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21:00–23:30 Uhr
Deutsches Kino: Die vaterlose Generation
Filmprogramm|#SpecialSummerScreenings
-
Zandukeli Str.16
- Sprache Originalsprache (mit georgischen und englischen Untertiteln)
- Preis Freier Eintritt
Das Goethe-Institut Georgien präsentiert in Zusammenarbeit mit „Projektion 24” ein besonderes Sommerkino-Programm: „Deutsches Kino: Die vaterlose Generation”.
„Wir, die Kinder des Nachkriegsdeutschlands, konnten nur von unseren Großvätern lernen: Väter hatten wir keine. Viele Männer waren im Krieg gefallen, andere in Gefangenschaft geraten. Mein Vater lebte, war aber nie an meiner Seite, auch Fassbinders Vater verließ früh die Familie… Wir waren Waisen – keine Lehrer, keine Mentoren, niemand, dem man folgen konnte, keine Tradition, kein Erbe… So wurden die ‚Großväter’ zu unseren Orientierungspunkten: Lang, Murnau, Pabst und andere.” – Werner Herzog
Nach dem Zweiten Weltkrieg durchlebte das deutsche Kino eine etwa 10- bis 15-jährige Phase der Stagnation. Ab den 1960er Jahren übernahmen die jungen, rebellischen Regisseur*innen des Neuen Deutschen Films das Ruder: Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta, Werner Herzog, Alexander Kluge, Wim Wenders, Jean-Marie Straub und andere. Ihr zentrales Thema: die Auseinandersetzung mit der deutschen Identität in der postnazistischen Ära – die Suche nach dem Gesicht eines neuen Deutschlands durch die kritische Aufarbeitung der NS-Vergangenheit.
Im Rahmen des Programms zeigen wir vier Spielfilme:
9. Juli | 21:00 – „Paris, Texas” (1984, 145’), Wim Wenders
11. Juli | 21:00 – „Lili Marleen” (1981, 121’), Rainer Werner Fassbinder
16. Juli | 21:00 – „Nosferatu – Phantom der Nacht” (1979, 96’), Werner Herzog
18. Juli | 21:00 – „Berlin Alexanderplatz” (2020, 183’), Burhan Qurbani
Im Anschluss an die Vorführungen finden Diskussionen mit Filmschaffenden statt.
Kurator des Programms: Levan Abdushelishvili
Die Filme werden in Originalsprache mit georgischen und englischen Untertiteln gezeigt. (Übersetzung: Mariam Paichadze)
„Wir, die Kinder des Nachkriegsdeutschlands, konnten nur von unseren Großvätern lernen: Väter hatten wir keine. Viele Männer waren im Krieg gefallen, andere in Gefangenschaft geraten. Mein Vater lebte, war aber nie an meiner Seite, auch Fassbinders Vater verließ früh die Familie… Wir waren Waisen – keine Lehrer, keine Mentoren, niemand, dem man folgen konnte, keine Tradition, kein Erbe… So wurden die ‚Großväter’ zu unseren Orientierungspunkten: Lang, Murnau, Pabst und andere.” – Werner Herzog
Nach dem Zweiten Weltkrieg durchlebte das deutsche Kino eine etwa 10- bis 15-jährige Phase der Stagnation. Ab den 1960er Jahren übernahmen die jungen, rebellischen Regisseur*innen des Neuen Deutschen Films das Ruder: Rainer Werner Fassbinder, Volker Schlöndorff, Margarethe von Trotta, Werner Herzog, Alexander Kluge, Wim Wenders, Jean-Marie Straub und andere. Ihr zentrales Thema: die Auseinandersetzung mit der deutschen Identität in der postnazistischen Ära – die Suche nach dem Gesicht eines neuen Deutschlands durch die kritische Aufarbeitung der NS-Vergangenheit.
Im Rahmen des Programms zeigen wir vier Spielfilme:
9. Juli | 21:00 – „Paris, Texas” (1984, 145’), Wim Wenders
11. Juli | 21:00 – „Lili Marleen” (1981, 121’), Rainer Werner Fassbinder
16. Juli | 21:00 – „Nosferatu – Phantom der Nacht” (1979, 96’), Werner Herzog
18. Juli | 21:00 – „Berlin Alexanderplatz” (2020, 183’), Burhan Qurbani
Im Anschluss an die Vorführungen finden Diskussionen mit Filmschaffenden statt.
Kurator des Programms: Levan Abdushelishvili
Die Filme werden in Originalsprache mit georgischen und englischen Untertiteln gezeigt. (Übersetzung: Mariam Paichadze)
Ort
Zandukeli Str.16
Ort
Zandukeli Str.16