Rakshita hat einen Master-Abschluss in Information Arts & Information Design Practices von Srishti Institute of Arts, Design & Technology in Bangalore. In ihrer Arbeit zu den Themen wie Gemeinschaft, Geschlecht und Raum ist ihre Praxis von den unterschiedlichen Kulturen geprägt, die unseren Umgang miteinander bestimmen. Sie benutzt Fotografie und Drucktechnik als ihr primäres Medium, um einen Dialog zu starten und sinnvolle Interaktionen zu schaffen.
Bei den Lichtenberg Studiosmöchte Rakshita ein Werk schaffen, das sich auf die lokalen Gemeinschaften dieser Gegend, insbesondere auf die Frauen, konzentriert. Durch das Medium der bildenden Kunst und der Fotografie möchte sie die Rolle der Frauen, ihre Interaktionen und die Art und Weise, wie sie die kulturelle Landschaft dieses Ortes prägt, erforschen.
Lichtenberg wird heute auf den ersten Blick oft als grauer, ruhiger Berliner Bezirk wahrgenommen, der in der Vergangenheit lebt und in dem ältere Menschen mit preiswerten Wohnungen leben, etwas abseits des Stadtzentrums. Doch je mehr Zeit ich im Bezirk verbrachte, um über seine Geschichte und Bedeutung zu recherchieren, desto interessanter wurde Lichtenberg für mich zu einem Ort, der die Vergangenheit und Gegenwart Berlins erzählt - ein Ort, an dem sich die politische und soziale Geschichte Berlins, sozialer Wohnungsbau, Industriegebiete, zahlreiche Parks mit der neuen Stadtplanung, einer großen migrantischen Bevölkerung, einem der größten Techno-Clubs Berlins (Sysiphos) und jungen Paaren, die hierher ziehen wollen, um ihre Familien zu gründen, überschneiden.