MINT-Labor
Ein Projekt für berufsbildende Schulen

MINT © Goethe-Institut

MINT ist die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – Fächer, die sich mit Hilfe von LEGO-Robotern sehr motivierend mit dem Deutschlernen verbinden lassen.

Das Goethe-Institut stellt Ihnen dafür LEGO-Baukästen, Software auf Deutsch, Unterrichtsmaterial und professionelle Beratung zur Verfügung. Damit können Sie im Tandem mit einer Kollegin/ einem Kollegen eines MINT-Fachs gemeinsam ein Projekt planen. Die Schüler*innen arbeiten dabei wie Ingenieure in einem kleinen Team, das Roboter baut, programmiert und testet. Hierbei lernen sie Teamarbeit, das Anwenden von Fachkenntnissen sowie Lese- und Sprechfertigkeiten auf Deutsch.

Das Projekt dauert von Oktober bis Mai. Für diesen Zeitraum leiht das Goethe-Institut den Schulen die LEGO-Baukästen aus. Jedes Schuljahr können insgesamt 3 Schulen am Projekt teilnehmen.
Neben der eigentlichen Projektarbeit bietet das MINT-Labor weitere Einsatzmöglichkeiten an Ihrer Schule, z.B.:
- Ausstellungen und Präsentationen (z.B. am Tag der offenen Tür)
- Vorführungen auf Bildungsmessen oder Wissensfestivals
- Robotik-Workshops für Kinder aus benachbarten Schulen, die von den älteren Schüler*innen aus dem Projekt geleitet werden
Wir empfehlen das Projekt für die 2. und 3. Klasse des Technikums. Je nach Curriculum kann man aber auch schon mit der 1. Klasse arbeiten. Gute Deutschkenntnisse sind keine Voraussetzung, aber ein Vorteil, weil die LEGO-Software auf Deutsch ist.
Generell können mit einem LEGO-Baukasten 2-3 Schüler arbeiten, ein Ausleih-Set enthält 7 Baukästen, sodass ca. 20  Schüler*innen an dem Projekt teilnehmen können.


 
Ein Ausleih-Set enthält:
- 7 EV3 Basis Sets
- 2 EV3 Ergänzungssets
- 1 Weltraum-Expeditions-Set
- Zubehör (Temperatur-Sensor, Akkumulatoren etc.).
Die Baukästen werden in einer stabilen und abschließbaren Transportkiste verschickt.
Die LEGO-Software mit Unterrichtsmaterial (deutsche Sprachversion) ist kostenlos.
Die Roboter werden von einer Software gesteuert, für die man einen PC/Laptop braucht. Jedes Schülerteam braucht deshalb Zugang zu einem eigenen Computer, auf dem es auch die Arbeitsergebnisse dokumentieren kann.
Im Projekt arbeitet eine Deutschlehrkraft mit einer Fachlehrkraft zusammen. Hier sind verschiedene Kombinationen möglich, entscheidend ist, dass beide Lehrkräfte Interesse haben und sich gut verstehen. Die Deutschlehrkraft koordiniert das Projekt, sie ist die Kontaktperson für das Goethe-Institut. Außerdem kümmert sie sich um die sprachliche Förderung (Lesen, typische Textsorten, Grammatik, Wortschatz, mündliche Präsentation). Die Fachlehrkraft ist für die fachliche Förderung zuständig (Zusammenwirken von Sensoren und Aktoren, Grundlagen der Programmierung, Planen, Durchführen und Auswerten von Experimenten etc.).
Im Oktober findet ein obligatorischer Einführungsworkshop statt, in dem das Projekt im Detail besprochen wird. Die Teilnehmenden bleiben über eine Facebook-Gruppe in Kontakt.
Darüber hinaus stellen wir den Lehrkräften Zusatzmaterialien (Arbeitsblätter, Präsentationen, Videos etc.) zur Verfügung, die von Teilnehmenden der früheren Editionen entwickelt wurden.
Jede Schule bekommt ein Roll-up und Plakate, um auf das Projekt in der Schule aufmerksam zu machen. Alle Schüler*innen erhalten am Ende eine Urkunde.



 

Die nächste Edition startet im Oktober 2020, Bewerbungsschluss ist der 18.09.2020.
Beim Interesse wenden Sie sich bitte an:
Andreas Kotz
andreas.kotz@goethe.de