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19:00–20:40 Uhr
Haus-Kino: Lola und Bilidikid
Filmvorführung | Lost in the 90ies
- Sprache Original mit französischen Untertiteln.
- Preis Kostenlos, empfohlene Spende: 5$
- Teil der Reihe: Lost in the 90ies
Deutschland, 1998, 91 Min.
Regie: Kutluğ Ataman
Mit u.a. Gandi Mukli, Baki Davrak, Erdal Yıldız, Inge Keller, Michael Gerber, Murat Karabey Yılmaz, Hasan Ali Mete, Hakan Tandoğan, Cihangir Gümüştürkmen, Celal Perk
»Die Gastarbeiterinnen« nennt sich eine Truppe türkischer Dragqueens, die auf einer Off-Off-Bühne in Berlin-Kreuzberg Triumphe feiern. Eine von ihnen ist Lola. Lola versteht sich als schwuler Mann. Liiert ist er mit dem Macho "Bilidikid", der seine Homosexualität nicht frei auslebt und Lola zur Geschlechtsumwandlung drängt, um mit einer Frau an seiner Seite in der Türkei eine Strandbar zu eröffnen. Schwul ist auch Lolas Bruder Murat, der noch bei der Mutter lebt und nichts von Lolas Existenz weiß. Und wie früher Lola wird auch Murat von dem gemeinsamen älteren Bruder Osman als Schwuler nicht akzeptiert. Und genau wie Lola wird Murat von einem Neonazi-Trio übelst drangsaliert. Als dann eines Tages Lola tot in der Spree treibt, steht für Bili fest, dass die drei Deutschen ihn ermordet haben. Er nimmt Murat unter seine Fittiche und macht ihn zu seinem Racheengel.
Das intensive Familiendrama des UCLA-Absolventen Kutluğ Ataman konfrontiert seine queeren Charaktere mit homophoben Einstellungen im »anatolischen« Kreuzberg ebenso wie am gutbürgerlichen Wannsee. Dabei führt es in eine queere Subkultur, deren Angehörige als Schwule und als Türken einer doppelten Diskriminierung ausgesetzt sind. - www.deutsche-kinemathek.de
Programmhinweis: Lola und Bilidikid erkundet die queeren und migrantischen Lebenswelten Berlins der 1990er Jahre und thematisiert Ausgrenzung, familiäre Konflikte und die Suche nach Zugehörigkeit. Der Film enthält Darstellungen homophober und transfeindlicher Gewalt sowie diskriminierende Sprache. Diese Darstellungen stehen im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Realitäten und Machtverhältnissen, die der Film kritisch beleuchtet, und können belastend wirken.
Regie: Kutluğ Ataman
Mit u.a. Gandi Mukli, Baki Davrak, Erdal Yıldız, Inge Keller, Michael Gerber, Murat Karabey Yılmaz, Hasan Ali Mete, Hakan Tandoğan, Cihangir Gümüştürkmen, Celal Perk
»Die Gastarbeiterinnen« nennt sich eine Truppe türkischer Dragqueens, die auf einer Off-Off-Bühne in Berlin-Kreuzberg Triumphe feiern. Eine von ihnen ist Lola. Lola versteht sich als schwuler Mann. Liiert ist er mit dem Macho "Bilidikid", der seine Homosexualität nicht frei auslebt und Lola zur Geschlechtsumwandlung drängt, um mit einer Frau an seiner Seite in der Türkei eine Strandbar zu eröffnen. Schwul ist auch Lolas Bruder Murat, der noch bei der Mutter lebt und nichts von Lolas Existenz weiß. Und wie früher Lola wird auch Murat von dem gemeinsamen älteren Bruder Osman als Schwuler nicht akzeptiert. Und genau wie Lola wird Murat von einem Neonazi-Trio übelst drangsaliert. Als dann eines Tages Lola tot in der Spree treibt, steht für Bili fest, dass die drei Deutschen ihn ermordet haben. Er nimmt Murat unter seine Fittiche und macht ihn zu seinem Racheengel.
Das intensive Familiendrama des UCLA-Absolventen Kutluğ Ataman konfrontiert seine queeren Charaktere mit homophoben Einstellungen im »anatolischen« Kreuzberg ebenso wie am gutbürgerlichen Wannsee. Dabei führt es in eine queere Subkultur, deren Angehörige als Schwule und als Türken einer doppelten Diskriminierung ausgesetzt sind. - www.deutsche-kinemathek.de
Programmhinweis: Lola und Bilidikid erkundet die queeren und migrantischen Lebenswelten Berlins der 1990er Jahre und thematisiert Ausgrenzung, familiäre Konflikte und die Suche nach Zugehörigkeit. Der Film enthält Darstellungen homophober und transfeindlicher Gewalt sowie diskriminierende Sprache. Diese Darstellungen stehen im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Realitäten und Machtverhältnissen, die der Film kritisch beleuchtet, und können belastend wirken.