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Goethe-Institut Damaskus
im Exil in Tokyo

Von 2018 bis 2019 laden wir vier syrische KünstlerInnen, die derzeit im Exil in Deutschland leben, für einen Zeitraum von jeweils sechs Wochen ein. Während ihres Aufenthalts bewohnen sie die ehemalige Hausmeisterwohnung in den Räumen des Goethe-Instituts. Im Rahmen der Künstlerresidenz wird das Goethe-Institut zu einer Diskussionsplattform für die Reflexion einer Vielzahl von Fragen, die die Situation derzeit im Exil lebender Künstler betreffen.
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Goethe-Institut Damaskus im Exil in Tokyo© Goethe-Institut
Logos© Arts Council
Damaskus im Exil© Goethe-Institut

Die Künstler


Hintergrund des Projekts

Im Herbst 2016 wurde über einen Zeitraum von circa zwei Wochen in Berlin das Projekt „Goethe-Institut Damaskus im Exil“ veranstaltet. Nachdem das Goethe-Institut Damaskus im Jahr 2012 aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste, entschlossen sich einige Künstler und Mitarbeiter, die mit dem Institut Damaskus eng verbunden gewesen waren, in einem leer stehenden Berliner Ladengeschäft einen temporären Projektraum einzurichten, der dem Kulturaustausch zwischen Syrien und Deutschland gewidmet war. Hier konnte der kulturelle Dialog zwischen Europa und dem Nahen Osten, der am Goethe-Institut Damaskus regelmäßig stattgefunden hatte, zumindest für einen befristeten Zeitraum fortgesetzt werden.
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Im Rahmen des Projekts “Goethe-Institut Damaskus im Exil in Tokyo” laden wir vier syrische Künstler*innen verschiedener Sparten, die derzeit im Exil in Deutschland leben, für einen Zeitraum von 6 Wochen in das Goethe-Institut Tokyo ein. Die Künstler*innen bewohnen während ihres Aufenthalts die ehemalige Hausmeisterwohnung, die sich in den Räumen des Goethe-Instituts befindet. Im Rahmen dieser transnationalen Künstlerresidenz wird das Goethe-Institut zu einer Austausch- und Diskussionsplattform für die Reflexion einer Vielzahl von Fragen, die  Situation derzeit im Exil lebender Künstler betreffen.
 

Welche Themen und Fragestellungen beschäftigen syrische Künstlerinnen und Künstler im Moment? Wie vernetzt sich die Szene der geflüchteten syrischen Künstler über Ländergrenzen hinweg? Wie stehen die Exilkünstler im Dialog mit  Künstlern, die in Syrien geblieben sind? Welche Rolle spielen die gastgebenden Institutionen bzw. Gastländer und welche Art von Unterstützung können sie leisten?

Neben den individuellen Recherchen jedes Teilnehmers in Japan stellt das Goethe-Institut Tokyo den Künstler*innen im Zeitraum ihres Aufenthaltes seine Räume für Präsentationen Ihrer Arbeiten in verschiedenen Formaten zur Verfügung - Ausstellungen, Filmvorführungen, Gespräche, Diskussionen und andere Formate jeglicher Art. Im Zentrum des Projekts steht die Begegnung der Künstler*innen aus Syrien mit Vertretern der japanischen Kunst- und Kulturszene und der japanischen Öffentlichkeit


Begleitmaterialien

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