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19:00–20:30 Uhr
Gespräch mit Rose Labourie, Übersetzerin von Kim de l'Horizon
Literaturgespräch|Übersetzung als Transgression
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Goethe-Institut Paris, Paris
- Sprache Auf Französisch
- Preis Eintritt frei; Anmeldung erforderlich
In Anwesenheit von Rose Labourie
Moderation: Camille Thomine
Blutbuch ist die Geschichte einer Familie – erzählt aus der Sicht der nonbinären Figur Kim. Als die Großmutter „Grossmeer“ an Demenz erkrankt, beginnt das Ich sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. So begibt sich die Erzählfigur auf die Spuren der nicht tradierten weiblichen Blutslinie der Mütter und deren Schweigekultur.
Blutbuch handelt von den Kategorien, die über Generationen ungefragt weitergebeben werden: Geschlechter, Traumata, Klassenzugehörigkeiten. Mit einem eigenen literarischen Genre geht Kim de l’Horizon auf die Suche nach anderen Arten von Wissen und Überlieferung, mit einer strömenden Art des Schreibens, die nicht festlegt, sondern öffnet.
Kim de l'Horizon ist etwas Außergewöhnliches gelungen: Der Roman wurde 2022 als erstes literarisches Debüt mit dem Deutschen und mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Der Roman wird in 16 Sprachen übersetzt.
Um eine solche Stimme ins Französische zu übertragen, musste Rose Labourie sich von sprachlichen Normen befreien und die binäre Struktur der Sprache dekonstruieren, aber auch eine Sprache erfinden, die die für Kim de l'Horizon typische Mischung aus Deutsch und Berner Dialekt übersetzt. Doch wie weit reicht der kreative Auftrag der Übersetzerin?
Im Dialog mit der Literaturjournalistin Camille Thomine wird Rose Labourie die großen Herausforderungen ihrer Übersetzung erläutern.
Rose Labourie ist als Übersetzerin aus dem Deutschen und Englischen tätig. Sie hat vor allem die Werke von Juli Zeh, Ferdinand von Schirach, Mareike Krügel, Karin Kalisa, Sybille Berg, Chris Kraus und Nino Haratischwili übersetzt.
Camille Thomine ist freiberufliche Journalistin und Moderatorin von Debatten. Außerdem ist sie in einer audiovisuellen Produktionsfirma für die Entwicklung von Dokumentarfilmen zuständig.
Moderation: Camille Thomine
Blutbuch ist die Geschichte einer Familie – erzählt aus der Sicht der nonbinären Figur Kim. Als die Großmutter „Grossmeer“ an Demenz erkrankt, beginnt das Ich sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. So begibt sich die Erzählfigur auf die Spuren der nicht tradierten weiblichen Blutslinie der Mütter und deren Schweigekultur.
Blutbuch handelt von den Kategorien, die über Generationen ungefragt weitergebeben werden: Geschlechter, Traumata, Klassenzugehörigkeiten. Mit einem eigenen literarischen Genre geht Kim de l’Horizon auf die Suche nach anderen Arten von Wissen und Überlieferung, mit einer strömenden Art des Schreibens, die nicht festlegt, sondern öffnet.
Kim de l'Horizon ist etwas Außergewöhnliches gelungen: Der Roman wurde 2022 als erstes literarisches Debüt mit dem Deutschen und mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Der Roman wird in 16 Sprachen übersetzt.
Um eine solche Stimme ins Französische zu übertragen, musste Rose Labourie sich von sprachlichen Normen befreien und die binäre Struktur der Sprache dekonstruieren, aber auch eine Sprache erfinden, die die für Kim de l'Horizon typische Mischung aus Deutsch und Berner Dialekt übersetzt. Doch wie weit reicht der kreative Auftrag der Übersetzerin?
Im Dialog mit der Literaturjournalistin Camille Thomine wird Rose Labourie die großen Herausforderungen ihrer Übersetzung erläutern.
Rose Labourie ist als Übersetzerin aus dem Deutschen und Englischen tätig. Sie hat vor allem die Werke von Juli Zeh, Ferdinand von Schirach, Mareike Krügel, Karin Kalisa, Sybille Berg, Chris Kraus und Nino Haratischwili übersetzt.
Camille Thomine ist freiberufliche Journalistin und Moderatorin von Debatten. Außerdem ist sie in einer audiovisuellen Produktionsfirma für die Entwicklung von Dokumentarfilmen zuständig.
Mit Unterstützung des Verlags éditions Julliard und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
Ort
Goethe-Institut Paris
17, avenue d'Iéna
75116 Paris
Frankreich
17, avenue d'Iéna
75116 Paris
Frankreich