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Über Gestaltung der Vergangenheit (Shaping the Past)

Gestaltung der Vergangenheit (Shaping the Past) knüpft an die Arbeit lokaler, nationaler und länderübergreifender Bewegungen zur Reflexion von Erinnerungskultur an und bündelt und diskutiert neue Perspektiven auf Formen des Erinnerns.

Orte des Gedenkens wie Denkmäler, Statuen, Parks und Straßennamen formen die kollektive Wahrnehmung einer Gesellschaft. Sie beeinflussen maßgeblich, was wahrgenommen, gelöscht und verleugnet wird und was Raum für Neuinterpretationen bietet. Künstler*innen, Kulturvermittler*innen und Intellektuelle, die nach antirassistischen und antikolonialistischen sowie grenzübergreifenden Perspektiven suchen, haben in signifikantem Maß in diese Sphäre eingegriffen. Aktuelle Diskurse über den Umgang mit Denkmälern beleuchten die (Un)Sichtbarkeit und das Potenzial verschiedener Deutungen der Vergangenheit im öffentlichen Raum.
 
Das Projekt Gestaltung der Vergangenheit (Shaping the Past) ist eine Kooperation des Goethe-Instituts, des Monument Lab und der Bundeszentrale für politische Bildung und bringt Akteur*innen aus Kanada, Mexiko, den USA und Deutschland zusammen, die innovative Wege der Erinnerungskultur in ihrem jeweiligen lokalen Kontext beschreiten.
 
Das Projekt umfasst eine öffentliche Konferenz im Oktober 2020, eine Ausstellung und lokale Veranstaltungen an mehreren Goethe-Instituten Nordamerikas und eine Publikation im Verlag der Bundeszentrale für politische Bildung, in der unterschiedliche künstlerische und aktivistische Positionen vorgestellt und in einen Gesamtzusammenhang gebracht werden.

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