Konzert in Rzeszów Musik mit Leidenschaft

Chefket - Konzert in Rzeszów
Foto: Marcin Pietrusza

Das Konzert von Chefket hat am 11. Mai 2016 um 15:00 Uhr stattgefunden. Es war vom Geothe-Institut organisiert, um 25 Jahre deutsch-polnische Freundschaft zu feiern. Die Schüler, die Deutsch lernen und die Sprache mögen, waren herzlich zum Konzert eingeladen.

Auch unsere Schule hat daran teilgenommen. Mehrere Schüler (ungefähr 80) waren an dem Konzert interessiert, deshalb mussten wir mit zwei Bussen dahin fahren.

Das Konzert fand in Rzeszów statt. Das war eine große Halle mit viel Platz in der Mitte. Da waren auch Sofas und Tische an den Wänden. Die Bühne, auf der Chefket und seine Band ihren Auftritt hatten, war nicht zu groß, aber das war kein Hindernis, um sich gut zu amüsieren. An der Wand über der Bühne hing ein großes Plakat mit einer schwarzen Katze und dem Namen „Chefket”. Alle waren sehr aufgeregt und gespannt darauf, den Musiker zu sehen und hören. Manche haben Plakate mit seinem Gesicht mitgebracht und damit gewunken. Chefkets Band besteht aus ihm selbst, zwei Sängerinnen und einem Klavierspieler.

Während des Konzerts hat Chefket viele interessante Attraktionen für das Publikum vorbereitet. Die Schüler konnten einige Wörter selbst singen, Hände hoch halten oder Lärm machen. Der Musiker lernte sogar ein paar Ausdrücke auf Polnisch. Das Publikum war sehr überrascht. Chefket hat auch ein paar Mädchen auf die Bühne geholt, die dann stage diving gemacht haben.
 Der Musiker hat viele Songs mit Leidenschaft dargestellt. Seine Begleiterinnen haben auch ihren eigenen Song gesungen. Dem Publikum gefielen am besten: „Fliegen”, „Guter Tag” und „Rap & Soul”, aber die anderen Songs waren auch spitze. Alle haben getanzt und gesungen. Der Musiker wusste, wie man die Menschen in gute Stimmung bringt.

  • Auftritt von Chefket in Rzeszów Foto: Marcin Pietrusza
  • Auftritt von Chefket in Rzeszów Foto: Marcin Pietrusza
  • Auftritt von Chefket in Rzeszów Foto: Marcin Pietrusza
  • Auftritt von Chefket in Rzeszów Foto: Marcin Pietrusza

Als Chefket sein Konzert beenden wollte, erlaubte es ihm das Publikum nicht - sie wollten eine Zugabe! Der Rapper hat den Wunsch erfüllt und sang noch mal. Am richtigen Ende hat er einen Song von Bob Marley – „Could you be loved” gesungen.
Die Menschen waren sehr zufrieden. Nach dem Auftritt haben manche Schlange gestanden, um den Musiker zu sehen und sich ein Foto mit ihm machen zu lassen. Unsere Schule und eine Schule aus der Ukraine waren zum Workshop mit Chefket eingeladen. Da saßen wir draußen und konnten Chefket Fragen stellen. Die Lehrerin von der ukrainischen Schule war sehr an dem Gespräch mit Chefket interessiert, sie hat am häufigsten gefragt.

Unsere Schulgruppe hat auch viel mit ihm gesprochen und originelle Fragen gestellt. Wir haben z.B. erfahren, dass Chefket gern Bücher liest, Playstation spielt und die Idee von Eurovision nicht mag. Der Musiker war sehr offen und freundlich, jeder konnte ein bisschen mit ihm plaudern. Er hat auch Beat-Box gemacht. Einige Mädchen von unserer Schule haben ein bisschen für ihn gerappt. Es hat ihm gefallen und er hat sie gelobt. Am Ende hat er uns Autogramme gegeben und gemeinsame Fotos gemacht.
Das Konzert war eine tolle Erfahrung und die Begegnung mit Chefket war wirklich super.Ich habe auch andere Leute aus der DSD-Gruppe gefragt, wie ihnen das Konzert gefallen hat:

Wiktoria: Ich mag Rap nicht, aber mir gefiel das Konzert von Chefket. Ich denke, dass die Musik in irgendeiner Weise seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringt. Seine Lieder haben eine Botschaft und gehen ins Ohr. Er ist nicht nur Rapper, sondern auch Sänger. Chefket hatte auf der Bühne viel positive Energie und schuf eine Verbindung mit den Fans. In dem Workshop sprach Chefket mit uns wie mit Freunden, war offen und fröhlich. Trotz der Tatsache, dass Chefkets Musik nicht so mein Geschmack ist, bewundere ich ihn als Künstler.

Asia: Das Konzert hat mir sehr gut gefallen. Chefket hat guten Kontakt mit dem Publikum und sein Workshop war sehr interessant. Chefket spricht Polnisch sehr komisch.