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Griechenland Thessaloniki

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18:00 Uhr

Mapping Opportunities: Künstlerresidenzen als Räume der Stärkung

Workshop | Lokale Kontexte und internationale Netzwerke für bildende Künstler*innen

  • Goethe-Institut Thessaloniki, Thessaloniki

  • Sprache Englisch
  • Preis Kostenlos
  • Teil der Reihe: Borders / Σύνορα

BORDERS - Mapping Opportunities: Künstlerresidenzen als Räume der Stärkung ©TAAP

BORDERS - Mapping Opportunities: Καλλιτεχνικές Φιλοξενίες ως Χώροι Ενδυνάμωσης ©TAAP

Künstlerresidenzen können die Entwicklung von Künstler*innen nachhaltig prägen und weit über die Realisierung eines einzelnen Projekts hinaus wirken. Die Auswahl eines passenden Residenzprogramms ist jedoch nicht immer einfach, da sich die Angebote hinsichtlich ihrer Schwerpunkte, Laufzeiten und Möglichkeiten für unterschiedliche Phasen einer künstlerischen Laufbahn deutlich unterscheiden.

Der Workshop setzt sich mit diesen Fragen auseinander und unterstützt die Teilnehmer*innen dabei, Residenzprogramme im Zusammenhang mit ihren persönlichen und beruflichen Zielen zu betrachten und einzuordnen. Strategisch genutzt, können Künstlerresidenzen neue Perspektiven eröffnen, den Austausch von Wissen fördern und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten schaffen.

Geleitet wird der Workshop von Melanie Roumiguière, die über langjährige kuratorische Erfahrung in Kulturinstitutionen, Archiven und internationalen Kunstnetzwerken verfügt. Im Rahmen des Projekts Borders / Σύνορα arbeitet sie mit den beteiligten Künstler*innen und Kunstschaffenden in Sofia und Thessaloniki zusammen und begleitet den gemeinsamen Prozess der Weiterentwicklung dieser künstlerischen Initiative.

Melanie Roumiguière ist Kuratorin und Kulturmanagerin mit argentinischen Wurzeln und einem akademischen Hintergrund in den Kulturwissenschaften. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie sich in Archiven, Institutionen und künstlerischen Praktiken verborgene Geschichten sichtbar machen lassen. Besondere Aufmerksamkeit widmet sie dabei feministischen und transkontinentalen Perspektiven sowie dem Potenzial von Kunst, institutionelle Erinnerung zu aktivieren, neue Formen von Wissen hervorzubringen und Dialoge zwischen unterschiedlichen geografischen, historischen und kulturellen Kontexten anzustoßen.

In den vergangenen acht Jahren leitete sie die Sparte Bildende Kunst des DAAD Artists-in-Berlin Programms. In diesem Zusammenhang kuratierte sie Ausstellungen von Künstler*innen wie Iman Issa, Renée Green, Małgorzata Mirga-Tas und Patricia Belli. Darüber hinaus initiierte und koordinierte sie die langfristige Erschließung und Digitalisierung des DAAD-Archivs. Aus diesem Prozess entstand gemeinsam mit Nora Lukács das ausgezeichnete Forschungs- und Ausstellungsprojekt If the Berlin Wind Blows My Flag. Art and Internationalism Before the Fall of the Wall.

Als Kuratorin und Ausstellungsleiterin am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin war sie Teil des kuratorischen Teams der Ausstellung Hello World. Revising a Collection und verantwortete zahlreiche weitere Ausstellungen. Daneben lehrt sie, hält Vorträge und berät Institutionen sowie Kulturschaffende in Fragen der zeitgenössischen kuratorischen Praxis, institutioneller Geschichte und internationaler Wissensproduktion.

Außerdem wirkt sie in Beiräten, Auswahlgremien und Jurys im Bereich der zeitgenössischen Kunst mit und ist Herausgeberin der ersten umfassenden Monografien zu den Arbeiten von Minerva Cuevas, Gülsün Karamustafa und Mariana Castillo Deball.

  • The Artist at Play (TAaP)
  • Singer-Sachariew-Stiftung
  • Nationaler Kulturfonds Bulgariens
  • To Pikap