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12:00 Uhr

Die Saar als Arbeiterin

Begegnung|Fest und Bürger:innenforum zur Frage von Flussrechten

Das Visual zeigt einen Flussverlauf mit vielen Verzweigungen aus Vogelperspektive. Das ganze Visual ist in Blau und Lila gefärbt. ©Lisa Sturacci

Das Visual zeigt einen Flussverlauf mit vielen Verzweigungen aus Vogelperspektive. Das ganze Visual ist in Blau und Lila gefärbt. ©Lisa Sturacci

Können Flüsse Rechte haben?

2017 wurde diese Frage bereits bejaht, als dem Whanganui River in Neuseeland der Status als juristische Person zugesprochen wurde. International finden sich vermehrt Beispiele für natürliche Wesen, die juristisch einklagbare Rechte erhalten. Kann dieser Ansatz dazu beitragen, das Verhältnis von Mensch und Umwelt langfristig und lebenserhaltend zu gestalten?

Diese und andere Fragen zur Rolle der Natur in unseren Gesellschaften stellen wir am 4. Juli 2026 im Saarbrücker Kulturgut Ost auf einem Forum für alle Bürger:innen des Saarlandes und derGrande Région. Der Schriftsteller, Philosoph und Kurator Camille de Toledo – Mitbegründer derInternationale der Flüsse –hält an diesem Tag einen Impulsvortrag. Anschließend wird es in mehreren Workshops und durch Podiumsdiskussionen zahlreiche Möglichkeiten geben, mit Vertreter:innen aus Politik Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Kultur über Flüsse als Akteure und Rechtssubjekte in unseren Gesellschaften zu diskutieren. In welcher Zukunft möchten wir leben? Wie wollen wir unser Verhältnis zur Natur gestalten?

Gemeinsam mit dem Käte Hamburger Kolleg CURE läden wir alle Interessierten herzlich zu diesem Bürger:innenforum ein.

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