Diskussion Neue Sprachen für den Planeten A

„Nowe języki dla planety A” © Goethe-Institut | Grafika: Filip Bardyan

Di, 07.12.2021

18:00

Online

Deutsch YT
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Polnisch FB
https://fb.me/e/2c9AP2gTy

Mit: Frank Raddatz, Marcin Stachowicz, Andreas Weber, Urszula Zajączkowska
Moderation: Agnieszka Słodownik

Eine Diskussion im Rahmen des Projektes „Neue Sprachen für den Planeten A“, das vom Magazin „Dwutygodnik“ zusammen mit dem Goethe-Institut und der Stiftung Gensahgen organisiert wird, mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Die Klimakatastrophe wird oft in einem Satz mit der Krise der Vorstellungskraft gleichgesetzt. Sind Film, Literatur und Theater also untätig? Was soll den Geist und die Seele erwecken, wenn nicht die Kunst? Im Gespräch mit den Autorinnen und Autoren der Texte aus der Reihe „Neue Sprachen für Planet A“ im Magazin „Dwutygodnik“ werden wir reflektieren, was wir in diesem Zusammenhang bisher behandelt haben und was vor uns liegt. Und was schließlich funktionieren wird. Inwieweit können die menschlichen Sprachen der Materie der Welt gerecht werden?

Frank M. Raddatz ist Publizist und Dramaturg an verschiedenen Theatern. Er promovierte über das Werk von Heiner Müller und veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Ästhetik und Theatertheorie. Von 2007 bis 2014 war er Mitglied der Redaktion von "Theater der Zeit", seitdem arbeitet er für "Lettre International". Er lehrt an verschiedenen Universitäten, derzeit an der Humboldt-Universität in Berlin. 2019 war er Mitinitiator des künstlerisch-wissenschaftlichen Projekts „Theater des Anthropozän“, das auf Humboldts Idee basiert, dass nur eine enge Verbindung zwischen Mensch und Natur, verbunden mit Wissen und Erfahrung, Empathie und Emotion, die Grundlage für eine nachhaltige Zivilisation sein kann. 2021 erschien sein Buch „Das Drama des Anthropozäns“.

Marcin Stachowicz, Publizist und Filmkritiker, Träger des Krzysztof-Mętrak-Preises. Er studierte Psychologie und Kulturwissenschaften an der Universität Warschau sowie visuelle Kultur am Institut für polnische Kultur der Universität Warschau. Er arbeitet mit „Dwutygodnik“, „Filmweb“, „Czas Kultury“, „Szum“ und „Krytyka Polityczna“ zusammen. Er schreibt gerne über breit gefasste visuelle Kultur und Politik.

Dr. Andreas Weber ist Biologe, Philosoph und Schriftsteller. Er ergründet Lebendigkeit als sinnliche, subjektive, geteilte und poetische Erfahrung. Er promovierte bei Hartmut Böhme und Francisco Varela und arbeitet als freier Schriftsteller und Journalist. Lehraufträge an der Universität der Künste, Berlin sowie an der UNISG, Pollenzo, Italien. Jüngste Buchveröffentlichungen: „Indigenialität“ (Nicolai, 2018), „Enlivenment. A Poetics for the Anthropocene“ (MIT Press, 2019), „Warum Kompromisse schließen“ (Duden-Verlag, 2020) und „Sharing Life: An Ecopolitics of Reciprocity“ (Böll-Stiftung, 2021).

Urszula Zajączkowska, Dichterin, Schriftstellerin, Filmemacherin. Sie arbeitet an der Warschauer Universität für Biowissenschaften (Szkoła Główna Gospodarstwa Wiejskiego), in der Abteilung für Forstbotanik. Sie erforscht das Wachstum, die Anatomie, die Aerodynamik und die Biomechanik von Pflanzen. Sie ist Autorin von drei Gedichtbänden („Atomy“, „minimum“, „Piach“) und eines essayistischen Buches „Patyki, badyle“, und sie schreibt für „Dwutygodnik“.

Agnieszka Słodownik, Redakteurin und Podcasterin beim Kulturmagazin „Dwutygodnik.com“.
 

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