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Carsten Nicolai
Ausstellung "Techno Worlds"

Techno Worlds - Carsten Nicolai, future past perfect pt. 03 (u_08-1), 2009, HD-Kurzfilm, 03:43 Min © Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin und Pace Gallery

future past perfect pt. 03 (u_08-1)

Konzipiert als der dritte Teil einer Serie mit dem Titel future past perfect präsentiert der Kurzfilm eine Geschichte, die inspiriert wurde von der Faszination für Automatisierungsprozesse sowie für Codes und Netzwerke, die sich 2008 mit der Platte alva noto . unitxt materialisierte. Die Serie selbst begann 2006 und ist als eine Reihe konzeptuell unabhängiger Filme angelegt, in denen Carsten Nicolais Interessensschwerpunkt des jeweiligen Entstehungsjahres dokumentiert wird und die zudem auf die Ergebnisse der vorangegangenen Filme aufbauen.

Eine ruhige Nacht in Tokio. Ein Mann hält sein Auto vor einem Ladengeschäft mit etlichen Warenautomaten, um auf dem Weg nach Hause einen letzten Tee zu trinken. Er wirft eine Münze ein, doch statt des üblichen Vorgangs startet der Automat seine eigene, merkwürdige Vorführung…

Schauspieler: Kyusaku Shimada
Sound: Alva Noto
Stimme: Anne-James Chaton
Regisseur: Carsten Nicolai
2. Regisseur: Simon Mayer
Music: Alva Noto, unitxt u_08-1, aus alva noto . unitxt (raster-noton 2008)

Mit freundlicher Genehmigung von Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin und Pace Gallery
VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Biografisches

Carsten Nicolai ist ein in Berlin lebender deutscher Künstler und Musiker. Für sein musikalisches Werk verwendet er das Pseudonym Alva Noto. 1965 in Karl-Marx-Stadt geboren, ist er Teil einer Künstlergeneration, die intensiv im Übergangsbereich zwischen Musik, Kunst und Wissenschaft arbeitet. Mit einem starken Bekenntnis zum Reduktionismus kreiert er mit seinen Sound-Experimenten eigene Codes von Zeichen, Akustik und visuellen Symbolen. Diverse musikalische Projekte umfassen bemerkenswerte Kollaborationen mit Ryuichi Sakamoto, Ryoji Ikeda (cyclo), Blixa Bargeld oder Mika Vainio. Sein musikalisches OEuvre spiegelt sich in seiner Arbeit als bildender Künstler wieder. Nicolai setzt sich - inspiriert von wissenschaftlichen Referenzsystemen - unter anderem mit mathematischen Mustern wie Grids und Codes, Fehler- und Zufallsstrukturen sowie mit dem Phänomen der Selbstorganisation auseinander. Dabei überwindet er immer wieder die Grenzen zwischen den verschiedenen künstlerischen Genres. Nach seiner Teilnahme an der documenta X (1997) und der 49. und 50. Biennale di Venezia (2001 und 2003) werden seine Arbeiten in nationalen und internationalen Ausstellungen renommierter Museen und Galerien präsentiert.
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