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Griechenland Thessaloniki

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19:00 Uhr

Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt

Buchvorstellung und Gespräch | Steffen Mau diskutiert die unsichtbaren Grenzen, die Deutschland auch heute noch teilen.

  • Goethe-Institut Thessaloniki, Thessaloniki

  • Sprache Deutsch und Griechisch (mit Simultanübersetzung)
  • Preis Kostenlos

Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt ©Goethe-Institut Thessaloniki

Buchvorstellung und Gespräch - Ungleich vereint Photo Steffen Mau_by Jordis Schlösser

Sechsunddreißig Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung prägen die Unterschiede zwischen Ost und West noch immer die gesellschaftliche und politische Realität des Landes. Wirtschaftliche Ungleichheiten, demografische Veränderungen sowie unterschiedliche soziale Erfahrungen und politische Einstellungen sind weiterhin sichtbar und nähren eine öffentliche Debatte, die in den vergangenen Jahren neue Dynamik gewonnen hat.

Anlässlich der im Verlag Topos erschienenen griechischen Ausgabe des Buches „Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt“, besucht der renommierte Soziologe Prof. Dr. Steffen Mau Griechenland für zwei öffentliche Veranstaltungen in Athen und Thessaloniki.

In seinem Buch, das in Deutschland eine intensive öffentliche Debatte ausgelöst hat, geht er der Frage nach, warum die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland auch sechsunddreißig Jahre nach der Wiedervereinigung fortbestehen. Dabei beleuchtet er die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen, die bis heute zu unterschiedlichen Lebensrealitäten in beiden Landesteilen führen.

Steffen Mau, Professor für Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Leiter der Abteilung für Ungleichheit, Transformation und Konflikt am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Analytikern der deutschen Gesellschaft. Auf der Grundlage historischer Daten, soziologischer Forschung und politischer Analysen beleuchtet er die unterschiedlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Veränderungen und politischen Entwicklungen, die Deutschland bis heute prägen.

Die Veranstaltung in Thessaloniki eröffnet einen Raum für die Auseinandersetzung mit Fragen, die weit über Deutschland hinausweisen: Wie gelingt gesellschaftlicher Zusammenhalt? Wie kann politische Repräsentation gestärkt werden? Und vor welchen demokratischen Herausforderungen stehen die europäischen Gesellschaften im 21. Jahrhundert?
 

Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt

  Buchvorstellung und Gespräch mit Steffen Mau
Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Goethe-Institut Thessaloniki, Saal
Moderation: Kaki Bali, Journalistin
Mitwirkende: Anthi Wiedenmayer und Tatiana Liani, Dozentinnen an der Aristoteles-Universität Thessalonik
Sprachen: Deutsch und Griechisch mit Simultanübersetzung
Eintritt: kostenlos

Veranstaltung
Eine Veranstaltung des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung, Büro Thessaloniki und dem Topos-Verlag.
 

Über den Autor

Steffen Mau ist Professor für Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bezeichnet ihn als den „gefragtesten Gesellschaftsexperten des Landes“. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter „Lütten Klein. Leben in der ostdeutschen Transformationsgesellschaft“ (Suhrkamp, 2019), „Sortiermaschinen. Die Neuerfindung der Grenzen im 21. Jahrhundert“ (C.H. Beck, 2021), „Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft“ (gemeinsam mit Thomas Lux und Linus Westheuer, Suhrkamp, 2023) sowie „Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt“ (Suhrkamp, 2024).
 

Prof. Dr. Steffen Mau

  • Heinrich Böll Stiftung
  • Verlag Topos