Atlas of Mediterranean liquidity
Über das Projekt
Gemeinsam mit dem Center for Digital Art Holon hat das Goethe-Institut Israel den „Atlas of Mediterranean Liquidity“ gestartet. Goethe-Institute im gesamten Mittelmeerraum, in Ägypten, Griechenland, Italien, Kroatien, Marokko, Tunesien, Türkei und auf Zypern haben sich dem Projekt bereits angeschlossen.
Der Atlas geht Fragen zum Umgang mit Wasser, zu Wasser als Lebensraum sowie zu Umweltbelastungen und -katastrophen im Meer nach.
- Wie stellt sich unser Verhältnis zum Wasser in Vergangenheit und Gegenwart dar und was ist für die Zukunft zu erwarten?
- Wie werden sich Flora und Fauna und die Küstenlinien verändern und was macht das mit uns?
- Wie beeinflusst Wasserknappheit unser Zusammenleben?
Der Atlas ist eine Online-Plattform, die digitales Mapping zur Content-Erstellung nutzt. Er bietet ein Kaleidoskop von Perspektiven und Geschichten, die durch digitale, interaktive Karten erzählt werden. Diese Karten basieren auf wissenschaftlicher Forschung und sind zugleich künstlerisch gestaltet. Eine Karte kann eine künstlerische Visualisierung wissenschaftlicher Daten sein oder Widersprüche aufzeigen und Fragen aufwerfen.
Ziel
Die Vernetzung von Kulturakteur*innen verschiedener Disziplinen in der Mittelmeerregion und darüber hinaus sowie die daraus entstehende Zusammenarbeit an den jeweils am Projekt beteiligten Standorten. Mit dem digitalen Format des Mappings wird eine Karte mit lokalspezifischer Relevanz entwickelt, die in eine Wissensplattform, den Atlas, integriert wird.
Zeitraum
2021-2025
Zielgruppen
Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Bildungseinrichtungen
Ablauf
Das Projekt startete mit einer lokalen Ausstellung zum Thema „Water Affairs“, die das Ergebnis einer dreimonatigen intensiven Zusammenarbeit und Forschung von Künstler*innen und Wissenschaftler*innen zum Thema Wasser präsentierte. Diese Ausstellung, kuratiert von Udi Edelman und Avital Barak (The Israeli Center for Digital Art), besuchte Schauplätze des Atlas-Projekts im Mittelmeerraum und integrierte dabei lokale Werke. Dadurch entwickelte sich die Ausstellung kontinuierlich weiter und förderte interdisziplinäres Wissen, das zur Entstehung der Karten beitrug. Mit Hilfe der Goethe-Institute im Mittelmeerraum konnten weitere Interessent*innen für dieses Projekt vernetzt werden. Bis heute existieren 11 Karten aus 6 Ländern. Durch Ausstellungen, Veranstaltungen oder Symposien, die die Entwicklung der Karten ergänzen, verwebt der Atlas die digitale mit der physischen Welt und möchte so eine Gemeinschaft rund um die gemeinsame Ressource Wasser aufbauen.
Kontakt
Ruth Przybyla
Programmassistentin
Partner und Unterstützer
Das Projekt findet unter Federführung des Goethe-Instituts Israels in Zusammenarbeit mit dem Center for Digital Art Holon, sowie in Kooperation mit weiteren Goethe-Instituten im Mittelmeerraum statt.
CDA Holon- The Center for Ditigal Art