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19:00 Uhr

Und sie brauchen sich doch!

Diskussion|Austausch zum Stand der deutsch-französischen Beziehungen mit Kathrin Müller-Lancé und Pascal Perrineau

  • Goethe-Institut Lyon, Lyon

  • Sprache Auf Französisch
  • Preis Eintritt frei

Pascal Perrineau und Kathrin Müller-Lancé © Sciences Po Alumni © Niklas Keller

Der deutsch-französische Motor scheint derzeit zu stocken. Doch trotz einiger Veränderungen in den deutsch-französischen Beziehungen bleiben die Partnerländer bei vielen innenpolitischen Fragen wichtige gegenseitige Referenzen: Wie gehen die beiden Länder mit dem Erstarken rechtsextremer Parteien um? Funktionieren Brandmauer in Deutschland und Front républicain in Frankreich? Wie reagieren Deutschland und Frankreich auf die Veränderungen ihrer Parteiensysteme, die traditionelle Koalitionen schwierig bis unmöglich machen? Welches Wahlsystem, das deutsche oder das französische, kann mehr Stabilität vermitteln? Welche Wirkung zeigen die wirtschaftspolitischen Reformen der Deutschen Agenda 2010 20 Jahre danach – Reformen, die Frankreich derzeit anzugehen versucht? Und letztlich: Welchen Stellenwert haben die deutsch-französischen Beziehungen in der politischen Ausrichtung der aktuellen Regierungen?

Diese Fragen stellen sich aus einer deutsch-französischen Perspektive die deutsche Journalistin Kathrin Müller-Lancé und der französische Politikwissenschaftler Pascal Perrineau.

Kathrin Müller-Lancé, Jahrgang 1995, schreibt seit 2019 für die Süddeutsche Zeitung (SZ). Vorher absolvierte sie ein Politik-Studium in Freiburg und Aix-en-Provence. Nach einer Station in Paris arbeitet sie seit 2023 als Redakteurin im Politik-Ressort der SZ.

Pascal Perrineau, Jahrgang 1950, ist ein französischer Politologe und Universitätsprofessor und lehrt am Institut d'études politiques de Paris. Von 1992 bis 2013 war er Direktor des Zentrums für politische Forschung von Sciences Po (CEVIPOF), und seit 2016 ist er Vorsitzender der Vereinigung der ehemaligen Studierenden von Sciences Po.

In Kooperation mit Sciences Po Alumni