Veranstaltungsreihe

Filmreihe: Versöhnung
Filmgespräche mit Erick Estrada

Filmgespräche mit Erick Estrada|Am 7. Januar 2020 startet im Goethe-Institut eine neue Filmreihe, die sich dem Thema „Versöhnung“ widmet. Unter Moderation von Erick Estrada, mexikanischer Filmkritiker und Leiter von Cinegarage, wird jeden Dienstag im Januar ein Film präsentiert und diskutiert. Neben drei deutschen Filmen wird auch ein mexikanischer Film vorgestellt, der in Dialog mit der deutschen Auswahl treten soll.

Kaddisch für einen Freund © Kaddisch für einen Freund

Versöhnung: Wiederherstellung der Freundschaft zwischen zwei Personen
 
Nachdem im vergangenen Jahr bereits im Rahmen einer Filmreihe der 30. Jahrestag des Mauerfalls behandelt und reflektiert wurde, bietet sich nun die Gelegenheit, daran mit einer Auswahl von Filmen anzuknüpfen, die das Thema Versöhnung (in allen ihren Erscheinungsformen, ob erfolgreich oder nicht) in den Mittelpunkt ihres Diskurses stellen und die im Januar 2020 präsentiert und diskutiert werden sollen.
 
Die Auswahl an Filmen soll nicht nur zum Nachdenken über die verschiedenen Arten der Versöhnung anregen, die im deutschen Kino behandelt werden, sondern auch allgemein eine kleine Palette verschiedener, möglicher Formen der Versöhnung präsentieren: die familiäre Versöhnung, die nach einem Krieg, unter Freunden, unter Fremden. Gezeigt werden drei deutsche Filme, sowie ein mexikanischer Film, der die Auswahl abrundet.
 
Über Erick Estrada
 
Erick Estrada 2019 Cinegarage Erick ist ein mexikanischer Filmkritiker. Nach der Gründung des Magazins Cinemanía und der Tätigkeit als Redakteur der Zeitschrift 24xSegundo gründete er 2008 gemeinsam mit Joaquín Rodriguez das Filmkritik-Projekt Cinegarage. Durch dieses steht Erick in regem Kontakt mit verschiedensten kulturellen Einrichtungen in Mexiko-Stadt, wo er Filmkurse, Kuratorien und Filmzyklen organisiert. Zudem ist Erick verantwortlich für das Filmprogramm der Podcast-Plattform Puentes, mit der Cinegarage seit drei Jahren zusammenarbeitet. Neben seiner Arbeit als Leiter von Cinegarage hat Erick in praktisch allen Fachmedien des Landes mitgewirkt und war als Jurymitglied bereits auf zahlreichen Filmfestivals tätig, unter anderem auf dem Festival de Cine Mexicano en Durango, dem Macabro Festival Internacional de Cine de Horror de la Ciudad de México oder dem Festival Internacional de Cine de Monterrey. Derzeit arbeitet er am Projekt „Saga“ (entworfen von der Journalistin Adela Micha), in der Sendung „Tu Ciudad Es“ des Fernsehsenders Capital 21 und an der Ausarbeitung eines von der Cineteca Nacional koordinierten Wörterbuchs des mexikanischen Kinos.
 
Ankündigung:
Auch im Februar und März gibt es weiterhin deutsch-mexikanisches Kino im Goethe-Institut: In zwei Filmreihen mit neuen thematischen Schwerpunkten setzen sich die Filmgespräche mit Erick Estrada bis Ostern fort.