Installation Digesting History

Olga Lewicka, POELZIG RAPPORT 2016, 2016, riso print, c-print auf Papier, 19 cm x 28 cm Olga Lewicka, POELZIG RAPPORT 2016, 2016, riso print, c-print auf Papier, 19 cm x 28 cm

Mi, 13.04.2016 -
So, 17.04.2016

Goethe-Institut Pop Up Pavillon

Plac Nowy Targ
Breslau

Finissage: 17. April, ab 11 Uhr / Ausstellung: 13.-17. April 2016

Die Kuratorin Susanne Prinz und die Künstlerin Olga Lewicka machen als deutsch-polnisches Duo wortwörtlich Appetit auf Breslau. In ihrer Installation „Digesting History“ bilden sie Gebäude und nicht realisierte Entwürfe des Architekten Hans Poelzig nach – aus Lebkuchen, Marzipan, Schokolade und Zucker. Die Modelle sind in unterschiedlichen Maßstäben angefertigt und bis zu zwei Metern groß. Hergestellt werden sie in Zusammenarbeit mit dem Breslauer Kollektiv Food Think Tank und dem Dessau Institute of Architecture.Diese ungewöhnliche Ausstellung sollte auch Fans der Filme von Wes Anderson ansprechen, in denen Details, Farben und Formen eine ähnliche Bedeutung zukommt.

Besichtigt werden kann die essbare Installation mit dem doppeldeutigen Titel im Goethe-Institut Pop Up Pavillon vom 13. bis 17. April 2016. Am letzten Ausstellungstag, den 17. April, laden wir ab 11 Uhr alle Fans von Architektur und süßen Verlockungen ein, die Exponate auf dem Plac Nowy Targ gemeinsam mit uns zu verspeisen.

Hans Poelzig entwarf u. a. den allen Breslauern bekannten Vier-Kuppel-Pavillon, aber auch zahlreiche markante Gebäude in Berlin und anderen Städten. Von 1903 bis 1916 war Poelzig Direktor der Kunst- und Kunstgewerbeschule in Breslau, die dank ihres fortschrittlichen Lehrkonzepts als „Bauhaus vor dem Bauhaus“ in die Geschichte einging. Die Installation „Digesting History“ wirft einen neuen, kritischen Blick auf das Schaffen Hans Poelzigs und regt zur Reflexion über unser heutiges Verhältnis zum architektonischen Erbe des alten Breslaus an.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Kunstzentrum WRO realisiert.



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