Mit der fortschreitenden Akzeptanz queerer Lebensformen in urbanen Gesellschaften verlieren queere Kultur-Äußerungen mehr und mehr ihren Widerspruchscharakter, sondern werden als Teil des Mainstreams wahrgenommen.
Welche Formen queerer Kultur lassen sich heute identifizieren? Wo manifestiert sich queerer Widerspruch im Kultursektor? Gibt es überhaupt so etwas wie Queer Culture? Machen queere Künstler*innen queere Kunst? Welches Selbstverständnis legen die Protagonist*innen an den Tag? Brauchen wir überhaupt queere Kunst?
Vier Ausstellungsorte, vier Gesprächsrunden, vier Themen: Toronto, New York City, Mexiko-Stadt und Berlin veranstalten im Stonewall-Jubiläumsjahr parallel zur Ausstellung öffentliche Gesprächsrunden. Zwischen Juni und September 2019 stehen unter dem Titel Queere Gemeinsamkeiten – Queere Konflikte unterschiedliche Aspekte des aktuellen Queer-Diskurses zur Verhandlung: Queerer Widerstand, Queere Kultur, Queere Vielfalt und Queeres Establishment. Diskutiert wird auf Englisch, jeweils mit Teilnehmenden aus den USA, aus Kanada, Mexiko und Deutschland. Wer nicht persönlich teilnehmen kann, findet die vier Panels auf dieser Website zusammengeführt als Aufzeichnung.