Übersetzungsliteratur Interview mit Uljana Wolf

Uljana Wolf
Uljana Wolf | Foto: Kritzolina

Die Werke Uljana Wolfs spielen mit den sprachlichen und kulturellen Möglichkeiten, die in der Beziehung des Deutschen und Englischen zueinander, aber auch in den Überschneidungen beider Sprachen mit vielen weiteren zu finden sind.


Die Werke der Dichterin und Übersetzerin Uljana Wolf spielen mit den sprachlichen und kulturellen Möglichkeiten, die zum einen in der Beziehung des Deutschen und Englischen zueinander, aber auch in den Überschneidungen beider Sprachen mit vielen weiteren zu finden sind. Ihr erster Gedichtband „kochanie, ich habe brot gekauft“- welcher mit dem bedeutenden Peter-Huchel-Preis ausgezeichnet worden ist- beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Deutschland und Polen. Eine zweite und dritte Gedichtsammlung, „falsche freunde“ und „meine schönste lengevitch“, behandeln die Kunst der Übersetzung und die entstehenden etymologischen sowie politischen Herausforderungen, sobald physische und psychologische Grenzen überschritten werden. Geboren in Berlin, verbringt Wolf die eine Hälfte ihrer Zeit in Brooklyn und die andere in Neukölln. Das Goethe-Institut New York traf sich mit ihr, um sowohl das Leben in diesen beiden kulturell so unterschiedlichen Städten als auch das poetische Potential, welches in mehrsprachigen Räumen existiert, zu diskutieren.

Wolf liest einen Auszug aus ihrem Gedichtband, „falsche freunde“.