Falla
Tanzvorführung|Tanzveranstaltung im Rahmen des FURIES Festivals
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Centre récréatif de Marsoui, Marsoui
- Preis 30 $ - 35 $ - 50 $
Die Aufführung dieses Stücks wird vom Goethe-Institut unterstützt.
Samstag, 25. Juli um 16:30 Uhr
Samstag, 25. Juli um 21:00 Uhr
Vorverkauf online : 30$
Abendkasse : 35$
Solidarpreis : 50$
Das Fehlen des Phallus, das als Mangel dargestellt wird, wurde oft dazu benutzt, die weibliche Geschlechtsidentität zu definieren. Die Choreografin und Tänzerin Julia B. Laperrière nähert sich dieser Problematik aus einer queeren feministischen Perspektive, indem sie einen Umschnalldildo als Werkzeug der Transformation einsetzt. Wie fühlt es sich an, einen Penis zu haben oder zu tragen? Wie wirkt sich das auf die Art und Weise aus, wie man sich bewegt? Welche Kräfte erbt derjenige, der ihn trägt? In Zusammenarbeit mit der Gitarristin Pia Achternkamp lädt Falla zum Spiel ein, zu einem Ausflug in den Zwischenraum, der eine alternative – vielleicht im Wandel begriffene – Vision weiblicher Sexualität hervorhebt: befreit und ohne Scham. Rock’n’Roll.
Warnung: Das Stück behandelt Themen rund um Sexualität. Sexuelle Requisiten sind Teil des Bühnenbilds und der Requisiten der Aufführung.
Julia B. Laperrière
Julia B. Laperrière ist ein*e französisch-kanadische Choreograf*in und Performer*in, die in Berlin lebt und zwischen Deutschland, Kanada und Frankreich arbeitet. Die Vermischung von Praktiken, Sprachen und Genres (sowohl künstlerischer als auch identitätsbezogener Art) ist daher ein wesentlicher Bestandteil von Julias künstlerischer Praxis. Laperrière hat in Montreal und Mexiko Tanz studiert und verfügt über einen Master-Abschluss in Choreografie vom Master Exerce/ICI-CCN in Montpellier (Frankreich). Aus einer queeren feministischen Perspektive heraus interessiert sich Julia für einen großzügigen Tanz und beschäftigt sich in letzter Zeit mit gefährlichen Tänzen und Möglichkeiten für neue Formen der Intimität. Julias neueste Arbeiten (Falla, Falla VR, Swivel Open und Dangereuses) sind derzeit auf Tournee in Deutschland, Frankreich, Kanada und Norwegen. Laperrière hat zudem an verschiedenen Orten unterrichtet, darunter am CCN d’Orléans, an der Tanzfabrik Berlin, am Radialsystem und an der Universität Osnabrück. Seit 2023 ist Julia Vorstandsmitglied bei Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V., wo sich ihre ehrenamtliche Arbeit auf Themen konzentriert, die für das künstlerische Milieu von grundlegender Bedeutung sind: Prekarität als Bedingung künstlerischen Schaffens, politische Repräsentation, Reform des Fördersystems, Barrierefreiheit, Vermittlung, Zusammenarbeit zwischen Institutionen und die Verbreitung von Tanz.
Samstag, 25. Juli um 16:30 Uhr
Samstag, 25. Juli um 21:00 Uhr
Vorverkauf online : 30$
Abendkasse : 35$
Solidarpreis : 50$
Das Fehlen des Phallus, das als Mangel dargestellt wird, wurde oft dazu benutzt, die weibliche Geschlechtsidentität zu definieren. Die Choreografin und Tänzerin Julia B. Laperrière nähert sich dieser Problematik aus einer queeren feministischen Perspektive, indem sie einen Umschnalldildo als Werkzeug der Transformation einsetzt. Wie fühlt es sich an, einen Penis zu haben oder zu tragen? Wie wirkt sich das auf die Art und Weise aus, wie man sich bewegt? Welche Kräfte erbt derjenige, der ihn trägt? In Zusammenarbeit mit der Gitarristin Pia Achternkamp lädt Falla zum Spiel ein, zu einem Ausflug in den Zwischenraum, der eine alternative – vielleicht im Wandel begriffene – Vision weiblicher Sexualität hervorhebt: befreit und ohne Scham. Rock’n’Roll.
Warnung: Das Stück behandelt Themen rund um Sexualität. Sexuelle Requisiten sind Teil des Bühnenbilds und der Requisiten der Aufführung.
Julia B. Laperrière
Julia B. Laperrière ist ein*e französisch-kanadische Choreograf*in und Performer*in, die in Berlin lebt und zwischen Deutschland, Kanada und Frankreich arbeitet. Die Vermischung von Praktiken, Sprachen und Genres (sowohl künstlerischer als auch identitätsbezogener Art) ist daher ein wesentlicher Bestandteil von Julias künstlerischer Praxis. Laperrière hat in Montreal und Mexiko Tanz studiert und verfügt über einen Master-Abschluss in Choreografie vom Master Exerce/ICI-CCN in Montpellier (Frankreich). Aus einer queeren feministischen Perspektive heraus interessiert sich Julia für einen großzügigen Tanz und beschäftigt sich in letzter Zeit mit gefährlichen Tänzen und Möglichkeiten für neue Formen der Intimität. Julias neueste Arbeiten (Falla, Falla VR, Swivel Open und Dangereuses) sind derzeit auf Tournee in Deutschland, Frankreich, Kanada und Norwegen. Laperrière hat zudem an verschiedenen Orten unterrichtet, darunter am CCN d’Orléans, an der Tanzfabrik Berlin, am Radialsystem und an der Universität Osnabrück. Seit 2023 ist Julia Vorstandsmitglied bei Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V., wo sich ihre ehrenamtliche Arbeit auf Themen konzentriert, die für das künstlerische Milieu von grundlegender Bedeutung sind: Prekarität als Bedingung künstlerischen Schaffens, politische Repräsentation, Reform des Fördersystems, Barrierefreiheit, Vermittlung, Zusammenarbeit zwischen Institutionen und die Verbreitung von Tanz.
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Ort
Centre récréatif de Marsoui
1, rue de l’Église
Marsoui G0E 1S0
Kanada
1, rue de l’Église
Marsoui G0E 1S0
Kanada