Building Bridges of Remembrance
Digitales Erinnern
Bei der Vorbereitung des Projekts berücksichtigten wir die Herausforderungen, denen sich Kultureinrichtungen bei der Anpassungnan die sich verändernde Realität stellen müssen, in der wir immer mehr digitale Inhalte konsumieren. Wir luden Pädagog*innen aus Gedenkstätten, Fachleute aus der Kreativbranche und Student*innen zur Teilnahme an dem Projekt ein. In einer Reihe von Online-Workshops haben wir Wissen aufgebaut und gemeinsam neue Konzepte für die Integration digitaler Werkzeuge und Computerspiele in die Bildungsarbeit an Gedenkstätten entwickelt.
Unser Ziel war es, mit Teilnehmer*innen zu erforschen, wie digitale Tools einen respektvollen und sensiblen Umgang mit der Geschichte fördern können. Wir legten großen Wert auf die Einhaltung ethischer Richtlinien für den Einsatz digitaler Spiele in der Erinnerungskultur, damit die Ereignisse nicht trivialisiert werden.
Wir sind der festen Überzeugung, dass digitale Werkzeuge ein wichtiges Medium sind, um sich zu engagieren, zu kommunizieren und einen offenen Dialog über Geschichte zu fördern. Sie haben das Potenzial, eine neue Generation von Besuchern anzusprechen, die eine Verbindung zu historischen Ereignissen herstellen und sich auf vielfältige Weise mit der Vergangenheit auseinandersetzen können, ohne dabei die schwierigen Kapitel aus den Augen zu verlieren.
Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Programms „JUGEND erinnert“ gefördert und vom Goethe-Institut Krakau und dem Goethe-Institut Prag durchgeführt.