Bücher-Podcasts erstellen und verwenden

Webinar "Die Bücher-Podcasts: wie wir sie erstellen können, warum sollten wir sie verwenden?" © Irina Djonkova

Di, 13.04.2021

Goethe-Institut Bulgarien, Zoom

Verleger:innenreihe

Im letzten halben Jahr haben wir versucht, in unserer Webinar-Reihe die Frage zu beantworten, wie die unabhängigen Verleger:innen „eine Limonade aus derjenigen Zitrone“ machen können, die der Lockdown und die soziale Distanzierung wegen der Covid-19-Pandemie ihnen gegeben haben, indem sie die Vorteile von Social Media nutzen.

In dieser Situation sollten insbesondere die unabhängigen Verleger*innen, deren Tätigkeit für die kulturelle Vielfalt hochwertig ist, sich nicht nur auf ihre eigene Erfahrung und innovativen Ideen verlassen, sondern auch auf die Expert*innen vertrauen. Ihnen zur Seite können ebenso Kolleg*innen aus der Branche stehen, die seit langem in diesem Feld tätig sind. Bücher unabhängiger Verleger*innen brauchen immer deutlicher das digitale Marketing und mehr online-Sichtbarkeit. Es ist unumstritten, dass die Podcasts das Medium der Stunde sind.
 
Was genau bedeutet ein Podcast für Bücher? Welche Podcastformate werden empfohlen, Video oder Audio? Wie konzipiert man einen Podcast? Worauf sollte man einen besonderen Akzent setzen? Wer erstellt den Podcast – der/die Verleger*in selbst oder sollte man externe Fachkräfte in Anspruch nehmen? Was ist wichtiger, unterhaltsame und lehrreiche Inhalte oder die technische Ausrüstung? Was braucht man, um eine Podcastreihe zu betreiben und was macht sie erfolgreich?
 
blauschwarzberlin: Maria-Christina Piwowarski and Ludwig Lohmann © Clara Schaksmeier Diese und viele andere Fragen werden während der Onlinediskussion zusammen mit unseren Gästen besprochen: Maria-Christina Piwowarski und Ludwig Lohmann vom Projekt blauschwarzberlin – Wir bringen Literatur ins Gespräch (siehe unten für mehr Informationen über sie). Ihr monatlicher Podcast mit einem Fokus abseits des Mainstreams gehört zu den beliebtesten deutschsprachigen Bücher-Podcasts.
 
Das ist das vierte und letzte Treffen der Verleger:innenreihe von know-how Gesprächen zwischen deutschen Expert:innen und unabhängigen bulgarischen Verleger:innen. Wie immer können Sie an der Diskussion mit den deutschen Gästen nach ihrer Präsentation teilnehmen.
 
Das Gespräch mit Maria-Christina und Ludwig findet auf der ZOOM-Plattform statt. Es wird nicht öffentlich zugänglich sein, sondern nach einer Anmeldung mit persönlichen Zugangsdaten.

Falls Sie bulgarische/r Verleger:in sind und bis zum 8. April keinen Link zum Teilnehmen erhalten haben, kontaktieren Sie uns bitte unter: maria.dobrevska@goethe.de
 
Mit Simultanübersetzung ins Bulgarische.


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blauschwarzberlin – Wir bringen Literatur ins Gespräch
 
Hier die Selbstdarstellung unserer Gäste:
 
Wir, das sind Maria-Christina Piwowarski und Ludwig Lohmann. Wir arbeiten beide seit vielen Jahren in der Buchbranche. Wir lesen viel und wir sprechen darüber. Denn wir glauben an die Wirkmächtigkeit der Literatur.

Wir sind überzeugt davon, dass gute Bücher wichtig sind – für die Gestaltung der Freizeit, für die Entwicklung einer empathischen Persönlichkeit und für konstruktive Gesellschaftskritik. Unser Reden über Literatur ist keine Werbung. Wir schwärmen und wir kritisieren unabhängig. Aber wir arbeiten gern mit Institutionen zusammen, die unsere Werte teilen. Wir setzen uns ein für unabhängiges Publizieren, sind dezidiert feministisch und halten Vielfalt für eine Bereicherung.

All das spiegelt sich in unserer Arbeit:
  • bei unserem monatlichen Podcast blauschwarzberlin – Letzte Lektüren;
  • in Projekten, die von unserer langjährigen Erfahrung im Literaturbetrieb profitieren können;
  • bei Moderationen von Buchpremieren, Lesungen, Diskussionen;
  • bei Podiumsdiskussionen oder als Beiträge in schriftlichen und mündlichen Debatten;
  • beim Kuratieren und Organisieren von Veranstaltungen.

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