|
18:00–20:00 Uhr
Liebe, D-Mark und Tod
Film|Türkische Beats zwischen Heimat und Fremde. Teil der Reihe CinéAllemand.
-
Goethe-Institut Ottawa, Ottawa
- Sprache Original mit französischen Untertiteln.
- Preis Kostenlos. Empfohlene Spende 5$.
- Teil der Reihe: CinéAllemand
Thematische Filmreihe des Goethe-Instituts Ottawa mit Filmen aus Deutschland, präsentiert mit französischen Untertiteln in unserem neuen Büro in der Alliance Française Ottawa (352 MacLaren Street, K2P 0M6):
Regie: Cem Kaya
Mit den Menschen brachte das Anwerbeabkommen mit der Türkei 1961 auch die Musik der Gastarbeiter*innen nach Deutschland. Cem Kayas dichter Dokumentarfilmessay ist eine Nachhilfestunde in türkisch-deutscher Zeitgeschichte: Fließbandjobs, Heimweh und Familiennachzug, der Basar im Berliner Hochbahnhof Bülowstraße, Xenophobie und Rassismus, die wehmütigen Lieder der frühen Jahre und der Hiphop der Nachwendezeit. Von all dem erzählen die Musiker*innen, beginnend mit Metin Türköz und Yüksel Özkasap über die psychedelischen Derdiyoklar bis zum Rapper Muhabbet, der in den Charts stand. Ihre Musik entwickelte sich fernab von der deutscher Bands, immer getragen von der türkischen Gemeinschaft und deren Bedürfnissen. Es geht um Radio Yilmaz, diverse Musikkassettenlabels, das deutsche Exil des Protestrockers Cem Karaca und um Hochzeitsbands, die auch auf Kurdisch und Arabisch singen, um den Markt zu bedienen.
Liebe, D-Mark und Tod
Deutschland, 2022, 102 MinRegie: Cem Kaya
Mit den Menschen brachte das Anwerbeabkommen mit der Türkei 1961 auch die Musik der Gastarbeiter*innen nach Deutschland. Cem Kayas dichter Dokumentarfilmessay ist eine Nachhilfestunde in türkisch-deutscher Zeitgeschichte: Fließbandjobs, Heimweh und Familiennachzug, der Basar im Berliner Hochbahnhof Bülowstraße, Xenophobie und Rassismus, die wehmütigen Lieder der frühen Jahre und der Hiphop der Nachwendezeit. Von all dem erzählen die Musiker*innen, beginnend mit Metin Türköz und Yüksel Özkasap über die psychedelischen Derdiyoklar bis zum Rapper Muhabbet, der in den Charts stand. Ihre Musik entwickelte sich fernab von der deutscher Bands, immer getragen von der türkischen Gemeinschaft und deren Bedürfnissen. Es geht um Radio Yilmaz, diverse Musikkassettenlabels, das deutsche Exil des Protestrockers Cem Karaca und um Hochzeitsbands, die auch auf Kurdisch und Arabisch singen, um den Markt zu bedienen.
Ort
Goethe-Institut Ottawa
in Form lokaler Körperschaft
352 MacLaren Street
Ottawa K2P 0M6
Kanada
in Form lokaler Körperschaft
352 MacLaren Street
Ottawa K2P 0M6
Kanada