Ausstellung COSIMA VON BONIN: WHO'S EXPLOITING WHO IN THE DEEP SEA

Cosima von Bonin, SCALLOPS (DARK VERSION), ROCKING, 2014 Courtesy the artist and Petzel, New York

So, 26.03.2017 -
So, 28.05.2017

Oakville Galleries

Gairloch Gardens
1306 Lakeshore Road East
Oakville

Signature Event of Germany @ Canada 2017

Cosima von Bonin ist Gast des Goethe-Instituts
 
Cosima von Bonins erste Solo-Museumsausstellung in Kanada zeigt die Faszination der Kölner Künstlerin für das Meer. Der Ozean, den Bonin häufig, wenn auch selten explizit, in ihre Werke einbezieht, stellt das Leitmotiv der Ausstellung dar, die vor allem ihre Skulpturen seit dem Jahr 2000 zeigt.

Die in der Ausstellung präsentierte Sammlung von Stofftieren, von Krabben bis hin zu Haien, beinhaltet zahlreiche Widersprüche – die Kreaturen, denen sich die Besucher nähern können, sind oft nicht was sie zu sein scheinen oder verhalten sich anders als erwartet. In von Bonin’s Skulpturen verbinden sich Humor und Melancholie, Zartheit und Härte, Zugänglichkeit und Ausschluss und gleichzeitig lässt sich eine feministische Destabilisierung erkennen. Kunstgeschichte, Pop-Kultur, Musik und Handwerk werden vermischt. Passenderweise ist der tiefe Ozean – in den von Bonins Crew vordringt – eine eigene kleine, unbekannte und ferne Welt.

Die Künstlerin ist bei der Eröffnung anwesend und tritt gemeinsam mit den deutschen und kanadischen Künstlern Simone Junker, produzentin, Diviniti und Mary Messhausen auf.
Oakville Galleries Gairloch Gardens
Sonntag, 26. März 2017, 15:30-17:00 Uhr


Cosima von Bonin wurde 1962 in Mombasa, Kenia, geboren. Sie lebt und arbeitet in Köln und ist eine der einflussreichsten deutschen Künstler ihrer Generation. Während ihre Werke zahlreich in Europa gezeigt wurden, hatte sie in Nordamerika nur eine Ausstellung mit dem Titel Roger & Out im Museum of Contemporary Art in Los Angeles (2007) und der Folge-Ausstellung Character Appropriation im Mildred Lane Kemper Museum in St. Louis (2011). Weitere bedeutende Ausstellungen waren HIPPIES USE SIDE DOOR. im MUMOK, Wien (2014); Cut! Cut! Cut! für das Museum Ludwig in Köln (2011); documenta 12 in Kassel (2007). Ihre Arbeiten wurden auch im Institute of Contemporary Art in Philadelphia und in der Powerplant Gallery in Toronto (2006) gezeigt.  

Die Oakville Galleries verstehen sich als Forum, das das Publikum mit den Fragen anspricht, die uns als Individuen, Gemeinschaften und Kulturen prägen. Auf allen Ebenen zeichnen die Oakville Galleries ein Bild der zeitgenössischen Kunst, um einen regen Austausch zu fördern und unerwartete und anregende Wege der Kunst aufzuzeigen. Die Galerien erreichen den Großraum Toronto sowie ein breites nationales und internationales Publikum.


Die Ausstellung ist co-kuratiert von Ruba Katrib, Kuratorin am Long Island City SculptureCentre, und Sarah McCrory, Leiterin von Glasgow International. Eine vollständig illustrierte Begleit-Publikation ist erhältlich.

Teil von Germany @ Canada 2017
Partners from Immigration to Innovation


Germany @ Canada 2017

 

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