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19:00–21:00 Uhr
Literatur und Zeitzeugenberichte aus der DDR
Rencontre |Präsentation und Diskussion rund um Filme, Bücher und Musik aus und über die DDR
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Goethe-Institut Paris, Paris
- Sprache Auf Deutsch und Französisch
- Preis Eintritt frei, Anmeldung empfohlen
Moderation: Studierende des Masterstudiengangs MEGEN (Sorbonne Université)
„Immer wieder wächst das Gras
wild und hoch und grün.
Bis die Sensen ohne Hass
ihre Kreise zieh'n.
Immer wieder wächst das Gras,
klammert all die Wunden zu –
manchmal stark und manchmal blass,
so wie ich und du.“
Mit diesen Zeilen aus seinem Lied „Gras“ besingt Gerhard „Gundi“ Gundermann, Baggerfahrer und Liedermacher, die Brüchigkeit des Alltags und die Kraft des Neubeginns. In vielen seiner melancholischen Texte setzt er sich mit dem Leben in der DDR auseinander.
Wie nahmen die Menschen in der DDR ihren Alltag wahr?
Und auf welche Weise prägen diese Erfahrungen noch heute die deutschsprachige Gegenwartsliteratur?
Zwei Studentinnen der Literaturwissenschaft an der Sorbonne Université richten einen jungen, analytischen Blick auf das Leben in der DDR – insbesondere auf die Lebenswirklichkeit von Frauen, die politische Kultur und die Kindheit in einem untergegangenen Staat.
Der Abend lädt zu einem offenen Austausch in entspannter Atmosphäre ein. Im Mittelpunkt steht die literarische und filmische Darstellung der DDR sowie das Weiterwirken ihrer Erzählungen in der Gegenwart. Anhand zeitgenössischer Werke (u. a. Bernhard Schlink, Christoph Hein), Musik (Gundermann) und Filmen (Winter Adé) untersuchen die beiden angehenden Literaturwissenschaftlerinnen zudem die Rolle und Bedeutung von Zeitzeugenberichten im Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktion.
„Immer wieder wächst das Gras
wild und hoch und grün.
Bis die Sensen ohne Hass
ihre Kreise zieh'n.
Immer wieder wächst das Gras,
klammert all die Wunden zu –
manchmal stark und manchmal blass,
so wie ich und du.“
Mit diesen Zeilen aus seinem Lied „Gras“ besingt Gerhard „Gundi“ Gundermann, Baggerfahrer und Liedermacher, die Brüchigkeit des Alltags und die Kraft des Neubeginns. In vielen seiner melancholischen Texte setzt er sich mit dem Leben in der DDR auseinander.
Wie nahmen die Menschen in der DDR ihren Alltag wahr?
Und auf welche Weise prägen diese Erfahrungen noch heute die deutschsprachige Gegenwartsliteratur?
Zwei Studentinnen der Literaturwissenschaft an der Sorbonne Université richten einen jungen, analytischen Blick auf das Leben in der DDR – insbesondere auf die Lebenswirklichkeit von Frauen, die politische Kultur und die Kindheit in einem untergegangenen Staat.
Der Abend lädt zu einem offenen Austausch in entspannter Atmosphäre ein. Im Mittelpunkt steht die literarische und filmische Darstellung der DDR sowie das Weiterwirken ihrer Erzählungen in der Gegenwart. Anhand zeitgenössischer Werke (u. a. Bernhard Schlink, Christoph Hein), Musik (Gundermann) und Filmen (Winter Adé) untersuchen die beiden angehenden Literaturwissenschaftlerinnen zudem die Rolle und Bedeutung von Zeitzeugenberichten im Spannungsfeld zwischen Faktualität und Fiktion.
In Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang MEGEN (Sorbonne Université)
Ort
Goethe-Institut Paris
17, avenue d'Iéna
75116 Paris
Frankreich
17, avenue d'Iéna
75116 Paris
Frankreich