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Über Gestaltung der Vergangenheit (Shaping the Past)

Gestaltung der Vergangenheit (Shaping the Past) knüpft an die Arbeit lokaler, nationaler und länderübergreifender Bewegungen zu Erinnerungskultur an – mit dem Ziel, Erinnerung reflektiert und dringlich zu gestalten.

Orte des Gedenkens wie Denkmäler, Statuen, Parks und Straßennamen formen die kollektive Wahrnehmung einer Gesellschaft. Sie beeinflussen maßgeblich, was wahrgenommen, vergessen oder verleugnet wird und was Raum für Neuinterpretationen bietet. Künstler*innen, Kulturvermittler*innen und Intellektuelle, die nach antirassistischen und antikolonialistischen sowie grenzübergreifenden Perspektiven suchen, haben in signifikantem Maß in diese Sphäre eingegriffen. Aktuelle Diskurse über den Umgang mit Denkmälern beleuchten die (Un)Sichtbarkeit und das Potenzial verschiedener Deutungen der Vergangenheit im öffentlichen Raum.
 
2019 bis 2021 brachte Gestaltung der Vergangenheit (Shaping the Past) – eine Kooperation des Goethe-Instituts, des  Monument Lab und der Bundeszentrale für politische Bildung – Akteur*innen aus Kanada, Mexiko, den USA und Deutschland zusammen, die innovative Wege der Erinnerungskultur in ihrem jeweiligen lokalen Kontext beschreiten.
 
Das Projekt umfasste eine öffentliche Konferenz im Rahmen der jährlichen Town Hall des Monument Labs (Oktober 2020), lokale Veranstaltungen (Herbst 2020) und Ausstellung an mehreren Goethe-Instituten Nordamerikas (2021). Eine anstehende Publikation wird die Arbeit der Fellows von Gestaltung der Vergangenheit (Shaping the Past) als Interventionen kontextualisieren, die sich als einschneidend und die Gedenkkultur aktualisierend bezeichnen lassen. .

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