لسة / not yet / still

Ein künstlerisches Bild mit dem arabischen Wort „لسّه“ (Still) vor einem orangefarbenen Sonnenuntergang mit Hochhäusern, einer Sonne und einem Planeten am Horizont sowie dem Logo des Goethe-Instituts oben. © Goethe-Institut / Sarah Mossallam

Open Call

"لسه/ not yet / still“ ist ein Regionalprojekt im Bereich Visual Arts, das jeweils dreimonatige Residenzen am ZK/U in Berlin anbietet.

Aufbauend auf der ersten Ausgabe startet das Programm nun in eine neue Phase und schreibt drei weitere Residenzen aus. 

Über Liminalität

Im Dazwischen zu sein bedeutet, noch nicht angekommen und doch immer noch woanders zu sein. Das Wort لسة („lissa“) im ägyptischen Arabisch umfasst beide Bedeutungen: Es beinhaltet die Idee der Liminalität, jenes Schwellenzustands, den die Instabilität des Wandels nährt und der gleichzeitig viele Richtungen eröffnet, in die Bewegung möglich ist.

Liminalräume sind Orte, die zwischen verschiedenen Zuständen und Realitäten existieren. Sie werden in der sich ständig verändernden urbanen Struktur heutiger Städte physisch sichtbar und sind sowohl für die künstlerische Produktion als auch für die künstlerische Forschung von entscheidender Bedeutung.

Die beschriebene Liminalität des Übergangs ist der Ausgangspunkt dieses Projekts: Die Goethe-Institute in Nordafrika und im Nahen Osten laden in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin (ZK/U) Künstler*innen zu einem Residenzprogramm ein, in dem sie sich mit der Frage auseinandersetzen, was es bedeutet, dazwischen zu sein – noch nicht oder noch immer.
 

Vorherige Editionen

Kooperationspartner

Das Zentrum für Kunst und Urbanistik – ZK/U ist eine von Künstler*innen geführte unabhängige Residenz und Projektstätte in Berlin. Es beherbergt ein multidisziplinäres Residenzprogramm und bietet Studios und Arbeitsräume für Praktizierende aller Genres (Künstler*innen, Forschende, Aktivist*innen, Fachleute aus verschiedenen Bereichen), deren Arbeit oder Ansatz sich mit der Dynamik und den Erfahrungen der Stadt auseinandersetzt. Das Residenzprogramm des ZK/U ermöglicht gegenseitiges Lernen, spontane Kooperationen, Diskussionen und Austausch, bereichert durch die Vielfalt der Disziplinen und Profile der Bewohnenden. Das ZK/U-Gebäude, ein ehemaliges Bahnhofsgebäude in einem dynamischen öffentlichen Park, ist ein Raum für urbane Experimente und interdisziplinäre Kooperationen.

„Logo des Zentrums für Kunst und Urbanistik (ZK/U) in Schwarz-Weiß mit der Aufschrift: ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik.“ ZK/U ZK/U

Kontakt

Für eventuelle Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an: Meret.Arnold@goethe.de.