die ganze Welt ein Bauhaus?

Die ganze Welt ein Bauhaus?

„Die ganze Welt ein Bauhaus“, das ist der Titel der Ausstellung des Instituts für  Auslandsbeziehungen (ifa), die wir ab 6. März im Haus des Polnischen Architektenvereins (SARP) in Warschau zeigen werden. „Die ganze Welt ein Bauhaus“, die Formulierung stammt  von dem Bauhauslehrer Fritz Kuhr (1928). Das sollte bedeuten: es gibt kaum eine Sphäre des  Zusammenlebens, die der Bauhaus-Gedanke von „Gestaltung“, zwischen Kunst, Handwerk und Technik, unberührt lässt. Wir haben in diesem Programm dem Zitat noch ein Fragezeichen hinzugefügt. Was ist 100 Jahre später dran am Bauhaus, was lässt sich noch von ihm lernen, und wo hat sich das Bauhaus vielleicht zu Tode gesiegt? In einer Reihe von Veranstaltungen betrachten wir das Bauhaus als Legende und als fortwährende Aufgabe. Wer heute nach Antworten auf große Fragen sucht, etwa „Wie wollen wir leben?“ oder wenigstens „Wie wollen wir wohnen?“, der knüpft fast unvermeidlich an Konzepte an, die ab 1919 im interdisziplinären
und weltoffenen Geist des Bauhauses entwickelt wurden. Seine Geschichte, wie man weiß, war kurz; den Nationalsozialisten war das Bauhaus stets ein Dorn im Auge, und 1933 wurde es geschlossen. Viele Bauhaus-Schüler gingen ins Exil und sorgten dafür, dass die ganze Welt erst recht ein Bauhaus wurde. Alles Weitere in diesem Heft. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Christoph Bartmann
Institutsleiter
 

Videoaufzeichnungen

DER MYTHOS BAUHAUS 100 JAHRE SPÄTER
 
© Goethe-Institut
 
FARBE, KLANG, BEWEGUNG. FRAUEN IM BAUHAUS ANDERS
© Goethe-Institut
 
WIE KANN GESTALTUNG DIE WELT RETTEN?
(In englischer Sprache)
© Goethe-Institut

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