Workshops, Diskussionen, Vorführungen Garten „Ogród Powszechny“

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22.05.2016, 11.00–21.00, Mai- August 2016

Teatr Powszechny

ul. Jana Zamoyskiego 20
03-801 Warszawa

Grüne Stadtaktion

Es ist eine gemeinsame Initiative des Teatr Powszechny im. Zygmunta Hübnera in Warschau, des Goethe-Instituts und der Stiftung Strefa WolnoSłowa. Es ist ein Raum für künstlerisches Schaffen und ein Ort des Austausches von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten sowie ein Ort der Diskussion und des Wirkens. In dem Garten werden wir Pflanzen anbauen und lernen, wie wir unsere nahe Umgebung verändern und die uns in der Stadt umgebenden Betonpflastersteine begrünen können.

Das Projekt findet im Rahmen des Festivals Miasto Szczęśliwe (Die Glὕckliche Stadt) statt


22.05.2016, 11.00–21.00
Grand Opening im Garten


Im Programm u.a. eine Fahrradtour und –parade, Workshops für Kinder und  Erwachsene, eine Vorlesung der Reihe „Philosophie im Garten” und Abends ein Konzert des Warsaw Improvisers Orchestra.

Mai – August 2016

Zyklische Veranstaltungen
  • Montags – Musikworkshops
  • Dienstags – Workshops Tanz&Bewegung
  • Mittwochs – Vorlesungen „Philosophieim Garten” und Filmprogramm
  • Donnerstags – Workshops rund um den Garten
  • Freitags – Basteln für den Garten und Filmprogramm
  • Samstags – Programm für Kinder, einmal im Monat Flohmarkt
  • Sonntags – Konzerte, niemal im Monat Ökomarkt.

Mehr über den Gemeinschaftsgarten

Der Gemeinschaftsgarten ist eine gemeinsame Initiative des Teatr Powszechny im. Zygmunta Hübnera in Warschau, des Goethe-Instituts und der Stiftung WolnoSłowa. Dieser Gemeinschaftsgarten ist ein Raum für künstlerisches Schaffen und ein Ort des Austausches von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten sowie ein Ort der Diskussion und des Wirkens. Im Gemeinschaftsgarten werden wir Pflanzen anbauen und lernen, wie wir unsere nahe Umgebung verändern und die uns in der Stadt umgebenden Betonpflastersteine begrünen können.

Dabei soll nicht nur mehr Grün in unsere Umgebung gebracht werden. Der Garten soll zur Inspiration werden  und zu gemeinsamen Nachbarschaftstätigkeiten ermuntern sowie zu einem aktiven Leben in der Gemeinschaft und zur Sorge über die Menschen und Plätze in unserer Umgebung anregen.

Der Gemeinschaftsgarten ist der Vorschlag einer neuen Gemeinschaftsordnung, in der das Entwicklungsniveau des Landes nicht mit dem Faktor des BIP gemessen wird, sondern nach dem Glücksfaktor seiner Bewohner.  Das Vorbild ist Bhutan, wo der städtische Raum die guten Beziehungen zwischen den Bewohnern beeinflusst und die Entwicklung des Denkens und Austausches begünstigt wird.
Der Gemeinschaftsgarten wird zu einem Raum, in dem herkömmliche Schemata und Denkmuster über das Funktionieren unserer heutigen Gesellschaft hinterfragt werden können und alternative Formen der Wirtschaft sowie der Lokalpolitik vorgestellt werden.
Der Garten bietet die Möglichkeit zur Unterhaltung und zum Experimentieren neuer Lebenspraktiken in der Gemeinschaft. Durch künstlerische Tätigkeiten und durch die gemeinsame Gestaltung des Gartens bauen wir eine „neue Agora“. Dort werden wir uns dank gemeinsamen Gemüseanbaus, Unterhaltungen und künstlerischer Aktionen Gedanken darüber machen, wie der Ort, in dem wir leben, seine Architektur und die Raumplanung unsere Beziehung mit der Umgebung, die Betrachtungsweise sozialer Verhältnisse, die Teilnahme im öffentlichen Leben sowie das Leben in der nachbarschaftlichen Gemeinde beeinflussen.

Was würden wir gerne in der Stadt, in der öffentlichen Debatte oder in der Gesellschaftsordnung verändern und wie können wir selbst diese Veränderungen sogar durch kleine Handlungen in unserem Umkreis beeinflussen? Auf diese und andere Fragen versuchen wir in den nächsten Monaten in Workshops, Begegnungen und im Zuge von Veranstaltungen im Gemeinschaftsgarten Antworten zu finden.
 

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