Gedichte in der Stadt

Veranstaltungsposter © EUNIC Warszawa

Fr, 15.04.2022 -
So, 15.05.2022

Online

Gedichte

15.04.-15.05.2022

Öffentlicher Raum in Warschau
Internet

19 Gedichte aus Deutschland, Estland, Flandern, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, Luxemburg, Malta, Österreich, Polen, Portugal, der Slowakei, Spanien, Schweden, Tschechien, der Türkei, der Ukraine.

Deutschland vertritt Esther Kinsky mit einem Fragment des Gedichtes „Aufbruch nach Patagonien“ (Verlag Matthes & Seitz Berlin 2012), in der polnischen Übersetzung von Zofia Sucharska.

Programm:
-Informationen auf Bildschirmen in öffentlichen Verkehrsmitteln
-Präsentation  aller  Gedichte auf großformatigen Bildschirmen in der unterirdischen Passage der Świętokrzyska-Metrostation
-Neunzehn animierte Clips auf YouTube
-Playliste mit den Gedichten auf Spotify
-Diskussion zum literarischen Motiv des Anfangs und der Urbanität mit  Miłosz Biedrzycki, Justyna Bargielska, Natalia Malek. In Czytelnia Słów i Dźwięków „Elektra“, am 22.04.2022.

Fanpage auf Facebook: www.facebook.com/wierszewmiescie
Fanpage auf Instagram:  www.instagram.com/wiersze_w_miescie/
Podcast Spotify: https://bit.ly/wierszewmiescie
Website des Projektes: www.wierszewmiescie.eu

Die diesjährige Edition der Aktion „Gedichte in der Stadt“  hat als Motto das Wort „Anfang“, das in diesen Zeiten voller Ängste und Fragezeichen wieder aktuell wird.  Es ist ein Synonym für Hoffnung, Erneuerung und Wiederaufbau, das laut ausgesprochen wird - es ist der Punkt, von dem aus wir wieder eine neue Normalität und eine neue Welt schaffen werden. In den letzten zwei Jahren haben wir uns daran gewöhnt, auf ein Ende zu warten - ein Ende der Pandemie, ein Ende der Wirtschaftskrise und nun ein Ende des Krieges. Wie ein Mantra wiederholen wir die Phrase: "Wenn es vorbei ist...", und der Gedanke an die Wiedergeburt, an einen neuen Anfang, an ein besseres Morgen tröstet. Diese Stimmungen sind bei allen Menschen zu spüren, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunftsland.

Natalia Malek, polnische Dichterin, Gewinnerin des Literaturpreises Gdynia 2021, Kuratorin der diesjährigen Ausgabe des Projektes: "Die in der diesjährigen Ausgabe vorgestellten Gedichte zeigen, wie vielfältig der Anfang verstanden werden kann und welche unterschiedlichen Gefühle er hervorrufen kann. Denn die Kehrseite des Anfangs ist das Ende, der Fall oder der Verlust. Initiation hingegen kann als das Loswerden von Illusionen oder Hirngespinsten verstanden werden. Die diesjährigen Gedichte zeigen auch die Vielfalt der Stile und Herangehensweisen an die Poesie selbst - von ekstatischen Gedichten, die aus einem großen Staunen über die Welt entstehen, über 'dokumentarische' Gedichte, die ein bestimmtes Porträt von Menschen oder lokalen Gemeinschaften zeichnen, bis hin zu Bekenntnisgedichten, die sich auf das Erkennen von Gefühlen konzentrieren.“

Veranstalter:
EUNIC Warschau: Österreichisches Kulturforum in Warschau, Tschechisches Zentrum, Goethe-Institut, Botschaft von Estland in Polen, Cervantes Institut, Botschaft von Belgien –Vertretung von Flandern, British Council, Botschaft von Irland in Polen, Italienisches Kulturinstitut, Botschaft von Litauen in Polen, Botschaft von Luxemburg in Polen, Botschaft von Malta in Polen, Instituto Camões Warszawa, Botschaft von Schweden in Polen, Slowakisches Kulturinstitut, Yunus Emre Institut.
Mitveranstalter: Miasto Stołeczne Warszawa
Ehrenpartner:  Stowarzyszenie Tłumaczy Literatury
Unterstützung: Fundacja Dziedzictwo im. Chone Shmeruka.
Medienpartner: RDC , Kultura na co dzień , Booklips , 4free.waw.pl, Magazyn Wizje

Zurück