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19:00–20:00 Uhr
Haus-Kino: Das deutsche Kettensägenmassaker
Filmvorführung | Lost in the 90ies
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Goethe-Institut Montreal, Montreal
- Sprache Original mit englischen Untertiteln.
- Preis Kostenlos, empfohlene Spende: 5$
- Teil der Reihe: Lost in the 90ies
Deutschland, 1990, 60 Min.
Regie: Christoph Schlingensief
Mit u.a. Karina Fallenstein, Susanne Bredehöft, Artur Albrecht, Volker Spengler, Alfred Edel, Brigitte Kausch-Kuhlbrodt, Dietrich Kuhlbrodt, Reinald Schnell und Udo Kier
Schlingensief zeichnet die erste Stunde der Wiedervereinigung als ein nationales Schlachtfest nach. Die Nachricht von der Maueröffnung versetzt eine westdeutsche Metzgerfamilie in einen schier hemmungslosen Blutrausch. In einer verwahrlosten Hotelküche meuchelt sie ehemalige DDR-Bürger dahin.
Der Film ist eine kurzfristige Reaktion auf eine kurzfristige politische Entwicklung. Die rasenden Kamerafahrten, das im Hintergrund stets vernehmbare Geräusch einer Kettensäge und ihre effekthaschende Darbietung im konkreten Einsatz am Menschen, verwendet Schlingensief bewusst als Element des Trashs. Als solchen interpretiert der Film auch die deutsche Einheit, als bluttriefenden, kannibalistischen Akt der Einverleibung des Ostens durch den Westen. - www.filmgalerie451.de
Das deutsche Kettensägenmassaker ist der 2. Teil von Christoph Schlingensiefs Deutschland-Trilogie, zu der auch 100 Jahre Adolf Hitler (1998) und Terror 2000 (1992) zählen.
Programmhinweis: Der Film enthält explizite Gewalt-, Splatter- und Gore-Darstellungen sowie Szenen von Zerstückelung und Kannibalismus. Die bewusst überzeichnete Inszenierung dient als satirischer Kommentar zur deutschen Wiedervereinigung.
Regie: Christoph Schlingensief
Mit u.a. Karina Fallenstein, Susanne Bredehöft, Artur Albrecht, Volker Spengler, Alfred Edel, Brigitte Kausch-Kuhlbrodt, Dietrich Kuhlbrodt, Reinald Schnell und Udo Kier
Schlingensief zeichnet die erste Stunde der Wiedervereinigung als ein nationales Schlachtfest nach. Die Nachricht von der Maueröffnung versetzt eine westdeutsche Metzgerfamilie in einen schier hemmungslosen Blutrausch. In einer verwahrlosten Hotelküche meuchelt sie ehemalige DDR-Bürger dahin.
Der Film ist eine kurzfristige Reaktion auf eine kurzfristige politische Entwicklung. Die rasenden Kamerafahrten, das im Hintergrund stets vernehmbare Geräusch einer Kettensäge und ihre effekthaschende Darbietung im konkreten Einsatz am Menschen, verwendet Schlingensief bewusst als Element des Trashs. Als solchen interpretiert der Film auch die deutsche Einheit, als bluttriefenden, kannibalistischen Akt der Einverleibung des Ostens durch den Westen. - www.filmgalerie451.de
Das deutsche Kettensägenmassaker ist der 2. Teil von Christoph Schlingensiefs Deutschland-Trilogie, zu der auch 100 Jahre Adolf Hitler (1998) und Terror 2000 (1992) zählen.
Programmhinweis: Der Film enthält explizite Gewalt-, Splatter- und Gore-Darstellungen sowie Szenen von Zerstückelung und Kannibalismus. Die bewusst überzeichnete Inszenierung dient als satirischer Kommentar zur deutschen Wiedervereinigung.
Ort
Goethe-Institut Montreal
1626 boul. St-Laurent
Büro 100
Montreal H2X 2T1
Kanada
1626 boul. St-Laurent
Büro 100
Montreal H2X 2T1
Kanada