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18:30 Uhr
EIN STAUNEN DAHINTER
Vernissage|EIN STAUNEN DAHINTER setzt zwei künstlerische Haltungen in den Dialog.
-
Goethe-Institut München , München
- Preis kostenlos
Gemeinsam ist ihnen das Vertrauen und der Respekt für die emotionale Kraft und Bedeutung der künstlerischen Seherfahrung. Sie laden die Betrachtenden ein, „hinter“ den Bildern die eigene visuelle Sensibilität zu entdecken und darüber zu staunen. Sie stellen eine selbstbewusste Gegenwelt zu den heutigen Überflutungen mit technisch fabrizierten Screenbildern. Dagegen begegnet man hier einem „Erstaunen“, das sich nicht im gleichen Moment, wie es bemerkt wird, schon wieder abgenutzt hat. Man kann immer wieder zu ihnen und der eigenen Resonanz darauf zurückkehren.
Monika Jasmines Landschaften sind still, vieldeutig-poetisch und ermöglichen Resonanzen mit der eigenen Sehnsucht und Naturerfahrung. Ihre Malerei erinnert unterschwellig an eine Natur, die vom Verschwinden bedroht ist – vertraut, aber auch flirrend, entrückt, ursprünglich. Daneben drängen die Emotionen in den gestisch kraftvollen, großformatigen Farbwelten David Klammts kräftiger und unmittelbarer nach außen, etwa in mit starker Abstraktion aufgeladenen Kontrafakturen barocker Malerei oder in der Eitempera-Schichtung eines senegalesischen „roten Teppichs“.
Beide Positionen sind sich einig, dass sie nicht beim Sichtbaren stehen bleiben, sondern untersuchen, wie Farbe Atmosphäre erzeugt, wie Form eine mit keinem Wort zu fassende Bedeutung trägt, wie Malerei auf die sichtbare Welt reagieren kann. Ein unvermeidliches Resultat des Dialogs ist „das Erstaunen dahinter“. Die Betrachtenden können sehen, was erst „hinter“ der Malerei beginnt, nämlich die eigene, emotionale, staunenswerte Resonanz.
Monika Jasmine
David Klammt
Einzelausstellungen u.a. in der Microkunsthalle Berlin, Freie Hochschule Stuttgart und Galerie Schachterl Neumarkt
Teilnahme an der Off-Biennale Dakar | November 2024
Jüngste Group-Exhibition „Neue Freunde – Nouveaux Amis“ | Juli 2025, Neumarkt
David Klammt arbeitet in Süddeutschland und Dänemark. Sein Werk umfasst Malerei, Collagen, Plastik. Die Bilder sind meist in einem hellwachen Dialog mit den Figuren und Flächen vor den eigenen Augen erarbeitet. Oft in mehreren Schichten, Abdeckungen und Überlappungen, bis das Werk besteht und Bestand hat. Die Wiederaufnahme von Expressionismus und Fauvismus ist eine bewusste Wahl, die Wege zurück zu nicht vorstrukturierten Seherfahrungen entstehen lassen will.
Musikalische Begleitung
Musikalisch begleitet wird die Vernissage vom Jazz-Pianisten Matthias Heiligensetzer.
Matthias Heiligensetzer: Jazz-Pianist
Boogie Woogie, das ist Matthias Heiligensetzers Musik! Seit früher Jugend spielt er Boogie Woogie und Blues Klavier und ist live auf Festivals, Bühnen und Veranstaltungen verschiedenster Art unterwegs.
Zum Blues gebracht hat ihn der Pianist Memphis Slim. Als Matthias dessen Konzert besuchte, war er hin und weg von dieser heißen und ausdrucksstarken Musik. Er wollte sich diese Musik selbst aneignen und besuchte fortan zahlreiche Konzerte von Boogie Pianisten, durchstöberte Plattenläden und saß mehrere Stunden täglich am Klavier, um auszuprobieren, was er live so alles hörte.
Bald gab es erste kleinere Live-Auftritte, man tauschte sich aus, ging auf Jam Sessions und spielte in verschiedenen Bands mit. Seit den 90er Jahren kamen die größeren öffentlichen Auftritte.
Musikalisch verwurzelt ist sein Spiel in der Musik von Boogie Woogie Pianisten wie Albert Ammons, Pete Johnson, Meade Lux Lewis und New Orleans Pianisten wie Fats Domino, Allen Toussaint, James Booker und Ray Charles.
Website: https://mh-piano.de/
Am Freitag, den 19. September 2025 um 18:30 Uhr findet die Vernissage im Goethe-Institut München, Rablstr. 24, 81669 München statt.
Die Austellung ist vom 31. Juli bis zum 10. Oktober 2025 zu sehen.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo - Fr: 8:15 - 18:15 Uhr
Kontakt:
Kultur- und Freizeitprogramm
muenchen-kuf@goethe.de
Goethe-Institut München
Rablstraße 24
81669 München
Monika Jasmines Landschaften sind still, vieldeutig-poetisch und ermöglichen Resonanzen mit der eigenen Sehnsucht und Naturerfahrung. Ihre Malerei erinnert unterschwellig an eine Natur, die vom Verschwinden bedroht ist – vertraut, aber auch flirrend, entrückt, ursprünglich. Daneben drängen die Emotionen in den gestisch kraftvollen, großformatigen Farbwelten David Klammts kräftiger und unmittelbarer nach außen, etwa in mit starker Abstraktion aufgeladenen Kontrafakturen barocker Malerei oder in der Eitempera-Schichtung eines senegalesischen „roten Teppichs“.
Beide Positionen sind sich einig, dass sie nicht beim Sichtbaren stehen bleiben, sondern untersuchen, wie Farbe Atmosphäre erzeugt, wie Form eine mit keinem Wort zu fassende Bedeutung trägt, wie Malerei auf die sichtbare Welt reagieren kann. Ein unvermeidliches Resultat des Dialogs ist „das Erstaunen dahinter“. Die Betrachtenden können sehen, was erst „hinter“ der Malerei beginnt, nämlich die eigene, emotionale, staunenswerte Resonanz.
Monika Jasmine
- in München geboren
- künstlerische Ausbildung Ölmalerei und Perspektive Zeichnen bei Hans Zimmermann
- Privatstudium der Acrylmalerei bei der Münchner Malerin und Bildhauerin Lilo Rinkens 1991-1998
- Teilnahme an diversen Studien der Acrylmalerei in Perugia-Italien 1997-2007
- zahlreiche Einzelausstellungen und Gruppenausstellungen 1994 -2025
- seit 2000 Mitglied im Berufsverband der Bildenden Künstler Landesverband Bayern
David Klammt
- geb. 1969 in Nürnberg
- 1991-1996 Studium am Camberwell College of Arts, London
- seit 2006 selbstständiger Künstler & Kommunikationsgestalter
- 2021-2022 Masterstudium an der Freien Hochschule Stuttgart | Kunstpädagogik mit Schwerpunkt Malerei bei Prof. Olga Schiefer
- Kunstlehrer an der Rudolf-Steiner-Schule München | 2021–2023
Einzelausstellungen u.a. in der Microkunsthalle Berlin, Freie Hochschule Stuttgart und Galerie Schachterl Neumarkt
Teilnahme an der Off-Biennale Dakar | November 2024
Jüngste Group-Exhibition „Neue Freunde – Nouveaux Amis“ | Juli 2025, Neumarkt
David Klammt arbeitet in Süddeutschland und Dänemark. Sein Werk umfasst Malerei, Collagen, Plastik. Die Bilder sind meist in einem hellwachen Dialog mit den Figuren und Flächen vor den eigenen Augen erarbeitet. Oft in mehreren Schichten, Abdeckungen und Überlappungen, bis das Werk besteht und Bestand hat. Die Wiederaufnahme von Expressionismus und Fauvismus ist eine bewusste Wahl, die Wege zurück zu nicht vorstrukturierten Seherfahrungen entstehen lassen will.
Musikalische Begleitung
Musikalisch begleitet wird die Vernissage vom Jazz-Pianisten Matthias Heiligensetzer.
Matthias Heiligensetzer: Jazz-Pianist
Boogie Woogie, das ist Matthias Heiligensetzers Musik! Seit früher Jugend spielt er Boogie Woogie und Blues Klavier und ist live auf Festivals, Bühnen und Veranstaltungen verschiedenster Art unterwegs.
Zum Blues gebracht hat ihn der Pianist Memphis Slim. Als Matthias dessen Konzert besuchte, war er hin und weg von dieser heißen und ausdrucksstarken Musik. Er wollte sich diese Musik selbst aneignen und besuchte fortan zahlreiche Konzerte von Boogie Pianisten, durchstöberte Plattenläden und saß mehrere Stunden täglich am Klavier, um auszuprobieren, was er live so alles hörte.
Bald gab es erste kleinere Live-Auftritte, man tauschte sich aus, ging auf Jam Sessions und spielte in verschiedenen Bands mit. Seit den 90er Jahren kamen die größeren öffentlichen Auftritte.
Musikalisch verwurzelt ist sein Spiel in der Musik von Boogie Woogie Pianisten wie Albert Ammons, Pete Johnson, Meade Lux Lewis und New Orleans Pianisten wie Fats Domino, Allen Toussaint, James Booker und Ray Charles.
Website: https://mh-piano.de/
Am Freitag, den 19. September 2025 um 18:30 Uhr findet die Vernissage im Goethe-Institut München, Rablstr. 24, 81669 München statt.
Die Austellung ist vom 31. Juli bis zum 10. Oktober 2025 zu sehen.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo - Fr: 8:15 - 18:15 Uhr
Kontakt:
Kultur- und Freizeitprogramm
muenchen-kuf@goethe.de
Goethe-Institut München
Rablstraße 24
81669 München
Ort
Goethe-Institut München
Rablstraße 24
81669 München
Deutschland
Rablstraße 24
81669 München
Deutschland
Vernissage
19.09.2025, 18:30 Uhr