Performance Abecedarium Bestiarium

 Abecedarium Bestiarium ©Anja Weber

Di, 11.12.2018

Goethe-Institut Kairo - Dokki

17, Sh. Hussein Wasef
Midan El-Missaha
Kairo

Affinitäten in Tiermetaphern

Abecedarium Bestiarium//Künstlerin:  Antonia Baehr// Dauer: Ca. 60 min
 
Abecedarium ist ein Parcours kurzer Performances. Die Künstler*in Antonia Baehr hat ihre Freund*innen und Bekannte gebeten ein ausgestorbenes bzw. ausgerottetes Tier auszusuchen. Diese haben sich aus der Vielfalt nicht mehr lebendig erhaltener Spezies jeweils ein Lebewesen ausgesucht mit denen sie sich identifizieren konnten und das ihre Freundschaft mit der Künstler*in reflektieren soll. Im Zuge der Performance schlüpft Antonia Baehr in verschiedene Rollen. D steht für Dodo, den wunderschönen, aber leider flugunfähigen Vogel; T für den Tasmanischen Tiger. Das Stück gerät zur unheimlichen Reise in die Widersprüche der Identitäten und der Darstellung dessen, was als besonders gilt. Unterscheidungen zwischen "Tier" und "Mensch", "Mann" und "Frau", "tot" und "lebendig" lösen sich im Laufe des Abends auf.

Konzept, Produktion und Performance: Antonia Baehr
Mit Kompositionen von: Fred Bigot (electronicat), Pauline Boudry, Valérie Castan, Lucile Desamory, Vinciane Despret, Sabine Ercklentz, Dodo Heidenreich, Christian Kesten, Keren Ida Nathan (Ida Wilde), Andrea Neumann, Stefan Pente, Isabell Spengler, Steffi Weismann,William Wheeler, u.a.
Künstlerische Mitarbeit: Valérie Castan
Lichtdesign: Sylvie Garot
Tondesign: Manuel Coursin & Eric Yvelin
Tonregie: Carola Caggiano
Kostüm: Patty Eggerickx, Steffi Weismann, Pauline Boudry & Renate Lorenz, Werner Hirsch
Produktion: Alexandra Wellensiek
Produktionsassistenz: Sarah Blumenfeld, Barbara Greiner
Übersetzungen: Guillaume Cailleau , Sabine Macher & William Wheeler
Untertitel & Farbkorrektur Video: Guillaume Cailleau
Hospitanz: Elisabeth Leopold
Videoaufzeichnung: Angela Anderson
Koproduktion: Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), HAU Hebbel am Ufer (Berlin), steirischer herbst (Graz), Les Subsistances (Lyon), PACT Zollverein (Essen), Centre chorégraphique national de Montpellier Languedoc Roussillon – im Rahmen des Projekts Jardin d’Europe, mit Unterstützung durch die Europäischen Union und ]domaines[ (Montpellier), Tanzquartier (Wien). Koproduktion, Kreation & Residenz: Les Subsistances 2012 im Rahmen von A Space for Live Arts.
Dieses Projekt wird koproduziert duch NXSTP, mit Unterstützung durch das Kulturprogramm der Europäischen Union.
Dank an:  Lindy Annis, Bettina von Arnim, ausland, Ulrich Baehr, Sarah Bahr, Silke Bake, Frédéric Borrotzu, Uli Ertl, Walton Ford, Elisabeth Freeman, Andreas Harder, Nanna Heidenreich, La Ribot, Ulrike Melzwig, Wolfgang Müller, Conrad Noack, François Noudelman, Alain Roux, Pauline Schroeder-Baehr, Marlène Shaw, Christiane & Arnulf Spengler, Gertrude Stein
Besonderen Dank an: Beursschouwburg (Brüssel)
 

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