Zunächst in den Nachbarstädten von Minneapolis und St. Paul in Minnesota, später auf der ganzen Welt sind Street-Art-Werke als Reaktion auf den Tod von George Floyd am 25. Mai 2020 entstanden.
Überall auf der Welt hat der gewaltsame Tod von George Floyd, verursacht durch die Polizei in Minneapolis, Minnesota, anhaltende Reaktionen ausgelöst.
Mit den Demonstrationen und der wieder aufgenommenen Diskussion um Rassismus in der Gesellschaft und im Justizsystem ist eine globale Bewegung entstanden, die soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung fordert. Street-Art spielt in dieser Bewegung eine wichtige Rolle – als Möglichkeit für Bürger*innen, ihre Trauer, ihre Entrüstung und ihre Hoffnung für die Zukunft auszudrücken. Die Werke finden sich an den Wänden lokaler Geschäfte, an Straßenecken und auf Spanholzplatten vor zerbrochenen Fenstern: in den Stadtteilen von Minneapolis und in Städten auf der ganzen Welt.
Ein Team von Lehrenden und Studierenden der St. Thomas University in St. Paul, Minnesota, hat eine Datenbank aufgebaut, die „Urban Art Mapping George Floyd and Anti-Racist Street Art“, die einschlägige Street-Art-Beispiele aus der ganzen Welt dokumentiert. Diese Datenbank dient als wichtige Ressource für lokale wie internationale Lehrende und Communitys, die sich mit Straßenkunst und den damit verbundenen Themen befassen. Von atemberaubenden Wandgemälden professioneller Künstler*innen bis zu ergreifenden Graffitis anonymer Schaffender zeigt diese Sammlung Street‑Art‑Werke, die als Reaktion auf diesen Moment geschaffen wurden.
Unsere Online-Galerie zeigt ausgewählte Werke lokaler Straßenkünstler*innen und von Gemeinde‑Mitgliedern aus Minneapolis und St. Paul, Minnesota: eine vom Germanic-American Institute in St. Paul, Minnesota, in Zusammenarbeit mit der George Floyd Anti‑Racist Street-Art-Datenbank kuratierte Auswahl. Weitere Informationen zur Street‑Art‑Datenbank und weitere aktuelle Werke gbt es hier: https://georgefloydstreetart.omeka.net/
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