Franz John „Beyond the Zero“

Bildende Kunst|Ausstellung

  • Galerie Nowa Scena UAP, Al. Marcinkowskiego 28, Poznań

Franz John, Military Eyes, San Francisco, USA, 1996 © Franz John

Franz John, Military Eyes, San Francisco, USA, 1996 © Franz John

Franz John, Jahrgang 1960, beschäftigt sich in seinen Werken (Installation, Skulptur, Fotografie) mit der Natur und den Möglichkeiten ihrer medialen Darstellung. Seine Arbeiten verbinden intensive Recherchen und wissenschaftliche Analysen mit anschaulichen und oft auch berühr- und benutzbaren Installationen, die sich im öffentlichen Raum finden lassen. Er war auf internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten, unter anderem am Exploratorium (San Francisco/USA), im Goethe-Institut Warschau, auf der Biennale von São Paulo (Brasilien), auf der Skulptur Biennale Münsterland und bei Über Lebenskunst im Haus der Kulturen der Welt (Berlin). 1996 war er als Artist in Residence im Headlands Center for the Arts bei San Francisco und erhielt 2011 eine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes. 2007 und 2014 war er Stipendiat der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, 2019 Stipendiat der ZF Kunststiftung Friedrichshafen. Er unterrichtete unter anderem im Department of Art der Ohio State University, an der School of Art der University of Michigan, sowie am Institut für Kunst und visuelle Kultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Die Ausstellung Beyond the Zero ist die zweite Einzelausstellung des Künstlers in Polen - die erste fand 1998 im Goethe-Institut in Warschau statt - und gleichzeitig die erste Werkschau überhaupt. Ziel ist es, das Werk Franz Johns medienwissenschaftlich zu analysieren und als Ausstellung neu zusammenzustellen, um übergeordnete thematische Berührungspunkte der Arbeiten hervorzuheben und den Besuchern näherzubringen. Neben älteren Arbeiten werden auch neue und teils unveröffentlichte Arbeiten gezeigt, da Franz John immer auch site-specific arbeitet. Das bedeutet zum einen, dass er die Auswahl und Anzahl der zu zeigenden Arbeiten eines Werkzyklus den räumlichen Möglichkeiten vor Ort anpasst, zum anderen, dass er die Werke selbst bisweilen abändert, um sie in neuer, ortsspezifisch optimierter Form zu präsentieren.