لسة / not yet / still
Über Liminalität
Im Dazwischen zu sein bedeutet, noch nicht angekommen und doch immer noch woanders zu sein. Das Wort لسة („lissa“) im ägyptischen Arabisch umfasst beide Bedeutungen: Es beinhaltet die Idee der Liminalität, jenes Schwellenzustands, den die Instabilität des Wandels nährt und der gleichzeitig viele Richtungen eröffnet, in die Bewegung möglich ist.
Liminalräume sind Orte, die zwischen verschiedenen Zuständen und Realitäten existieren. Sie werden in der sich ständig verändernden urbanen Struktur heutiger Städte physisch sichtbar und sind sowohl für die künstlerische Produktion als auch für die künstlerische Forschung von entscheidender Bedeutung.
Die beschriebene Liminalität des Übergangs ist der Ausgangspunkt dieses Projekts: Die Goethe-Institute in Nordafrika und im Nahen Osten laden in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin (ZK/U) sieben Künstler*innen zu einem Residenzprogramm ein, in dem sie sich mit der Frage auseinandersetzen, was es bedeutet, dazwischen zu sein – noch nicht oder noch immer.
Kontakt
Für eventuelle Rückfragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an: Meret.Arnold@goethe.de.