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19:00–21:00 Uhr

Hate-Speech und Hetze im digitalen Raum: Sachkundig erkennen und effektiv handeln

Workshop|Mit Solveig Hennebert und Richard Siegert

  • Online Online

  • Sprache Französisch
  • Preis Freier Eintritt | Anmeldung erforderlich (begrenzte Teilnehmendenzahl)

die-flache-vektorillustration-der-propaganda-demonstrierte-menschencharaktere-mit-gadgets-anstelle-eines-durch-gefaelschte-nachrichten-zombifizierten-kopfes © Freepik

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Gewalt in Worten und Bildern ist ein Problem, das die gesamte Gesellschaft betrifft. Sie ist eine Form von realer Gewalt, auch wenn sie sich auf den ersten Blick nicht physisch und offensichtlich ausdrückt. Was können wir also tun, damit der Hass so wenig Platz wie möglich im Diskurs findet?  In diesem zweistündigen Workshop widmen wir uns dem Thema Hass und Hetze im digitalen Raum. Anhand der Erfahrung der Teilnehmenden wird es darum gehen, gewalttätige Inhalte sowie diskursive Strategien antidemokratischer Akteure zu identifizieren und zu entschlüsseln. Anschließend erproben wir Handlungsmöglichkeiten, um gegen diskriminierende Botschaften vorzugehen.

Solveig Hennebert ist Doktorandin der Politikwissenschaft im Forschungsprojekt Triangle an der Universität Lumière Lyon 2. Im Rahmen ihrer Masterarbeit hat sie sich mit der Weitergabe von Erinnerung an politische Deportation beschäftigt. Ihre Dissertation befasst sich mit den Erinnerungen an den Antisemitismus in Frankreich. Darin untersucht sie die Art und Weise, wie sich jüdische Menschen an Antisemitismus erinnern (oder nicht erinnern).

Richard Siegert ist Doktorand an der Universität Tübingen, wo er den gesellschaftlichen Diskurs der 'Neuen Rechten' in Deutschland und Frankreich analysiert; außerdem arbeitet er als freiberuflicher politischer Bildungsreferent mit den Schwerpunkten Rechtsextremismus und Rechtspopulismus, Verschwörungsmythen, Antisemitismus, Hate Speech und digitale Medienkompetenz.

In Zusammenarbeit mit der LICRA.