Vidéolitté
Online-Buchgespräch
des Goethe-Instituts Paris

Vidéolitté ist das virtuelle und partizipative Literaturgespräch des Goethe-Instituts Paris. Autor*innen präsentieren in einem Video ihr Buch und gehen auf die vorab gestellten Fragen von Expert*innen und User*innen ein. Auch auf unserem Youtube-Kanal zu finden.

Géraldine Schwarz und Delphine Horvilleur (c) Mathias Bothor / © JF Paga Grasset

Delphine Horvilleur: „Überlegungen zur Frage des Antisemitismus“

In Überlegungen zur Frage des Antisemitismus (Hanser, 2020) erforscht Delphine Horvilleur die Ursprünge antisemitischen Denkens. Was heißt es, jüdisch zu sein, ohne den definierenden Blick des Antisemiten? Und wie hängen Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit zusammen? Delphine Horvilleur ist eine von drei Rabbinerinnen Frankreichs und eine der einflussreichsten Stimmen des liberalen Judentums in Europa. In ihrem Essay beleuchtet sie die fatalen Parallelen von Antisemitismus, Faschismus und Misogynie. Dabei spannt sie den Bogen von religiösen Texten bis hin zur politischen Gegenwart. Ihr Buch eröffnet uns eine neue Perspektive auf eine alte Frage, die sich in unserer Gegenwart erneut mit großer Dringlichkeit stellt. Das Gespräch wurde moderiert von der Journalistin und Autorin Géraldine Schwarz.

In Kooperation mit der VHS Erding

Die Zusammenfassung des Gesprächs auf Deutsch lesen

Portrait von Jens Bisky © Bernhard Link Farbtonwerk

Jens Bisky: „Berlin: Biographie einer großen Stadt“

In „Berlin: Biographie einer großen Stadt“ (Rowohlt, 2019) legt Jens Bisky eine Gesamtdarstellung der Geschichte der deutschen Hauptstadt vor, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gegeben hat. Die Fragen stellte die Historikerin Sonia Combe (Centre Marc Bloch Berlin).
 
Im Rahmen des Projektes „Das politische Buch“ in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung Frankreich