: Der Skatepark neben der Europäischen Zentralbank. Foto (Detail): © picture alliance / Westend61 / Martin Moxter

Stadtkonturen Frankfurt
Zwischen Skyline und Graffiti

Es ist nicht der beste Ruf, der Frankfurt vorauseilt: das Bankenviertel, der Flughafen, die Drogen- und Rotlichtszene. Die wenigsten würden sich die Stadt zum Leben aussuchen. Wen es aber doch hierhin verschlägt, der möchte meist gar nicht mehr weg. Unsere Autorin Eva-Maria Verfürth zeigt, was die deutsche Finanzmetropole entgegen aller Klischees so lebens- und liebenswert macht.

Zwischen den rostroten Dächern Nürnbergs überraschen manche Straßen mit fast südländischem Flair: Blick von der Nürnberger Burg. Foto (Detail): © Adobe

Stadtkonturen Nürnberg
Ein Hauch von Bella Italia

Nürnberg, das ist pittoreskes Flair und Geschichte – auch belastete. Vor allem aber bietet die Stadt viel Lebenswertes: Unsere Autorin Clara Lipkowski zeigt Orte der Szenekultur, Kunst und Kurioses. 

Wenn Kunst zum Erlebnis wird: Installation im Leipziger Kunstkraftwerk. Foto (Detail): © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Waltraud Grubitzsch

Stadtkonturen Leipzig
Grüne Kunststadt mit Industriegeschichte

Was zeichnet Leipzig aus: die Handelstradition einer Messestadt, das Naturerlebnis im Grünen, die bunte Kunstszene? Unsere Autorin Tanja Grevismühl zeigt Leipzigs Klassiker und Orte, die man nicht unbedingt im Reiseführer findet. 

Ein Blick durch die Dresdner Altstadtgassen: Unter anderem aufgrund ihrer Architektur wird die Elbstadt auch als „Elbflorenz“ oder „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Foto (Detail): © Adobe

Stadtkonturen Dresden
Zwischen Prunk und Platte

Dresden ist barock, spießig, maulfaul? Die sächsische Landeshauptstadt kann auch anders – modern, alternativ, überraschend. Unsere Autorin Kaddi Cutz zeigt das Elbflorenz von einer anderen Seite und unterzieht damit so manches Klischee einer Generalüberholung.

Das alternative Szeneviertel Sankt Pauli. Foto (Detail): © picture alliance/Helmut Meyer zur Capellen/imageBROKER

Stadtkonturen Hamburg
Groovy, unangepasst, herzlich: Typisch Hamburg!

Die Hanseat*innen zwischen Alster und Elbe hören Seemannslieder, essen Labskaus und sind grundsätzlich maulfaul? Joah, könnte man so sagen. Aber die Hamburger*innen sind auch musikalisch polyglott, leben lieber ungewöhnlich und haben einen unverstellten Blick auf die eigene Geschichte. Begleitet unseren Autor Ingo Scheel durch das Tor zur Welt.

Bepflanzte Gummistiefel im Bächle. Foto (Detail): © Adobe

Stadtkonturen Freiburg
Ökostadt mit Damenbad

Als Greencity hat sich Freiburg deutschlandweit einen Namen gemacht. Aber was steckt hinter dem Image? Unsere Autorin Gina Kutkat erkundet die Sonnenstadt im Breisgau, entdeckt Orte mit besonderem Flair, weltoffene Bewohner*innen und zeigt Konturen, die nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.

Berlin ist bunt, laut, unangepasst und ein bisschen schnoddrig, heißt es. Stimmt das Klischee? Foto (Detail): © picture alliance/Sabine Lubenow/DUMONT Bildarchiv

Stadtkonturen Berlin
„Dit is Berlin“

Berlin ist bunt, laut, unangepasst und ein bisschen schnoddrig. Stimmt das Klischee noch? Unsere Autorin Nele Jensch macht einen Streifzug durch die deutsche Hauptstadt, in der man bei einer Runde um den Block mehr zu sehen bekommt als anderswo in einem ganzen Jahr.

Wir bauen eine Stadt
Wir bauen eine Stadt
Wir bauen eine Stadt
Wir bauen eine Stadt

Thomas Fehlmann / Holger Hiller (Palais Schaumburg)

Ludwig Beethoven inmitten von 700 Doubles: Die Kunstinstallation wurde anlässlich des 250. Geburtstags des Komponisten aufgestellt. Foto (Detail): © picture alliance / Sven Simon

Stadtkonturen Bonn
Bonn soll öde sein?

Steht Bonn im Schatten Kölns? Hat es eine Identitätskrise? Unsere Autorin Leonie Gubela erklärt, was Bonn unverwechselbar macht und warum man so manche Assoziation überdenken sollte.

Surferin an der Eisbachwelle Foto (Detail): © picture alliance / Mika

Stadtkonturen München
Konservativ? Traditionell? Feuchtfröhlich?

Ja, was denn nun eigentlich? Erkundet mit uns die bayerische Hauptstadt – auch gegen den Strich. Wir skizzieren die klassischen Orte, Gruppen und Events, die nicht aus dem Stadtbild wegzudenken sind – und ziehen neue Konturen, indem wir das ein oder andere Klischee ins Wanken bringen.

Nicht nur Dom und Karneval – Köln gilt auch als Hochburg schwul-lesbischen Lebens: Teilnehmer am Christopher-Street-Day-Straßenfest 2019. Foto (Detail): © picture alliance/Christoph Hardt/Geisler-Fotopress

Stadtkonturen Köln
Für Schwindelfreie und Feierwillige

Klar: Köln, das sind Dom und Karneval. Doch die Stadt am Rhein, die von den Römer*innen gegründet und schon im Mittelalter zur Metropole wurde, hat noch viel mehr zu bieten. Hier findet man historische Tempelreste vor dem McDonald’s-Klo, Hochkultur in der Kabelfabrik und die größte Computerspielmesse der Welt. 

„Ein Leben ohne Mops ist möglich. Aber sinnlos“: Die Sprüche des deutschen Humoristen Vicco von Bülow – besser bekannt als „Loriot“ – sind zum Teil zu geflügelten Worten geworden. Foto (Detail): © picture alliance/BREUEL-BILD

Stadtkonturen Bremen
Bremen ist nicht Hamburg – na und?!

Eine traditionsreiche Hansestadt mit umstrittenem Bier, mehr nicht? Neben vier musikalischen Tieren und der Weser hat die Hafenstadt einige Überraschungen in petto. Unser Autor Hinnerk Köhn findet, dass sich Hamburg, Köln und Berlin davon durchaus eine Scheibe abschneiden können.

Anderswo feiert man Karneval oder Fasching, in Hall ziehen die Bewohner zur Hallia Venezia in prächtigen Kostümen durch die Straßen. Foto (Detail): © Adobe

Stadtkonturen Schwäbisch Hall
Die vermutlich kleinste Metropole der Welt

Wer denkt, eine kleine Stadt müsse verschlafen sein, der irrt. Auf Schwäbisch Hall trifft das jedenfalls nicht zu: Weltkunst, Weltmarktführer, Welttheater – hier findet man alles. Und das auch noch fußläufig.

Auch wenn viele es nicht glauben mögen – Mannheim hat für Feierfreudige einiges zu bieten: Schriftzug im Szeneviertel Jungbusch. Foto (Detail): © Jan Zipperer

Stadtkonturen Mannheim
Quadratisch, praktisch, gut

Für viele ist Mannheim nur ein lästiger ICE-Zwischenhalt, der den Weg von Frankfurt nach Stuttgart unnötig verlängert. Zugegeben: Die Stadt an Rhein und Neckar präsentiert sich beim Blick aus dem Zug nicht von ihrer schönsten Seite. Doch unser Autor Jan Zipperer ist überzeugt, dass Mannheim einiges zu bieten hat.

Top