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19:00 Uhr

Die rechtschaffenen Mörder

Diskussionsrunde|Literarische Begegnung mit Ingo Schulze und seinem Übersetzer Alain Lance

  • Goethe-Institut Toulouse, Toulouse

  • Sprache Auf Deutsch und Französisch
  • Preis Freier Eintritt, Reservierung empfohlen

Porträt Autor Ingo Schulze © Gaby Gerster

Links Farbporträt und Nahaufnahme von Ingo Schulze, lächelnd, Blick in die Kamera; rechts Buchcover von 'Die rechtschaffenen Mörder' mit einem imposanten Gebäude aus Beton © Gaby Gerster

Ingo Schulze stellt gemeinsam mit seinem Übersetzer Alain Lance den Roman Die rechtschaffenen Mörder vor.

Moderation und Verdolmetschung: Hélène Leclerc und Christian Roques

Im Mittelpunkt der Begegnung mit Ingo Schulze und Alain Lance steht der Roman Die rechtschaffenen Mörder (frz. De braves et honnêtes meurtriers), ein vielschichtiges Werk über Literatur, Erinnerung und politische Umbrüche.

Ingo Schulze erzählt die Geschichte des Dresdner Antiquars Norbert Paulini – zunächst scheinbar unpolitisch, später zunehmend radikalisiert. In kunstvoll verschachtelten Erzählstrukturen entfaltet der Roman ein Vexierspiel aus Perspektivwechseln, Irritationen und Leerstellen. Schulze thematisiert das Verhältnis von Ost und West, individuelle Brüche und kollektive Wahrnehmungen nach 1989.
Die rechtschaffenen Mörder war 2020 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, lebt heute in Berlin. Schon mit seinen ersten Büchern (33 Augenblicke des Glücks, Simple Storys) etablierte er sich als eine bedeutende Stimme der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Seine Bücher wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt.
2020 wurde Ingo Schulze mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für sein Engagement als politischer Autor und Künstler ausgezeichnet.

Alain Lance, geboren 1939, ist Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer. Er übertrug zahlreiche Werke von Christa Wolf, Volker Braun und Ingo Schulze ins Französische – vielfach gemeinsam mit Renate Lance-Otterbein. 2012 wurde er mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis ausgezeichnet.

In Kooperation mit der Buchhandlung Ombres blanches