Podiumsdiskussion „Geht alles den Bach herunter?“

Schwarz-weiß Bild in Vogelperspektive auf spazierengehende Personen Foto (Ausschnitt): © Frédéric Cirou AltoPress Maxppp, b & w, Stock-Foto

Mo, 06.05.2019

Goethe-Institut Paris

17, avenue d'Iéna
75116 Paris

Optimismus und Pessimismus in Frankreich und Deutschland

Die öffentlichen Debatten in Frankreich und Deutschland prognostizieren eine eher trostlose Zukunft, sowohl für die beiden Länder als auch für Europa: Wirtschaftliche und soziale Rückschritte, Umweltzerstörung und Klimawandel, die Bedrohung unseres Lebensstils und jener Werte, die dem gesellschaftlichen Zusammenleben zugrunde liegen. Dystopische Zukunftsszenarien nehmen immer mehr Raum ein, während kaum jemand noch an Utopien zu glauben scheint.

Aber woher kommen diese Sorgen und Ängste vor einem Niedergang in zwei Ländern mit einem sehr hohen Lebensstandard? Sind die Ursachen in beiden Ländern ähnlich? Welche Zusammenhänge lassen sich aufzeigen zu verschiedenen kollektiven Obsessionen und Ängsten des 20. Jahrhunderts? Und wie kann man diese pessimistischen Stimmungen überwinden?

Über diese und andere Fragen diskutiert der deutsche Soziologe Heinz Bude (Universität Kassel) mit der Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Senik (Sorbonne/Paris School of Economics); das Gespräch wird moderiert von Géraldine Mosna-Savoye (France Culture).

Heinz Bude gehört zu den renommiertesten und bekanntesten deutschen Soziologen. 2016 erhielt er den Preis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie.
Heinz Bude ist ein leidenschaftlicher Soziologe und höchst präsenter public intellectual. Er lehrt und forscht, er hat einen Blick für reale Vorgänge, die eines neuen Zugriffs bedürfen, und auch das Händchen dafür: Er kann schreiben.“ (Pieke Biermann, Deutschlandradio Kultur)

Claudia Senik hat sich unter anderem mit ihren Recherchen zu den ökonomischen Voraussetzungen für individuelles Lebensglück einen Namen gemacht.
Claudia Senik ist ‚die‘ französische Spezialistin für eine Disziplin, die in den 1970er Jahren in den Niederlanden entwickelt wurde, die ökonomische Glücksforschung.“ (Anne Chemin, Le Monde)
 
In Zusammenarbeit mit dem französischen Institut für internationale Beziehungen (Ifri)

 

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