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18:00–20:00 Uhr

Luisa

Filmvorführung |Achtung Film!

  • Sprache ​​​​​​​Original mit französischen Untertiteln
  • Preis Allgemeiner Eintritt: 14$
  • Teil der Reihe: Achtung Film!

LUISA, dir. Julia Roesler | Celina Scharff © werkgruppe2 filmproduktion

LUISA, dir. Julia Roesler | Celina Scharff © werkgruppe2 filmproduktion

Luisa
Deutschland, 2026, 94 Min. 
Regie: Julia Roesler
Mit u.a. Celina Scharff, Katharina Bromka, Michael Schumacher, Melanie Lux, Josefine Großkinsky, Noa Michalski, Matthias Zalachowski, Lina Strothmann, Dennis Seidel, Trixi Strobel, Martin Schnippa, 
Hadi Khanjanpour, Bernd Hölscher und Eva Löbau

Kanadische Premiere

Luisa ist vor kurzem von zu Hause ausgezogen und neugierig, was das Leben für sie bereithält. Sie liebt Partys, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich auf Flirts und kleine Abenteuer ein. Sie lebt in der Wohngruppe einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung am Rande einer deutschen Kleinstadt. Dort erhält sie Unterstützung in ihrem oft turbulenten Alltag. Unbemerkt wird Luisa zunehmend stiller, in der Wohngruppe geht das alltägliche Leben weiter, bis unerwartet festgestellt wird, dass Luisa schwanger ist. Luisa selbst sagt nicht, wie das passiert ist, sie schweigt. Jede und jeder weiß, dass ihr Freund Anton nicht zeugungsfähig ist. Der Verdacht auf sexuellen Missbrauch liegt nahe. Luisa entschließt sich, die Schwangerschaft abbrechen zu lassen. Die Polizei wird eingeschaltet und versucht herauszufinden, ob eine Straftat vorliegt. Die Ermittlungen werden zur Belastungsprobe für Luisa, ihre Beziehung zu Anton und für das gesamte Personal der Wohneinrichtung.
 
Über den Film
Luisa wurde mit einem professionellem Cast aus zehn Schauspieler*innen mit und zehn Schauspieler*innen ohne Behinderung realisiert. Das ist hat in dieser Form in Deutschland noch nicht gegeben. Das Drehbuch wurde von Julia Roesler und Silke Merzhäuser auf Basis einer monatelangen Recherche in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung geschrieben. Neben der individuell bewegenden Geschichte der jungen Bewohnerin Luisa sollen auch die Strukturen, die die extrem hohen Fallzahlen von Missbrauch an Frauen mit Behinderung ermöglichen, gezeigt werden. In der Drehbuchentwicklung wurde mit dem inklusiven Ensemble MEINE DAMEN UND HERREN aus Hamburg zusammengearbeitet, von denen auch einige Schauspieler*innen zum Cast gehören.