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19:00–21:00 Uhr

Literatur und Zeitzeugenberichte aus der DDR

Rencontre |Präsentation und Diskussion rund um Filme, Bücher und Musik aus und über die DDR

  • Goethe-Institut Paris, Paris

  • Sprache Auf Deutsch und Französisch
  • Preis Eintritt frei, Anmeldung empfohlen

Links Cover von „Guten Morgen, du Schöne“ in rot mit einer lachenden Frau und weißer Schrift, rechts ein schwarz-weiß Foto von Gundermann, in einem gestreiften Hemd, der mit seiner Gitarre in der Hand nach rechts schaut Buchcover „Guten Morgen, du Schöne“ : © Suhrkamp Verlag; Foto Gundermann: © Claude Lebus, 1994, CC BY-SA 3.0

Links Cover von „Guten Morgen, du Schöne“ in rot mit einer lachenden Frau und weißer Schrift, in der Mitte ein schwarz-weiß Foto von Gundermann, in einem gestreiften Hemd, der mit seiner Gitarre in der Hand nach rechts schaut, rechts Cover „Unterm Staub der der Zeit“mit einem Mann und einem kleinen Jungen auf der linken unteren Seite des Covers. Buchcover „Guten Morgen, du Schöne“ und „Unterm Staub der Zeit“: © Suhrkamp Verlag; Foto Gundermann: © Claude Lebus, 1994, CC BY-SA 3.0

Moderation: Studierende des Masterstudiengangs MEGEN (Sorbonne Université)

„Immer wieder wächst das Gras
wild und hoch und grün.
Bis die Sensen ohne Hass
ihre Kreise zieh'n.
Immer wieder wächst das Gras,
klammert all die Wunden zu –
manchmal stark und manchmal blass,
so wie ich und du.“

Mit diesen Zeilen aus seinem Lied „Gras“ besingt Gerhard „Gundi“ Gundermann, Baggerfahrer und Liedermacher, die Brüchigkeit des Alltags und die Kraft des Neubeginns. In vielen seiner melancholischen Texte setzt er sich mit dem Leben in der DDR auseinander.

Wie nahmen die Menschen in der DDR ihren Alltag wahr?
Und auf welche Weise prägen diese Erfahrungen noch heute die deutschsprachige Gegenwartsliteratur?

Zwei Studentinnen der Literaturwissenschaft an der Sorbonne Université richten einen jungen, analytischen Blick auf das Leben in der DDR – insbesondere auf die Lebenswirklichkeit von Frauen, die politische Kultur und die Kindheit in einem untergegangenen Staat.

Der Abend lädt zu einem offenen Austausch in entspannter Atmosphäre ein. Im Mittelpunkt steht die literarische und filmische Darstellung der DDR sowie das Weiterwirken ihrer Erzählungen in der Gegenwart. Anhand zeitgenössischer Werke (u. a. Bernhard Schlink, Christoph Hein), Musik (Gundermann) und Filmen (Winter Adé) untersuchen die beiden angehenden Literaturwissenschaftlerinnen zudem die Rolle und Bedeutung von Zeitzeugenberichten im Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktion.
In Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang MEGEN (Sorbonne Université)